Alles aus Bissendorf-Wietze

Team Glockenturm22.11.: Der "Turmbau zur Wietze" kann beginnen: Große Spende der Anja Fichte-Stiftung sichert die Finanzierung
„Gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzen und einen Glockenturm für Bissendorf-Wietze bauen“, sagt Ira Wilkens, Sprecherin des örtlichen Projektteams, das sich schlicht „Glockenturm-Team“ nennt. Bereits im April 2015 hatte die Gruppe die Spendenaktion „Ein Glockenturm für Bissendorf-Wietze“ gestartet; damals wurde das Vorhaben im Verabschiedungsgottesdienst für Pastor Thomas Hirschberg erstmals öffentlich präsentiert. Nun ist die Verwirklichung der Pläne in greifbare Nähe gerückt: Dank einer großen Spende der Anja Fichte-Stiftung kann der Turmbau zu Bissendorf beginnen.
Knapp 21.000 Euro Spenden sammelte das Glockenturm-Team, das aus Mitgliedern des Kirchengemeindebeirates, der Wietzegemeinschaft, des Ortsrates sowie einigen Freiwilligen besteht, in den vergangenen Monaten; einen Zuschuss von 2.000 Euro stellte darüber hinaus die hannoversche Landeskirche bereit. Durch die Spende der Anja Fichte-Stiftung kann der Bau jetzt realisiert werden, die geplante Investitionssumme von etwa 60.000 Euro steht zur Verfügung. „Die Bissendorfer Stiftung hat zugesagt, die noch fehlenden Mittel für den Bau und die Kosten für die Bronzeglocke zu übernehmen“, sagt Marcus Dohm, Fundraiser des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen, der das Glockenturm-Team unterstützt.
Geplant ist ein acht Meter hoher Turm aus Stahlträgern, an dessen Spitze eine Glockenstube die Bronzeglocke beherbergen soll. Mit dem Geläut der Glocke, die eigens bei einem Glockengießer in Auftrag gegeben wird, soll der Turm die Wahrnehmung der Kirche in Bissendorf-Wietze stärken. „Uns geht es darüber hinaus auch darum, den Dorfcharakter unseres Ortes  zu prägen“, sagt Ira Wilkens. „Für mich beginnt der Gottesdienst erst mit dem Glockengeläut – erst ein Glockenturm macht das Gebäude hier als Kirche erkennbar“, hatte Stephan Rose vom Bissendorfer Kirchenvorstand bereits bei der ersten Vorstellung des Projektes betont. Sehr herzlich bedanken  sich die Projektgruppe und die Kirchengemeinde jetzt bei der Anja Fichte-Stiftung, die damit einmal mehr ihre Verbundenheit mit der Kirche im Ort zeigte.

MGH-RichtfestMGH-Richtfest11.11.: Richtfest am geplanten Mehrgenerationenhaus Bi-Wietze:  Auf dem Garten-Grundstück der ehemaligen Pension Eden in Bissendorf-Wietze, Am Waldpark, ist ein interessanter Bau hochgezogen worden, bei dem heute Richtfest gefeiert wurde, wo sich auch der Bürgermeister sehen ließ. Die Familie Sonkin ist mit ihrer Firma Archi-Med GmbH ein Familienunternehmen, nach außen weitgehend unbekannt, welches sich um Bau und Betrieb von Seniorenwohnanlagen kümmert. So wurde die ehemalige Pension vor einigen Jahren aufgekauft und auf den Betrieb einer ambulant betreuten Senioren-Wohngemeinschaft umgerüstet. Heute wohnen hier 11 Senioren in ihren eigenen Zimmern, sogar schwerstbehinderte Menschen sind darunter. Ein etwas kleineres Haus für den gleichartigen Personenkreis betreibt  die Archi-Med GmbH in Bannetze bei Winsen.
Die ehemalige Besitzerin der Pension Eden hatte sich dann bereit erklärt, das alte Gartengelände, welches ihr noch gehörte,  ebenfalls herzugeben und zwar für den Bau eines Mehrgenerationenhauses (MGH).
Heute war Richtfest und man darf gespannt sein, was sich uns nach Fertigstellung hier bietet. Zumindest die Ansätze sind vielversprechend: 11 eigene Wohneinheiten zwischen 19 und 40 m² werden dann auf zwei Etagen mit jeweils großen Gemeinschaftsräumen vorhanden sein, barrierefrei mit Fahrstuhl.
Das Objekt hatte auch das Wohlwollen der Sozialministerin gefunden, denn es wurde mit dem Landesförderpreis des Sozialministeriums ausgezeichnet und Cornelia Rundt hat sich schon für die Einweihungsfeier vormerken lassen, wie mir Sergej Ganzen, der Pflegedienstleiter, sagte.
Das Projekt ist noch nicht beworben, aber als Besonderheit stellen sich die Betreiber vor, dass evtl. eine Eltern-Kind-Gemeinschaft einzieht, wovon ein Teil (der junge oder der alte) behindert wäre.
Die Familie Sonkin kommt von der Krim in der Ukraine und arbeitet hier weitgehend mit Landsleuten.

BegrüßungFredoBesucherWietzegem.BesucherMüskenweineSpendensammler3.7.: Jazz-und Grillfest an der Christophoruskirche war ein voller Erfolg: etwa 120-140 Gäste konnten Ira Wilkens und Daniel Leide begrüßen, die sich auf dem Vorplatz der Wietze-Kirche tummelten, nachdem sie schon von weitem angelockt worden waren durch die Klänge von Fredos  Swing-Company. Es ging mal wieder darum, die Kriegskasse für den auf der Wunschliste stehenden Glockenturm aufzustocken. Dafür war alles auf Beste vorbereitet und auch das Wetter  spielte –fast optimal- mit, nachdem es Mittags noch gegossen hatte. Wein von Müsken, Bier und Softies sowie Grilladen von der Wietzegemeinschaft, es war einfach schön, den Evergreens von Fredo und Mannen zuzuhören. Das hatten sich auch „die Zugereisten“ aus den anderen Ortsteilen , die man begrüßen konnte, so gedacht, um dann gegen 20 Uhr langsam in Richtung Fußball-Fernsehen aufzubrechen.

KonzertAOWAOWAOW19.6: Sommerkonzert des Akkordeon-Orchester Wedemark in der Christophorus-Kirche: Das letzte Stück war das beste...nämlich ein Medley aus der "West Side Story" mit den berühmten Ohrwürmern  Maria...und Tonight... , wofür der tosende Abschluss-Beifall absolut berechtigt war. Aber alles auf Anfang: Es hätten ruhig ein paar Zuhörer mehr sein können, Platz war noch da, aber auch mit knapp 100 Anhängern der Akkordeon-Musik muss man bei einem auch anderweitig noch gut besetzten Sonntag zufrieden sein. Das Orchester und Dirigent Miroslav Grahovac wurden mit freundlichem Applaus beim Eintritt begrüßt und starteten mit dem bekannten I will follow him aus dem Film Sister Act, das ist immer eine gute Startmelodie und garantiert für Applaus. Es folgte die 4-teilige Peeer Gynt Suite, bevor die sechs Tastenhüpfer am Klavier zeigten, was sie bisher gelernt hatten: Auf dem Karussel,  When the Saints go marching in, Tambourine, Boogie Nr.1,  das bekannte Für Elise und Take five. Die Tastenhüpfer werden betreut von Mateja Zenzerovic, die aber leider heute ihre Schützlinge nicht selbst vorstellen konnte. Es folgte die Zwergensinfonie des Vereins-Nachwuchses. Natürlich tritt der Maestro auch persönlich auf, jedoch hatte er einen Gast aus Kroatien, Igor Krizman, mitgebracht, und damit präsentierte sich ein Traumduo den Zuhörern. In der ziemlich langen Pause konnten sich die Gäste am Kuchenbuffet delektieren. Nachdem alle wieder ihre Plätze eingenommen hatten, ging es flott weiter mit einem Krimi-Puzzle aus James-Bond-Filmen, Kriminal-Tango und Tatort-Soundtrack. Por una Cabeza, ein Tango argentino leitete über zum allseits bekannten Mission impossible (Tom Cruise). Das nächste Highlight war das Girl von Ipanema, dem das ebenfalls bekannte Lied See you later Alligator folgte. Der Hammer war aber -wie bereits oben angedeutet- das Medley aus der West Side Story mit den immer noch gültigen Ohrwürmern  Maria, Maria, I just met a girl named Maria.....und das wirklich immergrüne  Tonight sowie  Somewhere.   Als Zugabe musste Krimi Puzzle noch einmal herhalten. Insgesamt ein musikalisches Sonntag-Nachmittag-Sahnestückchen.
Miroslav Grahovac ist inzwischen ein etablierter Name in der Akkordeon-Szene, denn er ist ein noch junger (34), begnadeter Musiker und Musiklehrer, sehr engagiert,  verbreitet immer gute Laune, die auf die anderen ansteckend wirkt. Erst vor wenigen Tagen (siehe Aktuelles am 10.6.) hat er es trotz Termindrucks noch geschafft, anläßlich der Einweihung des Tattenhagenplatzes, für eine Stunde die Gäste bei der "open-air-Veranstaltung" mit seiner Musik zu verwöhnen.  Bilderserie     Programm-Original

SpielplatzSpielplatzSpielplatzSpielplatzSpielplatzSpielplatz11.6.: Einweihungsfeier Spielplatz Natelsheideweg:  Es hatte ziemlich lange gedauert hat, bis die Forderungen schon aus Zeiten der Wietzegemeinschaft und jetzt über den Ortsrat in Sachen "Spielplatz an der Wietze" für die Eltern in Erfüllung gegangen waren. Das lag auch an der Suche nach dem richtigen Grundstück, bis das Eckgrundstück Natelsheideweg-Kantstraße auserkoren und durch die B-Pläne gelaufen war. Letztes Jahr nun konnte Thomas Warneke über den Ortsrat verkünden lassen: Es ist geschafft, ein schöner Spielplatz konnte übergeben werden. Heute nun hatten die Beteiligten -Ortsrat, Wietzegemeinschaft und Eltern- zu einer Einweihungsfeier auf dem Spielplatz eingefunden, es wurde gegrillt und Kaffee und Kuchen standen bereit. Dafür hatte der Ortsrat am 23.2. auch 250,- bereitgestellt. Klaus Bock, der Unermüdliche, hatte wieder vorgesorgt und für 50 Kinder Schilde und Schwerter vorgefertigt, die die Kids nun bemalen und (unter Hilfestellung) selbst verschrauben mussten, so wie auch Noah.

Wietze-OR17.5.: Lebhafte Mitarbeit der Zuhörer bei 23.OR-Sitzung Bissendorf-Wietze: .......weiterlesen     Hier der Fragebogen

Sitzung OR am 23.2.23.2.2016: Ortsrat Wietze tagte: Sehr pünktlich eröffnete Daniel Leide die Sitzung vor etwa30 Zuhörern und da keine allgemeine Bürgerfragen aufkamen, konnte die Sitzung auch sofort förmlich begonnen werden mit Begrüßung, Ladungsfeststellung und Beschlussfähigkeit. Bei der Tagesordnung gab es Änderungen: Zum TOP 6- Baumschutz an der Wietze- war die Vorlage noch nicht da und damit wurde der Punkt abgesetzt. TOP 7 – Flächennutzungsplanänderung- hatten die OR-Mitglieder, die noch gelbe Post bekommen, diese erst 3 Tage vorher im Briefkasten gefunden, zu kurz, um darüber beraten zu können, also auch einstimmig „abgesetzt“. TOP 8 – Anträge- wurde erweitert um 8.2 einen Antrag von Dr.Exner und um 8.3. Verteilung von Ortsratmitteln.
Die Niederschrift der letzten Sitzung wurde mit Korrekturen auf Antrag von Hermine Rüfer angenommen. Die Mitteilungen des Ortsbürgermeisters betrafen erledigte Anträge an die Verwaltung und auch aus der Verwaltung war nichts gravierendes zu berichten.
Damit war schon TOP 8 - hier 8.1-Durchführung einer Bürgerbefragung zur Bauleitplanung- am Zug und Leide erklärte den Anwesenden, dass er zu diesem Tagesordnungspunkt die Sitzung für die Bürger öffnen werde.
Um den Anwesenden noch einmal zu demonstrieren, worum es geht, zeigte Leide den Zuhörern noch einmal den Plan aus seiner Sitzungsvorlage (siehe Bild) und betonte, dass diese Bauleitplanung mit rund 300 Seiten selbst für ihn als Bauingenieur nicht einfach zu verstehen sei, da es darin vor allem auf unzählige Rechtshinweise nur so wimmelt, die vermutlich von Verwaltungsjuristen verstanden würden, aber von einem ehrenamtlichen Kommunalpolitiker möglicherweise nicht.
Dann wurde es aber relativ hektisch,  weil es um die Frage ging, ob alle Wietzebewohner an dieser Bürgerbefragung teilnehmen sollten oder nur die Betroffenen der 4 B-Plan-Gebiete.  Nach einer Diskussion von einer Stunde mit vielen Zwischenrufen, u.a. musste der Ortsbürgermeister Herrn Kleinke mehrfach bitten, nicht immer ungefragt und unkontrolliert seine Meinung per Zwischenruf zu publizieren, kam man überein, alle Bürger zu befragen, weil es nur eine Frage der Zeit sei, wann auch die restlichen Wietzeteile einer Bauleitplanung unterzogen würden. Im Fragebogen solle aber explizit als erste Frage auftauchen, ob man Betroffener aus dem beplanten Gebiet sei oder nicht. Es könne ja durchaus sein, dass viele Wietzebewohner, die in anderen als den betroffenen Gebieten wohnen, den Fragebogen möglicherwiese gar nicht zurückgeben und dadurch das Befragungsergebnis verfälscht werde.
In den Bürgermeinungen kam u.a. zum Ausdruck, dass sich der Gemeindebürgermeister noch nie selbst an der Wietze gestellt habe, sondern in der Sache immer nur seinen Mitarbeiter Oliver Schultz vorgeschickt habe, der „die Prügel“ der Bewohner wegstecken musste. Zum Thema „Eingang der Vorlagen bei den Ortsratsmitgliedern“ wurde gefragt, ob es eine gesetzliche Mindestfrist gibt. In den Richtlinien heißt es aber nur, „ausreichend“, um noch eine Beratungsmöglichkeit zu haben, also nicht z.B. „mindestens 14 Tage vorher“ oder ähnlich.
Nachdem Leide die Diskussion um TOP 8.1 endgültig geschlossen hatte, konnte der Antrag von Dr.Herbert Exner – er möchte gerne über alle Bauanfragen, die über ein Einfamilienhaus an der Wietze hinausgehen, informiert werden- auf die nächste Sitzung verschoben werden. Als Schlusspunkt einer hitzigen Sitzung wurden noch einige Ortsratmittel verteilt, wozu der Ortsrat Anträge vorliegen hatte:
Die Wietzegemeinschaft bekommt für das geplante Spielplatzfest  am 11.6. dann 250 €  -  der Eltern-Kind-Treff  der Christopheruskirche bekommt  500 € - die Gemeinde-Jugendfeuerwehr 200 € und die Schützenjugend wird mit 300 € unterstützt.

Ortsrat 16091516.9.: Ortsrat-Sitzung Bissendorf-Wietze: Pünktlich konnte Daniel Leide etwa 20 Besucher und seine Ortsrat-KollegenInnen begrüßen und die Bürgerfragestunde eröffnen.
Herr Minenga fragte nach dem Fortschritt des Kinderspielplatzes, der schon lange hätte fertig sein sollen. Die Geräte werden Ende September voraussichtlich aufgebaut, auch der Zaun um den Spielplatz  mit den beiden Toren vorne und hinten. Dabei stellte sich heraus, dass der Grundstücksbesitzer hinter der Neubautenreihe und dem Spielplatz das Gelände verkauft hat und  damit das Wegerecht durch den Spielplatz wegfällt.
Manfred Homann fragte nach dem Stand der Arbeiten „Am Weiher“ durch Wurzelaufbruch. Antwort: Ein Teil ist abgearbeitet, der Rest wird noch in 2015 gemacht.
Da keine weiteren Fragen anstanden, konnte Leide die Sitzung mit den Tagesordnungspunkten 1 und 2 schnell erledigen. Zum TOP 3-Niederschrift der letzten Sitzung- lagen nicht allen Ratsmitgliedern die Unterlagen vor, deshalb Vertagung der Genehmigung auf die nächste Sitzung.
Mitteilungen des OBM: Am 12.12. um 15 Uhr wird ein Weihnachtsmarkt an der Christopheruskirche stattfinden
Mitteilungen der Verwaltung: Bissendorf-Wietze bekommt einheitliche Straßenschilder, um den aktuellen Mischmasch abzulösen.
Die Fußgängerampel bei Kärgel soll in Zukunft bis 21 Uhr aktiv bleiben; die Straßenschilder (Christopherus-Kirche / Natelsheidesee) an der Einmündung Eichhornweg zur Burgwedeler Straße (Sichtprobleme) können leider nicht versetzt werden.
Lärmstudie: Einige Gebäude im Hipslohwiesen und der Krakau fallen in diese Lärmschutzzone. Es wird eine gutachterliche Begehung durch ein Ing.-Büro stattfinden und dann vor Ort festgelegt, welche individuellen Lärmschutz-Maßnahmen bei den wenigen Häusern veranlasst werden müssen.
Bei TOP6-Flächennutzungsplanänderung der letzten Sitzung- wurde auf Wunsch des OR nochmals von Oliver Schulz vom Bauamt per Beamer vorgestellt. Der Beschluss hierzu betrifft die TOPs 7-10 und die darunter fallenden Teilstück-Bebauungspläne:
Die betroffenen Anlieger sind noch einmal zu informieren über die erneute Auslegung, die auf 6 Wochen ausgedehnt werden soll und zwar außerhalb der Ferienzeit.
Ein Beschlusspapier vom 12.6.2014 ist von der Verwaltung nur unzureichend umgesetzt worden, daher wurde es heute noch einmal vorgelesen und erneut beschlossen mit den nicht umgesetzten Punkten. Die Gemeinde wurde aufgefordert, die noch nicht umgesetzten Punkte nach 15 Monaten endlich zu realisieren .
Herr Kleinke aus der Bürgerschaft moniert, dass geänderte Planungen, die nach dem OR-Beschluss durch den Ausschuss Planen und Bauen gegangen sind, keinen Rücklauf zum Ortsrat finden zwecks Kontrolle. Herr Schulz sagte zu, dass er derartige Beschlüsse des P+B-Ausschusses in Zukunft dem Ortsrat noch einmal zur Stellungnahme zukommen lassen will.
TOP 11 betraf eine Anfrage betreffs der Entwicklung einer größeren Fläche am Ende der Straße „AM Weiher“, wo früher  die Gärtnerei Bruno Ahr bestanden hat. Hier wurde entschieden, die aktuelle Bauleitplanung abzuwarten mit einem Zeitlimit bis spätestens Herbst 2016.
Anträge waren von der BfW erst zur Sitzung vorgelegt worden. Dadurch hatte sich niemand vorher damit beschäftigen können. Diskussion und Beschlüsse dazu frühestens zur nächsten Sitzung.

SkulpturentageSkulpturentageSkulpturentageSkulpturentageSkulpturentageSkulpturentageAugust 2015: Skulpturentage Wedemark in Bissendorf: Wie jedes Jahr hatte Bernd Laudage seine Säge-Künstler-Kollegen auf das Grundstück an der Wietze eingeladen und so hörte man wieder die wohlbekannten Klänge von Kettensägen und Schleifwerkzeugen aller Art. Am Ende der Skulpturenwoche ist dann immer freier Besucherzugang. So zeigt auf einem Bild z.B. Peter Neubert altes, sehr leichtes Zedernholz, aus dem er eine Frauenfigur geformt hat. Clemens Heidger hatte dagegen einen schweren, abgestorbenen Eichenast unter seinen Händen, den in vergangenen Jahren entweder eine Eichenbockkäfer-Population oder Larven vom Hirschkäfer kreuz und quer durchbohrt hatten. Mit dem Absterben der Eiche hat dann der Bewohner auch einen neuen Wirtsbaum gesucht und garantiert gefunden.

Kita WietzestrandKita WietzestrandKita WietzestrandKita WietzestrandKita Wietzestrand17.7.: Einweihung Kita-Wietzestrand: Da hatten sich doch eine ganze Reihe Eltern mit ihren Kindern sowie natürlich weitere Besucher aus Politik und Nachbarschaft eingefunden, um nach der Übergabe heute offiziell dieses Projekt, welches im Rahmen einer PPP = Private Public Partnership errichtet wurde, an die Kinder zu übergeben.
Thomas Riechel-Raabe, beim DRK für den Geschäftsbereich „Kindergärten+Kitas“ zuständig, eröffnete um 17 Uhr den Reigen der kurzen Ansprachen (die Kinder hatten schon recht ungeduldig gewartet) mit dem Hinweis, dass das „Spatzennest“ in Hellendorf nun bereits seit 16 Jahren vom DRK betreut wird. Vermutlich zur Zufriedenheit der Gemeinde, denn bisher seien keine Klagen laut geworden, das hoffe man so dann auch in dieser Kita erleben zu dürfen. Mit diesen Worten übergab er das Mikro an Bürgermeister Helge Zychlinski, der auch sein Grußwort knapp hielt, denn sein Töchterchen zupfte schon an seinem Hosenbein. Insgesamt  freute er sich, und das brachte er mit seinem Dank an de Groot erneut zum Ausdruck, dass hier diese Form der PPP auf so fruchtbaren Boden gefallen sei. Nachdem dann Riechel-Raabe und Zychlinski das symbolische Band der Freigabe zerschnitten haben, konnte man sich von der Kita-Leiterin Katrin Czajka und ihren Mitarbeiterinnen durch die Räume führen lassen. Natürlich hatte man auch etwas „vorbereitet“ und dieses Häppchen-Buffet sah richtig einladend aus. Putzig sehen in allen Kitas die Sanitärräume für die Kleinen aus, aber in einer so tollen neuen Kita mal erst recht. Im Außenbereich habe ich selbst noch keine Geräte gesehen, dafür kann man bis an den Zaun gehen, um die Wietze zu beobachten.

16.6.2015: Sitzung des Ortsrates Wietze: Hier an der Wietze wird bekanntlich vor und nach der OR-Sitzung eine Bürgerfragestunde abgehalten. In der heutigen "Vorweg-Fragestunde" gab es doch einige Ausfahrt EichhornAnfragen, die sich zum Teil mit Hinweis auf die folgende Sitzung erledigten. Aber so fragte eine Bürgerin aus dem Eichhornweg, ob die Schilder, die auf Ziele im Natelsheideweg verweisen, nicht versetzt werden könnten, da beim Ausfahren aus dem Eichhornweg diese den Blick auf den von links kommenden Auto und auch Radverkehr behinderten. Eine schriftliche Anfrage von Herrn Clausing ging dahin, inwieweit für alle Nebenstraßen, Wege und Einfahrten des Natelsheideweges die "Rechts vor Links"-Straßenverkehrsregel gilt. Max Hüsken verlas dazu die Stellungnahme des Ordnungsamtes und der Polizei, die den ganzen Bereich als "unauffällig" einstuft. Prompt kam von Anliegern und Nutzern der Hinweis, dass zwischen den Fahrbahnverengungen viele parkende Fahrzeuge den aufgeweiteten Straßenraum wieder verengen und ein sogar wechselseitiges Passieren -mal erst recht mit dem Regiobus- schwierig wird. Da im gesamten Bereich Tempo "30" herrscht, gilt eben auch generell "rechts vor links". Wenn man eine Beschilderung wünsche, könnte das nur geschehen, wenn die gesamte Zone 30 aufgehoben würde. Sodann wurde noch die Fahrgeschwindigkeit auf der Wietzeaue moniert, auch in Bezug auch die beparkten Seitenstreifen. Vorschlag: Anwohnerversammlung mit Begehung.
Dann konnte Daniel Leide die ordentliche Sitzung eröffnen und bis Punkt 4 -Mitteilungen des Ortsbürgermeisters (OBM) schnell durchziehen.
Mitteilungen des OBM: Die Postagentur in der Kirche wird geschlossen, lohnt sich nicht. Entweder Post dem Briefboten (hat auch Briefmarken) mitgeben oder nach Bissendorf gehen. Für den Spielplatz sind nun unter MitwirkungSpielplatzplan von Eltern sehr schöne und wertige Spielgeräte von der Verwaltung, Herrn Warneke, bestellt worden
Bei den Mitteilungen der Verwaltung hatte Max Hüsken nur den Hinweis, dass weitere 4 Fahrradbügel an der Haltestelle Isernhägener Damm montiert wurden, jedoch die Verlegung der Beleuchtung nicht durchgeführt wird.
TOP 6: Dem Antrag von Herrn Breuer auf Einleitung eines Aufhebungsverfahrens zum B-Plan "In der Krakau" aus den 60er Jahren wurde nicht stattgegeben, da an der Bauleitplanung für die gesamte Wietze gearbeitet wird und diese voraussichtlich Anfang 2016 spätestens fertig sein soll. Die Argument zwischen den Ortsratsmitgliedern gingen heftig hin und her, aber letztlich sahen alle ein, dass es sinnvoll ist, diese Bauleitplanung abzuwarten. Der OBM verwies in dem Zusammenhang auf eine gemeinsame Sitzung des Ortsrates mit dem Ausschuss für Planen und Bauen am 9.7. im Bürgerhaus, zu der ja jeder kommen könne.
Bei den vielen Anfragen ging es um: 1) Überprüfung der Verkehrssicherheit der Straße "Am Weiher", vermutlich geschädigt durch Bäume und einer Straßensenkung im Anschlussbereich der Landesstraße; 2) im "Bussardweg" ist kurz vor dem Wendeplatz der von einer Eiche aufgeworfene Asphalt weggefräst und durch ein Mineralgemisch ersetzt sowie durch zwei Holzpoller gesichert worden. Diese stellen nun eine Engstelle als Gefahrenpunkt dar, da dort ja der BussardwegRegiobus seinen Wendeplatz hat. Lösungsanfrage ging an die Verwaltung; 3) Es gab eine Anfrage, die unschönen Leitungsmasten für die Telefonleitungen durch Erdkabel zu ersetzen. Wird als unrealistisch angesehen. 
4) Dr.Exner macht den Vorschlag, den nun nach langer Zeit endlich nach den Sommerferien in Betrieb gehenden Spielplatz als Baugelände zu verkaufen, den Spielplatz an der Kirche zu nehmen und einen weiteren Spielplatz von dem erwirtschafteten Geld zu bauen. Auch dieser Vorsachlag wurde schnell mit der Mehrheit der Stimmen in die Tonne getreten, da die Vorbereitungen und zugleich Erwartungen der Eltern nach so langer Zeit nicht weiter strapaziert werden sollen.
Ende der Sitzung 21:30