Informationen der Regionsverwaltung

7.9.: Immer mehr Kinder leben in der Region - Krippenversorgung steigt / weniger Kindergartenplätze........weiterlesen

Elefant22.8.: Regions-Info:  „Vorwürfe gegen den Zoo sind vom Tisch“ - " Region Hannover steht hinter dem Zoo" sagt Regionspräsident Hauke Jagau. Die Ermittlungen gegen den Erlebnis-Zoo Hannover sind eingestellt – das hat die Staatsanwaltschaft Hannover bekannt gegeben. Regionspräsident Hauke Jagau, gleichzeitig Vorsitzender des Zoo-Aufsichtsrats, reagierte erfreut und erleichtert: „Damit ist klargestellt, dass die Behauptungen der Organisation Peta gegen den Erlebnis-Zoo falsch sind.“ Peta hatte dem Zoo systematische Tierquälerei unterstellt und dies durch Bildmaterial zu untermauern versucht. „Ich hatte von Anfang an den Eindruck, dass der Vorwurf absurd ist. Wer den Zoo kennt, weiß dass für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeit nicht Beruf, sondern Berufung ist“, sagte Jagau. Die Kampagne gegen den Zoo sei für die Beschäftigten eine starke emotionale Belastungsprobe gewesen. „Ich danke Zoo-Chef Andreas Casdorff und seinem Team dafür, dass sie in dieser schwierigen Phase auch persönlichen Anfeindungen mit großer Ruhe und Sachlichkeit begegnet sind.“

5.8.: Save the date - Regions-Info zum Kultursommer: Jazznacht mit Tom Kölling & The Hannover Horns und Lothar Krist Hot Five in der Kirche St. Martini Brelingen
Tom Kölling & The Hannover Horns bestehen aus einer Rhythmus-Sektion und drei Bläsern: Gemeinsam präsentieren sie am Samstag, 5. August, 20.30 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr), in der Kirche St. Martini Brelingen, Hauptstr. 33, in der Wedemark Jazz- und Bluesstandards aus dem American Songbook sowie eigene Kompositionen, die Stilmuster aus Cool und Modern Jazz verarbeiten. Die Musiker der Lothar Krist Hot Five beleben den fröhlichen Jazz der Gründerjahre in New Orleans neu und bringen mit professioneller Qualität den „Spirit of New Orleans“ originär auf die Bühne. Das ist Musik voller Rhythmus, fröhlicher Melodien, jubilierender Kollektiv-Improvisationen, virtuoser Soli und Lust am Entertainment. Eintritt: 15 Euro, erm. 10 Euro.

28.7.: Kandidaten für Bundestagswahl 2017 im September heute zugelassen: Der Kreiswahlausschuss hat getagt und für unseren Wahlkreis 43 -Wedemark und drumherum- folgende Kandidaten zugelassen: Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU), Caren Marks (SPD), Eike Lengemann (GRÜNE), Dr. Jörg-Diether Dehm-Desoi (DIE LINKE.); Grigorios Aggelidis (FDP), Dietmar Friedhoff (AfD) und Markus Georg Moschner (FREIE WÄHLER).  In der Region Hannover werden insgesamt vier Abgeordnete direkt in den Deutschen Bundestag gewählt. Neben den beiden Wahlkreisen im Umland (43 und 47) gibt es noch zwei Wahlkreise in der Landeshauptstadt Hannover (41 und 42).

Zebra-Fahrzeug11.7.:  aha entsorgt jetzt im Zoo mit einem Zebra-Fahrzeug

Erstberatung26.6.: Info der Region: Erstberatung für Zugewanderte in der Region Hannover..........weiterlesen

EURO22.6.: Kommunalaufsicht genehmigt Haushalt der Region für 2017: Rückbau der Altfehlbeträge wird positiv wahrgenommen.
Die Kommunalaufsicht hat die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan der Region Hannover für 2017 ohne Auflagen genehmigt. Regionspräsident Hauke Jagau zeigt sich zufrieden mit der Genehmigung: „Der Haushalt wurde ohne Auflagen gebilligt. Unsere Finanzlage ist weiter stabil.“ Er erinnert an die drei Säulen Entschuldung, Investitionen und Entlastung der Kommunen, die für die Haushaltsplanung und -führung der Region maßgeblich seien.

30.4.: Wer ist fahrradfreundlichster Arbeitgeber ??......weiterlesen

27.4.: Mobilitätstraining von Regiobus am Schulzentrum / Rathaus: ..........weiterlesen

Offene PforteGrünes Hannover21.3.: Regions-Information: „Die offene Pforte 2017“: 167 private Gärten laden zum Besuch ein   und   „Grünes Hannover 2017“ mit 150 Führungen in Stadt und Region

Bushalte-Umbau13.3.: Die Region baut u.a. in der der Wedemark 14 weitere Bushaltestellen barrierefrei aus. Die Haltepunkte werden so umgestaltet, dass dort künftig Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen oder ältere Menschen mit Gehhilfen sicher ein- und aussteigen können. Der Verkehrsausschuss der Region Hannover berät über die Pläne in seiner Sitzung am 23. März 2017. Die endgültige Entscheidung trifft der Regionsausschuss im April. Wichtigste bauliche Veränderungen an den Haltestellen sind erhöhte Einstiegsbereiche. Die Borde am Fahrbahnrand liegen dann 16 Zentimeter über dem Straßen-Niveau. So verringert sich der Abstand zwischen Bordsteinkante und Bus und erleichtert das Ein- und Aussteigen. Tasthilfen und Führungselemente im Boden ermöglichen sehbehinderten Menschen eine bessere Orientierung. Vereinzelt sind vergrößerte Wartebereiche, zusätzliche Fahrradabstellplätze oder der Bau neuer Wartehallen geplant. Die Gesamtkosten für den Ausbau Wedemark belaufen sich auf rund 186.000 Euro. Das Land Niedersachsen bezuschusst das Gesamt-Vorhaben incl.Neustadt mit rund 268.000 Euro, die übrigen Kosten trägt die Region Hannover.
Der Haltestellenausbau ist Teil des Aktionsplans „Barrierefreier Linienverkehr“ der Region Hannover. Ziel ist es, mobilitätseingeschränkten und sehbehinderten Menschen eine sichere und bequeme Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu ermöglichen. „Von den insgesamt rund 3.600 Bushaltestellen in der Region sind bereits 700 barrierefrei“, sagt Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover. „Wir wollen zunächst in jedem Ortsteil einer Kommune mindestens eine barrierefreie Haltestelle anbieten. Anschließend verdichten wir das Haltestellennetz weiter.“
Voraussetzung für die stufenlose Nutzung des Nahverkehrs ist der Einsatz von Niederflurbussen mit sogenannter „Kneeling-Technik“. Dabei wird das Fahrzeug hydraulisch an der Haltestelle abgesenkt. Dies erleichtert insbesondere Fahrgästen mit einer Gehbehinderung oder Gästen mit Kinderwagen oder schwerem Gepäck den Ein- und Ausstieg.

EURO7.3.: Regionshaushalt beschlossen: Etat 2017 umfasst 1,8 Milliarden Euro : Region investiert rund 120 Millionen Euro
Nach mehr als zweieinhalbstündiger Debatte hat die Regionsversammlung heute, 7. März, über den Haushalt für 2017 abgestimmt. Der 1,8 Milliarden-Etat wurde mit den Stimmen der rot-schwarzen Mehrheit beschlossen. Unterm Strich steht ein Plus von 12,4 Millionen Euro. Gleichzeitig werden die Kommunen um 12,5 Millionen Euro entlastet, da die Region Hannover abermals die Hebesätze für die Regionsumlage senkt - zum vierten Mal innerhalb von fünf Jahren.
Mit 1 Milliarde Euro sind die Aufwendungen für den Bereich Soziales der größte Ausgabeposten. 209 Millionen Euro stehen im Haushalt für Verkehr, 202 Millionen Euro für Jugendhilfe und 67 Millionen Euro für Schulen. Bei den Erträgen ist die Regionsumlage in Höhe von 676 Millionen  Euro eingeplant. Dazu kommen unter anderem Schlüsselzuweisungen des Landes  (199 Millionen Euro) sowie Erstattungen für Grundsicherung im Alter (144 Millionen Euro), Kosten der Unterkunft (116 Millionen Euro), Verkehr (101 Millionen Euro) und Erstattungen des Landes für weitere Sozialleistungen nach dem quotalen System (233 Millionen Euro).
Für 2017 sind Investitionen in Höhe von 120 Millionen Euro vorgesehen. Davon sollen 28,5 Millionen Euro in die Schulen fließen und 40,4 Millionen Euro in den Verkehrsausbau. Mit 17,5 Millionen Euro schlägt die Krankenhausumlage zu Buche, die die Region ans Land zahlt, weitere 11,6 Millionen Euro sind für das Klinikum Region Hannover eingeplant. Für Investitionen im Bereich Jugend stehen 13 Millionen Euro zur Verfügung. Um das Paket zu stemmen sind Kreditaufnahmen in Höhen von 98,4 Millionen Euro geplant.

3.3.: Am Expertentelefon:  Krankenhaus – und dann? Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt fragen sich viele, besonders ältere Menschen, wie es weitergehen wird. Die Nachversorgung dieser Patientinnen und Patienten so rasch und unbürokratisch wie möglich zu gestalten, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dafür gilt es, an den Schnittstellen der gesundheitlichen Versorgungspraxis gut zusammenzuarbeiten. Wie gelingt eine reibungslose Pflegeüberleitung? An wen können sich Betroffene wenden? Welche Möglichkeiten der Nachversorgung gibt es?
Diese und andere Fragen beantwortet am Mittwoch, 8. März 2017, Jasmin Arbabian-Vogel, Vorstandsmitglied der Gesundheitswirtschaft Hannover e.V., am Expertentelefon der Senioren- und Pflegestützpunkte der Region Hannover. Die Fachberaterin steht von 14 bis 16 Uhr unter Telefon (0511) 700 201-17 für ein Gespräch zur Verfügung.

Gemeindedolmetscher17.2.:Auch zum Nutzen der Wedemark: Region entwickelt Gemeindedolmetscherdienst: 20 neue Sprachmittlerinnen und Sprachmittler, die nicht nur Deutsch, sondern auch Arabisch, Dari oder Farsi sprechen, starten ihre Ausbildung.
So genannte Gemeindedolmetscherinnen und Gemeindedolmetscher unterstützen künftig  nicht nur die Regionsverwaltung bei der Verständigung mit fremdsprachigen Kunden. Sie sollen auch in medizinischen und sozialen Einrichtungen, Beratungsstellen und Krankenhäusern zum Einsatz kommen. Dafür stellt das Ethno-Medizinische Zentrum Hannover (EMZ) mit Unterstützung der Region Hannover einen Gemeindedolmetscherdienst auf die Beine. An dem zwölfmonatigen Modellprojekt nehmen bis zu 50 qualifizierte Sprachmittler teil. Nach dem Start des Projekts im vergangenen Jahr beginnen jetzt 20 neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ausbildung.
Zum Auftakt am Freitag, 17. Februar, lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst Aufgaben, Struktur und Dezernate der Region kennen und stellten sich vor. Im weiteren Verlauf geht es dann um Grundlagen und Methodik des Dolmetschens sowie den fachlichen Einsatz in verschiedenen Bereichen der Region. Im Rahmen des Modellprojekts sind bereits 160 Dolmetschereinsätze gelaufen, die die Region bezahlt hat. Weitere Einsätze der Dolmetscherinnen und Dolmetscher sind geplant. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 65.000 Euro. Die Region beteiligt sich mit 20.000 Euro, die übrigen Kosten trägt das Niedersächsische Sozialministerium.

24.1.: Kurse für Menschen mit chronischen ErkrankungenRegion Hannover unterstützt Angebot von INSEA aktiv:. Diagnose: chronische Erkrankung. Das Leben mit einem dauerhaften Leiden erfordert von den Betroffenen, aber auch von deren Angehörigen, Geduld und häufig auch Veränderungen im Alltag. Eine Unterstützung sollen die Selbstmanagementkurse „Gesund und aktiv leben“ sein, die zum zweiten Mal Mitte Februar starten: In den Kursen werden chronisch Erkrankte, deren Angehörige und Freunde, darin unterstützt, Schwierigkeiten im Alltag zu erkennen, einzuschätzen und zu kommunizieren, Entscheidungen zu treffen, Handlungen zu planen und konkrete Ziele zu setzen. Ziel ist es, auch komplexere Anforderungen in kleinen, durchführbaren Schritten angehen zu können. Hierzu  haben die BARMER GEK, die Robert Bosch Stiftung, die Careum Stiftung, Selbsthilfekontaktstellen Bayern e.V. und die Medizinische Hochschule Hannover mit der Patientenuniversität im Jahr 2015 die Initiative für Selbstmanagement und aktives Leben (INSEA) gegründet. Der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover unterstützen dieses Konzept und bieten in ihren Räumlichkeiten diese Kurse an.
Die Montagstermine: 20.02., 27.02., 06.03., 13.03., 20.03., 27.03.  -  von 15 bis 17.30 Uhr - Veranstaltungsort: Region Hannover, Weinstraße 2-3, 30171 Hannover - Anmeldung: Gabriele Groß, Tel. (0511) 616 24065;
Die Mittwochstermine: 22.02., 01.03., 08.03., 15.03., 22.03., 29.03. - von 16.30 bis 19 Uhr  - Veranstaltungsort: Gesundheitstreff im Stadtteilladen Stöcken, Ithstraße 8, 30419 Hannover - Anmeldung: Nanette Klieber, Tel. 0163 4581155;
Die Donnerstagstermine: 23.02., 02.03., 09.03., 16.03., 23.03., 30.03. - Von 9.30 bis 12 Uhr - Veranstaltungsort: Gesundheitstreff in der Gemeinwesenarbeit Mittelfeld, Ahornstraße 2, 30519 Hannover - Anmeldung: Theresia Stenzel, Tel. (0511) 862323;

Holderith18.1.: Brandabschnittsleiter für weitere 6 Jahre als Ehrenbeamte verpflichtet: Am gestrigen Mittwoch wurden Eberhard Schmidt für den Brandabschnitt II sowie Horst Holderith für den Brandabschnitt V erneut offiziell von Regionspräsident Hauke Jagau für die Dauer von sechs Jahren zu Ehrenbeamten ernannt. Für die Wedemärker Wehren ist Horst Holderith (59) aus Isernhagen der zuständige Brandabschnittsleiter. Seit 2011 bekleidet Holderith das Amt des Abschnittsleiters V der Region Hannover, ein Jahr später wurde ihm der Dienstgrad Hauptbrandmeister verliehen. Seit 2012 ist er außerdem als Fachberater Brandschutz im Katastrophenschutzstab der Region Hannover tätig. 2013 erhielt Holderith das Ehrenzeichen für Verdienste im Feuerlöschwesen (40 Jahre).

EhrenamtlicheEhrenamtliche13.1.: Regionspräsident Hauke Jagau ehrt 35 engagierte Menschen - Ehrenamt im Fokus: Dank für freiwilligen Einsatz für die Gesellschaft   Sie betreuen Menschen mit Behinderung, sind in der Jugendarbeit aktiv oder engagieren sich im Umweltschutz: Ehrenamtliche gestalten das Leben in ihrer Stadt oder Gemeinde in wesentlichem Maße mit. In der Veranstaltung „Ehrenamt - Engagement im Fokus!“ am Freitag, 13. Januar, würdigte Regionspräsident Hauke Jagau diesen Einsatz. „Unsere Gesellschaft wäre um vieles ärmer und unsozialer, wenn sich nicht so viele Menschen ehrenamtlich für andere einsetzten. Sie sorgen dafür, dass Projekte Wirklichkeit werden und die Gesellschaft ein menschliches Gesicht bekommt. Der Lohn ist zu erleben, dass man etwas bewegen und anderen etwas Gutes tun kann. Besonders beeindruckend finde ich, dass viele Menschen sich über viele Jahrzehnte einsetzen. Allen, die sich freiwillig engagieren, gebührt hoher Respekt und Dank.“
35 Menschen aus den Kommunen der Region Hannover bekamen im Rahmen der Veranstaltung ein Dankeschön, zum Teil stellvertretend für eine Gruppe oder ein Projekt. Der mit 20 Jahren jüngste Geehrte ist Kawin Ali aus Hannover, der Mitschülerinnen und Mitschüler in der Sprachförderklassen an der BBS Springe unterstützt. Die mit 87 Jahren älteste Geehrte ist Ursula Schneider aus Seelze, die 1986 die SPD-Frauengruppe Lohnde gründete und seitdem Ausflüge, Vorträge und Treffen für die Gruppe organisiert.
Bildunterschrift: So sieht ehrenamtliches Engagement in der Region Hannover aus: Die geehrten Ehrenamtlichen mit Regionspräsident Hauke Jagau (Mitte). Foto: Christian Stahl, Region Hannover
Und wer ist aus der Wedemark in der ersten Reihe dabei? Heiner Peterburs , unser bisheriger Ratsvorsitzender.
Heiner Peterburs ist er Gründungsmitglied des Arbeitskreises Inklusion in der Gemeinde Wedemark, war 25 Jahre lang Mitglied des Rats, von 1987 bis 2016 im Ortsrat Hellendorf und zehn Jahre lang stellvertretender Ortsbürgermeister. Seit 2003 ist Heiner Peterburs zudem Vorsitzender der Lebenshilfe Wedemark e.V., die Hilfe für Menschen mit Behinderung anbietet und den Kindergarten DOMINO trägt.

13.12.: Regions-Haushalt vorgestellt. Wen es interessiert, hier sind die wichtigsten Kapitel nachzulesen

Dolmetscher21.10.: Region: Das interessiert auch die Wedemark: " Modellprojekt Gemeinschaftsdolmetscherdienst für die Region Hannover": Die ersten 25 Sprachmittlerinnen und Sprachmittler starten ihre AusbildungHannover. Sie sprechen nicht nur Deutsch, sondern auch Arabisch, Paschto oder Farsi, und unterstützen die Verwaltung, medizinische und soziale Einrichtungen, Fachdienste und Beratungsstellen bei der Verständigung mit fremdsprachigen Kunden: So genannte Gemeindedolmetscherinnen und Gemeindedolmetscher sollen künftig auch in der Region Hannover zum Einsatz kommen. Dafür stellt das Ethno-Medizinische Zentrum Hannover (EMZ) mit Unterstützung der Region Hannover in einem 12-monatigen Modellprojekt einen Gemeindedolmetscherdienst auf die Beine und bildet bis zu 50 qualifizierte Sprachmittler aus.
Zum Auftakt der insgesamt 50 Stunden umfassenden Schulung am Freitag, 21. Oktober, lernten die ersten 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst Aufgaben, Struktur und Dezernate der Region kennen und stellen sich vor. Im weiteren Verlauf der Schulung geht es dann um Grundlagen und Methodik des Dolmetschens sowie den fachlichen Einsatz in den Bereichen Gesundheit und Öffentliche Sicherheit, Soziales und Jugend sowie Schulen und in den Krankenhäusern der Region. Geplant sind im Rahmen des Modellprojekts rund 160 Dolmetschereinsätze, die vom EMZ vermittelt und von der Region Hannover honoriert werden. Die Region Hannover beteiligt sich als Kooperationspartner des EMZ mit insgesamt 20.000 Euro an dem Projekt.
Bildunterschrift: Die ersten von 50 Gemeindedolmetscherinnen und Gemeindedolmetschern mit Andrea Fischer, Dezernentin der Region Hannover (Mitte), Dorota Szymanska und Kristina Lohre von der Koordinierungsstelle Integration der Region Hannover, Emine Cünedioglu, Referentin für politische Bildung der Region Hannover, sowie Vertretern des Ethno-Medizinischen Zentrums Hannover

18.10.: Das ist für jeden wichtig: Mehr Notfälle pro Jahr: Region Hannover passt den Rettungsdienst an. Wer den Rettungswagen ruft, braucht schnelle Hilfe: Innerhalb von 15 Minuten sind Arzt und Sanitäter in der Regel vor Ort – egal ob in Wunstorf, Barsinghausen, Wedemark oder Lehrte. Dass das flächendeckend in der Region Hannover funktioniert, dafür ist die Region Hannover als Trägerin für den Rettungsdienstbereich im Regionsgebiet (ohne Landeshauptstadt) zuständig. Um den stetigen Veränderungen und dem Zuwachs an Einsätzen gerecht zu werden, müssen die Bedarfspläne des Rettungsdienstes angepasst werden. Der neue Bedarfsplan soll nach der Sitzung des Regionsausschusses, der am 25. Oktober 2016 darüber entscheidet, zum Januar 2017 in Kraft treten.
Durch die älter werdende Bevölkerung – ein Großteil der Hilferufenden sind älter als 60 Jahre – erhöhen sich die Einsatzzahlen in der Notfallrettung spürbar. Dieser bundesweite Trend ist auch in der Region Hannover festzustellen. 2011 wurde der Bedarfsplan das letzte Mal angepasst – die Region Hannover sieht also Handlungsbedarf. „Um die Menschen überall in der Region Hannover schnell zu erreichen, müssen wir die dafür nötigen Bedingungen schaffen“, sagt Cora Hermenau, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit und Gesundheit der Region Hannover. Das Gesetz schreibt vor, dass der Rettungswagen in 95 Prozent aller Fälle innerhalb von 15 Minuten am Einsatzort eintrifft und dass die Wartezeit auf einen Krankentransport 30 Minuten in der Regel nicht überschreitet. Um diese Vorgaben weiterhin zu erfüllen, muss der Bedarf neu bemessen werden: vorgesehen ist ein Plus der  „Vorhaltezeiten“ von 13 Prozent. Damit wird der Einsatz von fünf weiteren Notfallrettungsfahrzeugen erforderlich.
Der Rettungsdienstbereich der Region Hannover umfasst als so genannter „Kragenkreis“ die gesamte Region Hannover mit Ausnahme der Landeshauptstadt. Auf einer Gesamtfläche von 2.086 Quadratkilometern werden knapp 630.000 Einwohnerinnen und Einwohner in 20 Städten und Gemeinden versorgt, wobei sich die Einsatzbereiche der Rettungswachen nicht auf die jeweiligen Stadt- und Gemeindegrenzen beziehen, sondern auf die schnellstmögliche Erreichbarkeit. Dafür sorgen 18 Rettungswachen sowie sechs Notarztstandorte. Im vergangenen Jahr (Zeitraum Juni 2015 bis Juni 2016) wurden 69.670 Notfallrettungen und 17.257 Krankentransporte durchgeführt.

7.9.: Presseinfo der Region: Regionales Raumordnungsprogramm RROP einschl. Windkraft-Standorte wurde neu gefasst.........ganze Meldung

22.8.: Regionsinfo: Region Hannover hat ein neues Gesundheitsamt - alle Angebote unter einem Dach: Adresse:  Weinstraße  2-3,  30171  Hannover (gegenüber Stadtbibliothek Hildesheimer Str.

Hotel Brunnenhof11.8.: Tourismus in der Region boomt, nur in der Wedemark nicht !! Die neuesten  Erhebungen der Region in Sachen Tourismus lassen aufhorchen.
Bevölkerungszuwachs, Beschäftigungswachstum und mehr Studierende denn je: Die positive wirtschaftliche Entwicklung der Region Hannover färbt auf das Image ab und lockt Touristen in die Region. Noch nie hat es in der Geschichte der Region Hannover eine höhere Zahl an Übernachtungsgästen gegeben: 2015 haben 3,8 Millionen Gäste die Region Hannover besucht und hier übernachtet – ein Plus von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist das Tourismuswachstum in der Region fast doppelt so hoch wie im niedersächsischen Durchschnitt (2,2 Prozent).
„Wir leben in einer außergewöhnlich schönen Region. Das Zusammenspiel von Großstadt mit allen seinen kulturellen, infrastrukturellen und wirtschaftlichen Vorteilen und dem ländlichen Gebiet ist in ganz Niedersachsen nirgends so gut wie hier. Innerhalb kürzester Zeit kann man den Großstadttrubel hinter sich lassen und im Grünen stehen“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau. Denn es ist gar nicht nur die Landeshauptstadt, die viele Touristen in die Region zieht: In absoluten Zahlen stellt Hannover mit fast 58 Prozent aller Übernachtungen zwar den Schwerpunkt des Tourismus dar. Setzt man die Zahl der Übernachtungen allerdings in Relation zur Bevölkerungszahl, so ist der Tourismus in Springe, Langenhagen, Sehnde und Laatzen noch ausgeprägter als in Hannover. Springe kann als einzige Kommune der Region Hannover eine Verweildauer der Besucherinnen und Besucher oberhalb des niedersächsischen Durchschnitts aufweisen: Mit 4,2 Tagen bleiben die Gäste in der Stadt am Deister im Schnitt über einen Tag länger als im Rest des Landes. Durchschnittlich bleiben die Gäste in der Region Hannover 1,9 Nächte – niedersächsischer Schnitt sind 3,1 Tage. Nach Rücksprache mit der Region sieht das Bild für unsere Gemeinde weit weniger gut aus: Wir haben einen Rückgang von 7,5% zu verzeichnen und die Gäste verweilen nur 2,1 Tage im Schnitt. Woran mag es wohl liegen ????

Sommer-RadtourSommer-RadtourSommer-RadtourSommer-Radtour28.7.: Regionspräsident Hauke Jagau auf Sommer-Radtour durch "sein Revier".......weiterlesen       Bilderserie

STADTRADELN 2016: Die Millionen-Marke ist geknackt!  Bilanz der Aktion in der Region Hannover, denn auch viele Wedemärker haben dabei mitgemacht: Die Millionen-Marke ist geknackt: Im vierten Durchgang der Aktion STADTRADELN haben die 8.949 Teilnehmenden (Vorjahr: 4.535) in der Region Hannover zusammen 1.468.109 Kilometer (939.685 km) auf ihren Fahrrädern zurückgelegt. Dies entspricht etwa der 36,5-fachen Länge des Äquators. Der Umwelt blieben so bislang 208.471 Kilogramm Kohlendioxid erspart. Im bundesweiten Vergleich liegt die Region Hannover in der Kategorie „Kommune mit den meisten Fahrradkilometern“ damit noch vor der Metropole Ruhr mit ihren 4,8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. 
„Ob es für den ersten Platz im Wettbewerb reicht, wird sich zwar erst im Oktober zeigen, aber ein Gewinn für die Umwelt ist es allemal“, kommentierte der Verkehrsdezernent der Region Hannover, Ulf-Birger Franz, den Ausgang der dreiwöchigen Aktion für mehr Fahrradverkehr: „Ich gratuliere allen alten und neuen Teilnehmenden aus Vereinen, Schulen, Politik, KiTas, Uni, Verwaltungen, Unternehmen, Kirchen, Freundeskreisen oder Nachbarschaften zu Ihrem Beitrag und hoffen, Sie alle hatten Spaß am Fahrradfahren. Vielen Dank  auch an die lokalen Koordinatorinnen und Koordinatoren der teilnehmenden Städte und Gemeinden sowie den Ortsgruppen des ADFC, die viel Engagement gezeigt haben.“
Die Kommune mit den meisten absolut gefahrenen Kilometern ist – wenig überraschend - Hannover (415.626 km), gefolgt von Garbsen (197.505 km) und Wennigsen (109.283 km). Die Deister-Gemeinde hat aber abermals bei den gefahrenen Kilometern pro Einwohner die Nase vorne (7,850 km). Die Silber-Medaille geht an Neuling Hemmingen (5,525 km). Auch in der Kategorie aktivstes Kommunalparlament führt eine Kommune, die sich erstmals am STADTRADELN beteiligt hatte: In Wunstorf fuhren die Stadtratsmitglieder pro Kopf 57 Kilometer und überholten damit Titelverteidiger Hannover (35,6 km).
Die meisten Kilometer für die Region Hannover hat das auch größte Team, das Team CITIPOST aus Hannover, gesammelt, dessen 320 Teilnehmerinnen und Teilnehmer  berufsbedingt stolze 67.792 Kilometer geradelt sind.
Alle aktuellen Übersichten sind auf www.stadtradeln.de  zu finden.

Kultursommer24.6.: Der Kultursommer 2016 der Region Hannover: 24 Konzerterlebnisse vom 29. Juli bis zum 3. September: Klangvolle Musik-Perlen, bunte Kultur-Delikatessen und zauberhafte Kulissen – mit dem Kultursommer 2016 beginnt wieder eine musikalische Ausnahmezeit für die gesamte Region Hannover: Gemeinsam mit regionalen Veranstaltern und Initiativen haben das Team Kultur der Region und die Stiftung Kulturregion Hannover ein Programm entwickelt, das fünf Wochen lang zu ganz besonderen Klang-Ausflügen einlädt. 24 Musik- und Kulturerlebnisse an ungewöhnlichen Orten und in neuen Konstellationen erwarten die Besucherinnen und Besucher beim 18. Kultursommer.    Hier das Gesamtprogramm,  für jeden ist etwas dabei, u.a. auch im MoorIZ (der spezielle Link zum Beitrag im MoorIZ ist  hier )

7.6.: Gleichstellungsbericht: Wie fördert die Region Hannover die Gleichberechtigung von Frauen und Männern? Was haben Wohnungslosigkeit, Jugendfreizeiten und Stellenausschreibungen mit Gleichstellung zu tun? Alle drei Jahre, so sieht es das Gesetz vor, muss die Region Hannover berichten, wie sie sich für die Gleichberechtigung engagiert. „Die Verwaltung hat da eine Vorreiterrolle. Im gerade erschienenen Gleichstellungsbericht dokumentieren wir, was die Region Hannover in ihren fachlichen Aufgaben für die Gleichstellung getan hat“, erläutert Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover. Auch sie berichtet in der 100 Seiten starken Veröffentlichung über ihre Aktivitäten. Nicht jede Entscheidung ist auf den ersten Blick relevant für die Gleichstellung von Männern und Frauen: „Der barrierefreie Ausbau von Bussen und Bahnen hilft nicht nur Menschen im Rollstuhl, sondern auch denen, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind“, erläutert Karina Kroll, Genderkoordinatorin der Region, die den Bericht der Verwaltung verfasst hat. Auch von einer besseren Beleuchtung zum Beispiel von Stadtbahnhaltestellen profitieren alle. Ein anderes Beispiel nennt Petra Mundt: „Wenn wir in der Sprache nur die männliche Form verwenden wie ‚Arzt‘, ‚Busfahrer‘ oder ‚Lehrer‘, entstehen vor dem inneren Auge die Bilder von Männern – Ärztinnen, Busfahrerinnen und Lehrerinnen kommen nicht vor. Sprache hat viel mit Bewusstsein zu tun.“ Deshalb nutzt die Regionsverwaltung konsequent eine geschlechtergerechte Sprache – in ihren Veröffentlichungen wie dem RegionsJournal, in Flyern und Broschüren oder auch in den Stellenausschreibungen. Dennoch geht es nicht allein nur um Frauen: „Beim Jugendaustausch mit der Partnerregion Unter-Galiläa wurde dafür geworben, dass mehr Jungen teilnehmen“, erklärt Karina Kroll. In der Vergangenheit hatten sich immer mehr Mädchen für den Austausch beworben. Bei der Beratung und in Unterkünften für Wohnungslose dagegen bemühen sich die Fachleute darum, die Angebote so zu stricken, dass auch betroffene Frauen dort Hilfe suchen. „Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten sind oft in Begleitung von Männern und stellen ihre eigenen Bedürfnisse hinten an“, sagt Karina Kroll. „Für diese Frauen gibt es daher eigene Angebote“ – genauso wie zum Beispiel bei Beratungen für Sexuell Übertragbare Infektionen und HIV oder bei der Kostenübernahme für Verhütungsmittel für Frauen, wo ebenfalls zielgruppengerecht und niedrigschwellig informiert wird. Wer den Gleichstellungsbericht lesen will, kann ihn  hier  runterladen

29.5.: Meldung der Region: Zukunftsatlas 2016 – Region Hannover ist sehr gut aufgestellt: Region Hannover gehört zu den oberen 20 Prozent der zukunftsfähigsten Standorte in Deutschland  -  Heute ist der Prognos-Zukunftsatlas 2016 erschienen – demnach gehört die Region Hannover zu den oberen 20 Prozent der zukunftsfähigsten Standorte in Deutschland. Alle drei Jahre erstellen die Datenspezialisten von Prognos den Zukunftsatlas, in dem die Zukunftsfähigkeit aller 402 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland bewertet wird – unter anderen nach den Kriterien Demografie, Innovation, Arbeitsmarkt und Wohlstand. Die Region Hannover hat sich in der Prognos-Studie im vergangenen Jahrzehnt in der Gesamtwertung kontinuierlich nach oben gearbeitet und liegt aktuell auf Rang 82 von insgesamt 402 Städten und Kreisen. Zum Vergleich: Im Jahr 2013 belegte die Region Hannover noch den Rang 115 von 402, im Jahr 2007 lag die Region Hannover auf Rang 129 von insgesamt 439 Kreisen und kreisfreien Städten. Mit diesem Ergebnis ist die Region in die zweitbeste Bewertungs-Kategorie „hohe Zukunftschancen“ aufgestiegen.
„Das gute Bewertungsergebnis der Prognos-Studie für die Region Hannover als Wirtschaftsstandort ist auch das Ergebnis der guten Arbeit unserer Wirtschaftsförderung – die konsequent die Strategie der Vernetzung und kooperierenden Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Branchen verfolgt und damit neue Impulse für die Zukunftsfähigkeit setzt“, so Regionspräsident Hauke Jagau. „Sei es in der Gesundheitswirtschaft, in der Kreativwirtschaft, in der Industrie oder in der Logistik.“
In dem druckfrischen Zukunftsatlas hat die Region Hannover besonders gut in den Kategorien „Arbeitsmarkt“ (Rang 44) und „Innovationen“ (Rang 48) abgeschnitten. Der gute Wert in der Kategorie „Arbeitsmarkt“ wird zum Beispiel durch den Anteil hochqualifizierter Fachkräfte positiv beeinflusst – so liegt der Anteil der Beschäftigten mit einem akademischen Berufsabschluss in der Region Hannover mit durchschnittlich 17,1 Prozent deutlich über den Durchschnitt in Niedersachsen und Deutschland. „Fachkräfte fördern und sichern – das ist eines unser Schwerpunktthemen“, unterstreicht Jagau, Auch in der Kategorie „Innovationen“ liegt die Region unter den ersten 50 Plätzen: „Hannover ist bedeutender Ausbildungs- und Wissenschaftsstandort – mit einer sehr hohen Anzahl an Studierenden und Auszubildenden“, so Jagau. Beispielsweise hat Hannover den größten Anteil an Berufsschülerinnen und Berufsschüler in Hannover – im bundesweiten Vergleich. Erstmalig hat das Forschungsinstitut Prognos den „Digitalisierungskompass“ in seine Studie aufgenommen, der etwa die die Daten zu IT-Gründungen (Start-Ups), Beschäftigte in der IT und die Anzahl sowie Verhältnis der Stellenanzeigen im Digitalen Bereich erhebt. Auch dort hat die Region Hannover mit vier von fünf möglichen Sternen „sehr gute Chancen“ bescheinigt bekommen.

12.5.: Region meldet: Winterschäden an Kreisstraßen sollen schnell beseitigt werden: Region Hannover will eine Million Euro mehr für Sofortmaßnahmen ausgeben. Leider ist in unserem Gemeindegebiet -obwohl es sicher viele Straßen nötig hätten- nur die K 111 OD Hellendorf von dieser Maßnahme betroffen.

Leibniz22.4.: Leibniz-Jahr 2016 mit Leibniz-Stadtbahn..........weiterlesen

Grundschul-Kinder bei ahaPriebs 21.4.: Grundschul-Kinder machen Ausflug zur Abfalldeponie, entdecken die Region Hannover und ihre Aufgaben.Mit „Regions-Cruise“ auf Tour: Ausflug zur Abfalldeponie. Was sind die Aufgaben der Region Hannover und was macht eigentlich ein Regionspräsident? Grundschülerinnen und Grundschüler des Netzwerks Kinderkonferenz haben am Donnerstag, 21. April 2016, beim ersten „Regions-Cruise“ einen kleinen Einblick in die Arbeit der Regionsverwaltung bekommen und konnten all ihre Fragen loswerden – Umweltdezernent Prof. Dr. Axel Priebs und Dr. Axel von der Ohe, Leiter der zentralen Steuerung, antworteten ihnen. Nach einem kindgerechten Input lag der Fokus auf einer kommunalen Aufgabe – beim ersten „Cruise“ ging es um Abfallentsorgung.
„Schon die Jüngsten können mit dem Thema Abfall etwas anfangen, oft sind Mülltrennung, Recycling und Abfallentsorgung für sie auch im Schulalltag aktuell“, erklärt Emine Cünedioglu, Referentin für politische Bildung der Region Hannover. „Der ‚Regions-Cruise‘ soll Schülerinnen und Schülern die Aufgaben der Region Hannover möglichst anschaulich näher bringen.“ Nach der Theorie im Regionshaus ging es deswegen für die Grundschul-Kinder auf große Fahrt: Mit einem Bus startete der „Cruise“ zur Abfalldeponie in Lahe. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von aha zeigten und erklärten dort die praktische Umsetzung der Abfallentsorgung – Wissensvermittlung vor Ort.
Der „Regions-Cruise“ ist ein Pilotprojekt im Rahmen der politischen Bildung der Region Hannover. In Zukunft wird es weitere Touren geben, etwa zu den Themen Verkehr oder Klimaschutz, auf denen Schülerinnen und Schüler die Region „cruisend“ entdecken.

31.3.: Neue Geschäftsführung beim Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) nimmt die Arbeit auf : Zum 1. April 2016 übernimmt der bisherige Kreisrat und Dezernent für Regionalplanung, Bau und Umwelt des Landkreises Nienburg, Thomas Schwarz, die Verbandsgeschäftsführung des Zweckverbandes Abfallwirtschaft (aha). Der Vorsitzende der Verbandsversammlung und Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover, Prof. Dr. Axel Priebs, sowie seine Stellvertreterin Sabine Tegtmeyer-Dette, Dezernentin für Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Hannover, begrüßten den neuen Geschäftsführer in der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung. Schwarz, der in Neustadt am Rübenberge wohnt, hatte sich in einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren durchgesetzt. Nachdem die Regionsversammlung und der Rat der Landeshauptstadt Hannover die Auswahl des neuen Geschäftsführers bestätigt hatten, wurde der Übergang in einer Sitzung der Verbandsversammlung zum Monatswechsel formell vollzogen. „Mit Thomas Schwarz begrüßen wir einen Mann der kommunalen Daseinsvorsorge, der aufgrund seiner Kompetenz und Erfahrung in der Zusammenarbeit mit politischen Gremien mit dem nötigen Fingerspitzengefühl agieren kann und sich der besonderen Verantwortung beim Einsatz öffentlicher Mittel bewusst ist“ unterstrich Priebs die Auswahl. Als Dezernent war Schwarz in Nienburg auch Verwaltungsratsvorsitzender des dortigen Abfallwirtschaftsbetriebes und arbeitete zuvor bereits in Hannover als kaufmännischer Leiter der Stadtentwässerung.
Gleichzeitig sprach Prof. Dr. Priebs den Herren Thomas Reuter und Maik Renneberg, die seit Anfang des vergangenen Jahres die Verbandsgeschäftsführung bzw. Stellvertretung übernommen hatten, seinen Dank aus: „Mein ganz besonderer Dank gilt Thomas Reuter, der den Zweckverband in einer schwierigen Zeit zielsicher und verlässlich gesteuert hat. Wir freuen uns sehr, dass Herr Reuter uns als stellvertretender Geschäftsführer erhalten bleibt“, so Priebs.

24.3.: Regionales Raumordnungsprogramm: Änderungen insbesondere bei Standorten für Windkraftanlagen: Stellungnahmen nach Ostern möglich
Hannover – Behörden, Kommunen, Verbände und die Öffentlichkeit haben nach Ostern erneut die Möglichkeit, zum überarbeiteten Entwurf des Regionale Raumordnungsprogramms 2016 (RROP) Stellung nehmen. Das Beteiligungsverfahren, das auf die von den politischen Gremien der Region beschlossenen Änderungen beschränkt ist, beginnt am 31. März 2016. Die Auslegung, und damit die Möglichkeit Anregungen und Bedenken zu äußern, endet am 27. April 2016. Text und Karten des RROP 2016 können im Bürgerbüro der Region Hannover, Hildesheimer Str. 20, 30169 Hannover, Mo, Di, Do, Fr 8-16 h, Mi 8-17 h, Sa (jeder 2. Sa, ungerade Woche) 9-12 h, eingesehen werden. Zudem steht der Entwurf im Internet unter www.regionalplanung-hannover.de im PDF-Format zur Verfügung.
Die rechtlich verbindlichen Festlegungen des am Ende des Planungsverfahrens von der Regionsversammlung als Satzung zu beschließende RROP betreffen unter anderen die Siedlungsentwicklung, die Windenergie, den Verkehr, die Rohstoffgewinnung, die Forst- und Landwirtschaft etc. Insbesondere durch die Festlegung von „Vorranggebieten“ für Rohstoffgewinnung und Windenergienutzung mit Ausschlusswirkung an anderer Stelle können auch Privatpersonen betroffen sein.
Der Entwurf des RROP 2016 besteht aus einem Textteil (beschreibende Darstellung) und einer Karte (zeichnerische Darstellung) sowie der Begründung/Erläuterung und einem Umweltbericht. Im RROP ist die angestrebte räumliche und strukturelle Entwicklung der Region Hannover für einen Zeitraum von ca. zehn Jahren festgelegt.
Zu einem ersten Entwurf des RROP wurden Kommunen, andere öffentliche Stellen, Verbände und die Öffentlichkeit bereits im Herbst 2015 beteiligt. Auf der Grundlage der Ergebnisse dieses Beteiligungsverfahrens wurde der Entwurf des RROP 2015 mit Begründung/Erläuterung und Umweltbericht überarbeitet. Wegen der vorgenommenen Änderungen wird ein erneutes Beteiligungsverfahren  notwendig. Bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungszeit, das heißt bis zum 11. Mai 2016, können Stellungnahmen zu den im Vergleich zum RROP-Entwurf 2015 geänderten und entsprechend im RROP-Entwurf 2016 gekennzeichneten Teilen schriftlich an die Region Hannover, Team Regionalplanung, Höltystr. 17, 30171 Hannover oder als E-Mail an regionalplanung@region-hannover.de gerichtet werden. Hinweis: Auch bei elektronisch abgegebenen Stellungnahmen müssen der Absender mit Namen und Anschrift sowie der Inhalt klar erkennbar sein müssen.

16.2.: Region weitet Unterstützung von Kindertagesstätten aus: Inklusive Betreuung, verbesserte Arbeitsbedingungen........hier die gesamte Information

4.2.: Brandfrisch: Sondersitzung der Regionsversammlung: Region bietet den Kommunen Bau von Sammelunterkünften an: .......weiterlesen

KuppelsaalHörregionHörregionHörregionHörregion2.2.: Kuppelsaal Hannover zeigte Hörregion Hannover: Renate Löhr vom Behindertenbeirat und Rainer Gerth waren bei der zweiten Einweihung des sanierten Kuppelsaales (HCC) zusammen mit 600 Menschen, um die es eigentlich ging bei der Vorführung der neu installierten Induktions-Hörschleife. Sieben Mio EURO hat die Sanierung des in die Jahre gekommenen Kuppelsaales gekostet und 1 Mio hat die Region zugesteuert, u.a. aus dem Haushalt der Behindertenbeauftragten. Mit der Installation der Induktionsanlage im Parkett und 1.Rang ist es künftig allen Menschen mit Hörschädigung möglich, das volle Programm nutzen zu können, welches das HCC anbietet. Es gibt in Deutschland kaum vergleichbare Bauten mit einem Fassungsvermögen von 3.600 Zuschauern in einem wunderbaren Jugendstilhaus mit zugleich tagesaktueller Technik, die verbaut wurde. Unter Beachtung des Denkmalschutzes musste hier "Alt" mit "Neu" sowohl sensibel als fachlich gekonnt ohne sichtbare Substanzeingriffe zusammengeführt werden. Nun können sie kommen, die weltbekannten Künstler und Bands, sie finden ein Haus vor, wo bisher ausgeschlossene Menschengruppen nun an allen Geschehen teilhaben können. Wichtig ist allerding, dass Hörgeschädigte bei der Buchung auf ihre Behinderung hinweisen, da eben nur Parkett und 1.Rang die Hörunterstützung genießen. Die Bewertung von Renate Löhr vom Behindertenbeirat: "Großartig!  Für relativ wenig Geld könnten viele Veranstaltungsräume mit diesen Induktionsschleifen nachgerüstet werden!" Das Bühnenprogramm "zum Testen der Hörschleife" begann um 19 Uhr und endete um 21 Uhr. Auf einem Rundgang konnte man an mehreren Stationen "die Ohren öffnen" und  mit Partnern der Hörregion auf deren Ausstellungsflächen ins Gespräch kommen: Sennheiser electronic- Kind Hörgeräte- Cochlear Deutschland - Hörgeräte Korallus - Deutsches HörZentrum - und weitere Aussteller aus dem Umfeld und Umland.   Hier  der  Pressebericht der Region

Azubi21ACMit freundlichem GrußMit freundlichem Grußazubi21azubi2114.12.: Gemeinde beteiligt sich an Regions-Ausbildungs-Portal "azubi21.de":  Das bekannte  online-"Lehrstellenmagazin" -welches vor Jahren mal von Walter Zychlinski ins Leben gerufen wurde und auch als Verein immer noch -gut besucht-  existiert, hat jetzt ein noch breiteres Pendant gefunden im Portal "azubi21.de", welches heute im Ratssaal in Langenhagen vorgestellt wurde. Die Städte Langenhagen und Burgwedel sowie die Gemeinden Wedemark und Isernhagen -alle jeweils durch ihre Bürgermeister vertreten- sind involviert in dieses Ausbildungsportal. Ulf-Birger Franz vertrat die Regionsseite. Die beteiligten Gemeinden/Städte tragen nun diese Möglichkeit, Ausbildungsbetriebe, die Nachwuchs suchen, und Schüler, die einen Ausbildungsplatz suchen, in die Schulen und die Öffentlichkeit, um allen Beteiligten hier miteinander zu vernetzen. Auf direktem Wege können Arbeitgeber ihre offenen Plätze und Wünsche ins Netz stellen und Ausbildungsplatz-Suchende können das Gleiche machen. Innerhalb von 2 Monaten sind schon 500 Unternehmen in 18 Kommunen gewonnen worden und 6000 klicks monatlich zeigen, wie wertvoll diese Möglichkeit für beide Seiten ist, sich kennen zu lernen. Im Moment melden sich täglich 5 Unternehmen neu an, um ihre Ausbildungsplätze anzubieten. Es sind also Arbeitgeber wie Schüler/Studenten jetzt aufgefordert, dieses Portal mit viel Leben zu füllen. Unterstützt wird die Aktion durch kleine Flyer mit Abrißkanten an Laternenpfählen, Haltestellenhäuschen, in Supermärkten und natürlich Schulen. Dank des sich anpassenden Designs ist das Portal auch auf Tablets und Smartphones zu nutzen, also für den Austausch auf dem Schulhof ebenso geeignet wie in Bus oder Bahn oder natürlich auch zuhause. Die angefallenen Kosten von 57 T€ wurden mit 49 T€ von der Region getragen, einschl. der Pflege für 5 Jahre, der Rest auf die beteiligten Kommunen verteilt.

7.12.: Region Hannover ,,Wozu einen Schwerbehindertenausweis im Alter"? Erkrankungen können schnell dauerhaft im Leben einschränken und zur Behinderung werden. Aber wo ist die Grenze zwischen Einschränkung und Behinderung? Wie und wo werden Behinderungen anerkannt und welche rechtlichen und finanziellen Ansprüche ergeben sich daraus? Wie bekommt man einen Ausweis für den Behindertenparkpatz? Und brauche ich überhaupt im Alter noch einen Ausweis? Am Mittwoch, 9. Dezember 2015, beantwortet Sozialarbeiterin Sarah März am Expertentelefon der Senioren- und Pflegestützpunkte der Region Hannover Fragen rund um das Schwerbehindertenrecht für Seniorinnen und Senioren. Die Expertin steht von 14 bis 16 Uhr unter Telefon (0511) 700 201-17 für ein Gespräch zur Verfügung und hilft bei Fragen weiter. Jeden zweiten Mittwoch im Monat können alle Bürgerinnen und Bürger jeweils von 14 bis 16 Uhr regionale Fachleute -bei uns also in Burgdorf- um Rat fragen: Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land - Marktstraße 55, Raum 007 - 31303 Burgdorf - Telefon: (0511) 700 201-16 - E-Mail Pflegestuetzpunkt.BurgdorferLand@region-hannover.de

Kitaehrung17.11.: Fünf Wedemärker Kitas als „Kompetenz-Kita Sprache“ in einer großen Zertifizierungsfeier im Regionshaus ausgezeichnet: Die Henstorf-Kita, der DOMINO-Kindergarten, die Zwergenburg, die Kita Resse und die KITAMITU wurden neben 19 weiteren Kitas geehrt, dazu wurden weitere 16 Kitas noch zertifiziert. Das ist eine tolle Auszeichnung für die Leitungen und Mitarbeiter der geehrten Kitas.
Mit dem Programm „Wortschatz“ unterstützt die Region Hannover seit 2012 die Sprachkompetenz von Kindern in Kindertageseinrichtungen. Durch diese Fortbildungen werden pädagogische Fachkräfte von Kindertageseinrichtungen dazu befähigt, in allen Situationen im täglichen Miteinander die Sprachentwicklung der Kinder zu verbessern und deren grammatikalischen Fähigkeiten zu erweitern. Außerdem soll Sprachbildung als fester Bestandteil im pädagogischen Konzept der Einrichtung verankert sein. Die Teams aus vielen Kindertageseinrichtungen in der Region Hannover haben den Qualifizierungslehrgang „Wortschatz – Region Hannover“ erfolgreich abgeschlossen. Da noch nicht alle Einrichtungen die Auszeichnung zur „Kompetenz-Kita Sprache“ erhalten haben, hat die Region am Dienstag (17.11.) ins Haus der Region zur feierlichen Zertifizierungsfeier eingeladen.
„Um erfolgreich lernen zu können, ist es wichtig, Sprache zu verstehen und sie zu beherrschen“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau. „Immer mehr Kinder haben Schwierigkeiten mit Aussprache, Wortschatz und Grammatik, wenn sie zur Schule kommen. Deshalb fördern wir die Sprachkompetenz der Kinder schon im Kitaalter, um ihnen allen die gleiche Chance auf Bildung zu eröffnen.“
Entwickelt wurde „Wortschatz – Region Hannover“ vom Fachbereich Jugend der Region Hannover in Kooperation mit dem Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover. Neben dem Erwerb von fachspezifischen Grundkenntnissen mit praxisbezogenen Übungen, die die Sprachbildung von Kindern gezielt fördern, vermittelt die Fortbildung den Fachkräften in Kindertageseinrichtungen, wie die sprachliche Unterstützung im Kita-Alltag umgesetzt werden kann. Dazu gehört, die Kinder genau zu beobachten, ihren Sprachstand einzuschätzen, Sprechanreize zu setzen und natürlich selbst Vorbild für Kommunikation zu sein.

Preis des Präsidenten14.11.: Preis des Präsidenten: Wettbewerb in gastgewerblichen Berufen: Lennart Kleefeld ist der beste Nachwuchskoch in der Region: Der Sieger des Preis des Präsidenten ist 22 Jahre alt und lernt im Maritim Airport Hotel Hannover: Lennart Kleefeld hat sich beim renommierten Wettbewerb in gastgewerblichen Ausbildungsberufen mit einem Menu aus gebeiztem Lachs, gebratenem Schweinerücken im Wirsingmantel und einem Mandelküchlein mit Orangen-Joghurt-Shooter am heutigen Samstag (14. November) durchgesetzt, begeisterte damit die Jury und die geladenen Gäste in der BBS 2 gleichermaßen.
„Die jungen Erwachsenen haben heute gezeigt, mit wie viel Engagement, Leistungsbereitschaft und Können sie ihre Ausbildung angehen. Ein tolles Zeichen für ihre Ausbildungsbetriebe und auch für die Region Hannover“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau, der den Preis an die Gewinnerinnen und Gewinner verlieh. Es sei schön zu sehen, dass die Auszubildenden ihren Platz in der Gesellschaft gefunden haben – und Ansporn für Unternehmen und Betriebe, jungen Menschen die Möglichkeit einer Ausbildung zu schaffen. „Eine gute Ausbildung sichert den Unternehmen die Fachkräfte von morgen“, so Jagau. Es sei auch in diesem Jahr kein Problem gewesen, Auszubildende von dem Wettbewerb zu begeistern, sagt Barbara Weichhold, Schulleiterin der BBS 2. „Ich freue mich sehr über dieses besondere Engagement und  die hohe Leistungsbereitschaft der Jugendlichen.“ Die Auszubildenden mussten sich im Vorfeld für die Teilnahme am Wettbewerb qualifizieren, „das heißt, heute sind nur die Besten gegeneinander angetreten“, so Weichhold. „Am Ende können daher alle stolz auf ihre hier abgerufenen Leistungen sein.“
Der Preis des Präsidenten der Region Hannover ist von überregionaler Bedeutung: Die Erstplatzierten sind für die Niedersächsischen Jugendmeisterschaften qualifiziert, bei denen sie regelmäßig erfolgreich sind. Der nächste Wettbewerb findet im April 2016 in Göttingen statt. Die Landessieger wiederum nehmen an den Deutschen Meisterschaften teil.
Beim Wettbewerb war Kreativität und Können von den angehenden Köchen gefragt: Innerhalb von vier Stunden mussten sie mit den ihnen vorgegebenen Zutaten ein Drei-Gänge-Menü zaubern. Für die Vorspeise hatten sie als Pflichtkomponenten Lachs und Blattsalate sowie zusätzlich Kabeljau, Frühlingslauch, Spinat, Tomaten, Paprika, Fischfond und Fenchel zur Verfügung. Schweinerücken war die Hauptkomponente des Hauptganges, zu dem Putenbrust, Kalbsknochen, Hokkaidokürbis, Wirsingkohl, Steckrüben, Rosenkohl, Möhren, Kalbsjus, Champignons und Kartoffeln im Warenkorb lagen. Im Dessert mussten die angehenden Köchinnen und Köche Orangen, Joghurt, Quark und Sahne verwerten und hatten zusätzlich Äpfel, Kumquats, Minze, Kuvertüre und Beeren zur Auswahl.
Die angehenden Restaurant- und Hotelfachleute treten im Team an. Zu den Aufgaben der Restaurantfachleute gehörte es unter anderem, die Gäste zu beraten, die  Getränke zu servieren und am Tisch Speisen vorzulegen, während die Hotelfachleute für die Arbeiten an der Rezeption, die Blumengestecke und den Empfang der Gäste verantwortlich waren. Anspruchsvoll ist auch der Wettbewerb der Fachleute für Systemgastronomie. Die Auszubildenden mussten unter anderem ein umfangreiches Marketingkonzept für eine Aktionswoche planen und der kritischen Jury vorstellen. Alle mussten zudem einen schriftlichen Test bestehen.
Dem Erstplatzierten Lennart Kleefeld (Hannover) war Felix Eckardt (20) aus Burgwedel dicht auf den Fersen. Der machte den zweiten Platz in der Kategorie Koch/Köchin, lernt im Kastens Hotel Luisenhof Hannover und zauberte den Gästen ein Drei-Gänge-Menü aus Tartar vom Lachs, einem mit Shiitakepilzen gefülltem Schweinerücken und Quarksufflé mit Hippengebäck. Auf den dritten Platz kochte sich der 20-jährige Deniz Petrovic (Hannover), der ebenfalls im Maritim Airport Hotel Hannover lernt und mit seinem Menü aus Lachstartar, gebratenem Crépinette vom Schweinerücken sowie Quarkbällchen mit karamellisierten Orangenfilets überzeugte.

27.10.: Region Hannover weist Überschwemmungsgebiete für die Wietze aus..........gesamte Nachricht lesen

BurgdorfSE26.10.: Sennheiser-Gebäude in Burgdorf soll künftig Flüchtlinge beherbergen: Angesichts der anhaltenden Flüchtlingsströme hat die Firma Sennheiser der Region Hannover angeboten, ein Gebäude in Burgdorf-Hülptingsen kostenlos vorübergehend für die Unterkunft von Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Das hat Regionspräsident Hauke Jagau mitgeteilt. „Der Flüchtlingsstrom ist eine außergewöhnliche Herausforderung, die die Bereitschaft aller, diese Herausforderung zu stemmen, erfordert. Das Engagement der Firma Sennheiser ist vorbildlich und verdient höchste Anerkennung“, betont Jagau.
Die Region plant, das Gebäude kurzfristig als Notunterkunft zu nutzen, um die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes zu entlasten. Das heißt, dass die Menschen, die dort zunächst untergebracht werden, noch nicht registriert und einer Kommune zugewiesen sind. Das Angebot von Sennheiser sei sehr willkommen, weil ein Großteil der Hallen in Alt-Garbsen, die unter der Regie der Region Hannover als Notunterkunft genutzt werden sollen, erst ab Januar 2016 zur Verfügung stehen, sagt Jagau.
Auf den circa 2500 Quadratmetern Fläche sollen bis Mitte Januar bis zu 300 Flüchtlinge untergebracht werden. Wenn die Hallen in Alt-Garbsen bezugsfertig sind, sollen die Flüchtlinge dorthin ziehen. Die Stadt Burgdorf prüft derzeit, ob sie das Gebäude anschließend zur regulären Unterbringung der ihr zugewiesenen Flüchtlinge nutzt. Solange das Gebäude als Notunterkunft für das Land belegt ist, werden die Zahlen zu 50 Prozent auf die Aufnahmequote der Stadt Burgdorf angerechnet. Der Burgdorfer Bürgermeister Alfred Baxmann betonte: „Die Stadt ist stolz auf das große Engagement und die Solidarität der Burgdorfer Bürgerinnen und Bürger für die Flüchtlinge. Für uns ist es daher selbstverständlich, die Region auch bei der Erstaufnahme zu unterstützen.“ Neben der Bereitstellung des Gebäudes durch die Firma Sennheiser gibt es von Seiten der Belegschaft eine große Bereitschaft, sich ehrenamtlich einzubringen und die Arbeit der Region Hannover und der ehrenamtlichen Ortsgruppen zu unterstützen. „Wir wurden auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesprochen, ob Sennheiser sich für Flüchtlinge engagieren und vor Ort helfen könne“, sagt Dr. Andreas Sennheiser. „Die Unternehmensleitung hat diese Idee aufgegriffen, und wir nehmen unsere Verantwortung als Firma in der Region gerne wahr. Unter den Mitarbeitern haben sich bereits erste engagiert, die die ehrenamtlichen Angebote und Aktivitäten der Belegschaft koordinieren möchten. Das macht uns sehr stolz und wir hoffen, dass wir nicht nur kurzfristig helfen können, sondern auch mittelfristig die Integration in der Region unterstützen und mitgestalten können.“
Ab März 2016 könnte das Gebäude in ein Flüchtlingswohnheim für circa 150 Menschen umgewandelt werden. Nach den derzeitigen Überlegungen soll dort ein Wohn- und Lebensraum entstehen, in dem verschiedenste Angebote zur sozialen Integration umgesetzt werden. Das vorläufige Konzept sieht vor, Angebote in den Bereichen Bildung, Sport und Musik zu schaffen, um das Miteinander der Bewohner untereinander, aber auch mit den Menschen in der Region zu fördern. Das könnte von Deutschunterricht bis zur psychologischen Betreuung gehen.
Auch die Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. begrüßen das Engagement. Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Müller betont: „Aufgrund der unerwartet hohen Anzahl an Flüchtlingen und einer Asylpolitik, die nicht darauf vorbereitet war, sind Stadt und Land auf die freiwillige Unterstützung der Gesellschaft und Wirtschaft angewiesen. Grundsätzlich kann das aber nur eine kurzfristige Lösung sein, langfristig braucht es eigens dafür eingestellte Mitarbeiter. Eine Unterstützung, wie sie das Unternehmen Sennheiser leistet, und das Engagement und die Initiative der Mitarbeiter sind außerordentlich! Ein solcher freiwilliger Einsatz für die Region Hannover angesichts der Flüchtlingskrise zeigt einmal mehr, dass der familiengeführte Mittelstand in mehrfacher Hinsicht das Rückgrat unserer Wirtschaft und Gesellschaft ist.“  (siehe auch hier )

MoorRouteMoorRouteMoorRouteMoorRouteMoorRoute7.10.: Von Moor zu Moor: Themenradweg „Nordhannoversche MoorRoute“ eröffnet: Im MoorIZ trafen sich heute  Macher, Mitmacher und Nutzer dieses neuen Radweges rund um unsere Moore. Der Umweltdezernent Prof.Dr. Axel Priebs hatte eingeladen zu einem Moorfrühstück und bat die Anwesenden, das von den Betreuerinnen des MoorIZ liebevoll aufgebaute Frühstücks-Szenario reichlich zu nutzen, um später dann in die Pedale steigen zu können für den Testlauf. Außerdem könne er, Priebs, besser reden, wenn die Geräuschkulisse etwas weniger laut sei durch das Frühstück. Es sind  jetzt gute drei Jahre vergangen, seit das MoorIZ eröffnet wurde, sagte Priebs, und es zeige sich, dass dieser Ort inzwischen fester Bestandteil des Lebens in Resse, in der Wedemark und darüber hinaus sei. Die Nordhannoverschen Moore am Rande einer Großstadt wie Hannover seien einzigartig in Niedersachsen, und er sei glücklich, eine Mannschaft im Hause zu haben aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen, die hier übergreifend hervorragend zusammen gearbeitet haben, um diesen Moor-Radweg jetzt der Bevölkerung übergeben zu können. Der Radweg ist etwa 100 km lang, hat aber vier wichtige Einstiegspunkte, die mit dem öffentlichen Verkehr erreicht werden können oder über Auto-Parkplätze, so dass sich die Teilstrecken auch im Familienverbund mit Kindern abradeln lassen.
Priebs wies noch einmal auf die Wichtigkeit der Moore für den Naturschutz und den Abbau des CO²-Gehaltes hin. Großer Dank gebühre den beteiligten Kommunen und Verbänden für die geleistete Unterstützung, aber auch seinen eigenen Leuten, vor allem der unteren Naturschutzbehörde. Die Beschilderung ist weitgehend abgeschlossen, es müssen nur noch wenige Lücken geschlossen werden. Danach übergab er das Mikrofon an Bürgermeister Zychlinski, der sein Grußwort mit dem Dank an die „Bürger für Resse“ und die hervorragende Betreuung des MoorIZ beendete. Jochen Pardey als Sprecher der Resser Bürger begrüßte sozusagen als Gastgeber die Anwesenden und übergab das Wort an Bilge Tutkunkardes, Leiterin des Teams Regionale Naherholung der Region Hannover, die das Projekt auch als Objekt der Umweltbildung durch die vielen Hinweistafeln vorstellte. "Die „Nordhannoversche MoorRoute“ nutzt weitgehend die schon ausgeschilderten Wege der FAHRRADREGION oder folgt in Teilstrecken örtlichen Routen. Ein Wegeneubau war nicht erforderlich. Damit der Themenweg auch in Abschnitten befahrbar ist, ist er eng mit den Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs verknüpft. „Durch die möglichen Verkürzungen der Route mit Hilfe von Bussen oder Bahnen ist die Route auch für Familien und ungeübte Radlerinnen und Radler meisterbar“, erläutert Bilge Tutkunkardes, Leiterin des Teams Regionale Naherholung bei der Region Hannover. Ziel der Planung sei es gewesen, die MoorRoute mit schon bestehenden Naherholungsangeboten in der Region zu verknüpfen, um ein breit gefächertes Angebot für unterschiedliche Nutzergruppen zu schaffen. Dazu zählen auch der Geologische Lehrpfad am Brelinger Berg (Wedemark) oder der Findlingsgarten in Hagenburg. Die Moore, die durch die Route erschlossen werden, liegen entweder direkt am Wegesrand oder sind durch einen ausgeschilderten Abzweig erreichbar: Hagenburger Moor (Landkreis Schaumburg/Wunstorf), Totes Moor (Neustadt a. Rbge./Wunstorf), Otternhagener Moor (Neustadt a. Rbge./Wedemark), Helstorfer Moor(Neustadt a. Rbge./ Wedemark), Schwarzes Moor (Garbsen/Wedemark), Bissendorfer Moor (Wedemark/Langenhagen), Oldhorster Moor (Isernhagen/Burgdorf) und Altwarmbüchener Moor (Isernhagen/Landeshauptstadt Hannover/Lehrte).
„Die Nordhannoversche Moorroute ist neben dem Grünen Ring, dem Deisterkreisel und der FAHRRADREGION Hannover das vierte wichtige Großprojekt für die Freizeitgestaltung und Erholung mit dem Rad in der Region Hannover“, betonte Sonja Beuning. Leiterin des Fachbereichs Planung und Raumordnung der Region Hannover. Die wenigen schlechten Wegstrecken werden noch sukzessive erneuert bzw. saniert, da hier auch die Flächen-Eigentümer ein Mitspracherecht haben. Für Kinder werden ab Frühjahr 2016 „kleine Entdeckertouren“ eingebaut. Insgesamt ist die MoorRoute auch über die www.hannover.de im Netz abrufbar mit den zugehörigen GPS-Tracks und in Kürze soll auch eine App für Smartphones installiert werden.
Inzwischen hatten die meisten ihr Frühstück beendet, man konnte die Räder satteln und dann ging es los auf die etwa 6 km lange Teststrecke bis zum südlichen Beobachtungsturm des Bissendorfer Moores. Hier eine Bilderserie  (einige Bilder ©Reinhard Spörer)

Jagau-Schulte-Bracht1.10.: Bürgerdialog zur Medizinstrategie 2020 des Klinikum Region Hannover KRH
Das war die Veranstaltung, die etwa 600 Menschen in das Forum des Gymnasiums Großburgwedel gezogen hatte und als vermutlich einzigen Wedemärker den Herausgeber der <bissendorf-online>, Rainer Gerth.
Nun denn, um 18:30 hatten sich Regionspräsident Hauke Jagau, die Geschäftsführer des KRH , Dr.Matthias Bracht und Frau Barbara Schulte eingefunden, dazu auf den reservierten Plätzen natürlich  Axel Düker als Burgwedels Bürgermeister, Großburgwedels OB Rolf Fortmüller und zahlreiche seiner Ortsbürgermeister-Kollegen sowie etliche Regionsabgeordnete.
Als Moderator fungierte Andreas Bosk  Er begrüßte die Anwesenden, informierte über den Zweck der Veranstaltung und übergab dann an Hauke Jagau, der zu Beginn der Ansprache wissen ließ, dass er sich noch in keiner Richtung positioniert habe, wenngleich das bereits kolportiert würde. Nach einigen Allgemeinplätzen übergab er das Mikrofon an Dr.Matthias Bracht, der mit einer Folien-Präsentation die unterschiedlichen Gesichtspunkte der Aufgabenstellung darlegte. Man habe sich bekanntlich bereits im Juni getroffen und ein Aufgaben-Szenario erarbeitet, an dem Chefärzte, Pfleger, Architekten und natürlich auch Finanzierer beteiligt waren.
Bis zum heutigen Tage sind 4 Varianten einschließlich eines Neubaues offen.
Die Kriterien, die untersucht wurden, waren: Medizintechnik-Betriebskosten-Investitionen-Arbeit im Konzern.
Als nach etwa einer guten Stunde der vortragende Teil sein Ende fand, kam die spannendere Hälfte des Abends, die Fragen aus der Zuhörerschaft. Um hier die 50 Fragesteller nicht einzeln wiederzugeben, sei auf das Resümee verwiesen:
Alles ist offen, nächste Woche kommt der gleiche Vortrag in Lehrte und dann wird in der Regionsversammlung beraten. Generell nur soviel aus der Sicht vom KRH-GF Dr.Bracht: Es kommt heute nicht auf die Entfernung an, die ein Patient zum Krankenhaus gefahren werden muss,  wenn dafür die Erstversorgung optimal ist und er nicht zu einer Nachversorgung weitertransportiert werden muss. Das sahen naturgemäß fast alle Anwesenden anders.
Da alle Wortmeldungen aus Burgwedel kamen, sah sich der <bo>-Herausgeber genötigt, die Wedemark zu vertreten. Nach namentlicher Vorstellung wies Gerth  darauf hin, dass es für einen Patienten aus Sprokhof gefühlt sehr wichtig sei, ob er weiß, Burgwedel ist mein Rettungswagen-Ziel oder Lehrte oder –noch schlimmer- Neustadt. Wörtlich „dann kann man die Kiste direkt mitnehmen!“  Als Sprecher für die Senioren, Behinderten und die Inklusions-Leute, eigentlich aber alle Wedemärker, sei er hier aufgestanden, um für den Standort Burgwedel mit den erweiterten Versorgungsmöglichkeiten „degenerierte Wirbelsäule, Schlaganfall, Herzkatheder“ zu kämpfen.
Da gab es im Zuschauerraum kein Halten mehr, frenetischer Beifall brandete Gerth entgegen und als der Moderator ihm das Mikro abnahm, wurde gefragt, warum er überhaupt ein Mikrofon benötigen würde.
Worum geht es denn für uns aus der Wedemark?? Wenn unser Rettungsdienst –hoffentlich bleibt er uns erhalten- im Notfall vor der Türe steht, wollen wir als Patienten (sechs Mal habe ich die Tour nach Burgwedel gemacht) wissen, dass wir in wenigen Minuten im aktuellen Notfall-Krankenhaus sind. In dem Moment interessiert nicht die betriebswirtschaftliche Situation, schnelle Hilfe ist gefragt.     Hier die inzwischen ergangene Presseerklärung der Region
Viele Hände streckten sich Gerth mit Dankesworten für den mit starken Worten formulierten Beitrag bei der Verabschiedung entgegen und etliche Stimmen bedauerten, dass es in Burgwedel keinen Seniorenbeirat gäbe
Wer sich in die vorgestellte KRH-Präsentation einlesen will, wird  hier  fündig. Dabei sind die Seiten 5 und 7 am Wichtigsten, denn hier wird unter der Variante 4 die bauliche und die um drei fachliche Felder angedachte Erweiterung in Großburgwedel aufgezeigt.
Die Variante 1 - kompletter Neubau  ohne Ortsfestlegung irgendwo zwischen Lehrte und Großburgwedel - wurde von der "Bürgerschaft im Osten" -Burgwedel-Isernhagen-Wedemark- abgelehnt.

1.10.: Neuer Themenradweg: „Nordhannoversche Moorroute“ wird eröffnet – Exkursion von Resse nach Bissendorf
Lange Zeit galten Moore als lebensfeindliche und geheimnisvolle Orte. Geheimnisvoll wirken sie heute noch immer, hinzugekommen ist das Wissen um ihre ökologische Bedeutung. Um den besonderen Wert dieser einzigartigen Naturräume landschaftlich erlebbar zu machen, hat die Region Hannover die Nordhannoversche Moorroute entwickelt. Der neue Themenradweg führt auf über 100 Kilometern in vier Etappen „Von Moor zu Moor“ und verbindet damit insgesamt sieben verschiedene Moorgebiete im Norden Hannovers. Offiziell eröffnet wird die Moorroute mit einer Ausfahrt am Mittwoch, 07. Oktober 2015, Treffpunkt: 09.30 Uhr, MoorIZ - Moorinformationszentrum, Altes Dorf 1 B, 30900 Wedemark-Resse.
Die Gäste aus Politik und Verwaltung werden begrüßt von Prof. Dr. Axel Priebs, Umweltdezernent der Region Hannover, und Jochen Pardey, Vorsitzender des Vereins Bürger für Resse, sowie von Bilge Tutkunkardes, Leiterin des Teams Regionale Naherholung der Region Hannover, die das Projekt vorstellt. Im Anschluss besteht dann die Gelegenheit zu einer kleinen Radtour auf der Themenroute. Die etwa sechs Kilometer lange Fahrt mit Informationen endet am südlichen Beobachtungsturm des Bissendorfer Moors. Los geht’s in Resse um 10.30 Uhr.  Wer ab 10:30 mitfahren will, möge vor Ort sein.

30.9.: Regionspräsident und Finanzdezernentin stellen Haushaltsplanentwurf vor : Etat 2016: Entwurf ist ausgeglichen – Kosten für Flüchtlinge steigen
Region Hannover – 1,65 Milliarden Euro in Erträgen und Aufwendungen, unterm Strich ein ausgeglichener Etat und stabile Hebesätze für die Regionsumlage: So sieht der Haushaltsentwurf für 2016 aus, den Regionspräsident Hauke Jagau und Finanzdezernentin Andrea Fischer am Dienstag, 29. September 2015, der Regionsversammlung vorgestellt haben. Besonderheit: Die Region hat den Kommunen eine Senkung der Regionsumlage um insgesamt 33,5 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Dies ist für den Fall vorgesehen, dass alle 21 Städte und Gemeinden künftig auf die Erstattung von Kitagebühren durch die Region verzichten, die bislang anfallen, wenn das Einkommen der Eltern zu gering ist. Das bedeutet unter dem Strich eine Entlastung der regionsangehörigen Städte und Gemeinden um 20 Mio. EUR.
Nach jetziger Planung beträgt die Regionsumlage 683 Millionen Euro – ohne die mögliche Senkung. Weitere Einnahmen sind unter anderem die Schlüsselzuweisungen des Landes sowie Erstattungen zum Beispiel für Kosten der Unterkunft und Grundsicherung im Alter.
„Falls wir die Hebesätze für die Regionsumlage senken, wäre dies das dritte Mal innerhalb von vier Jahren“, betonte Jagau.
Der Regionspräsident  stellte den Haushalt für 2016 unter den Leitspruch „Solidarisch handeln – aktiv gestalten – Werte schaffen“ und definierte damit die wichtigsten politischen Eckpfeiler. So nahm Jagau gleich zu Beginn zur Flüchtlingsfrage Stellung. Er  machte deutlich, dass die Region, die die Kosten für Unterbringung und Lebensunterhalt von Flüchtlingen in den Umlandkommunen trägt, die Städte und Gemeinden auch noch in anderer Weise bei der Aufnahme und Integration von Asylsuchenden unterstützen werde. So verdopple die Region die Mittel für Flüchtlingssozialarbeit für die Kommunen auf jeweils 2,7 Millionen Euro in den Jahren 2015 und 2016. Sie intensiviere die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Und sie habe mit dem Wohnraumförderprogramm ein Mittel geschaffen, um der Wohnraumknappheit entgegen zu wirken. „Die aktuellen Herausforderungen erfordern auf allen Ebenen eine enge Zusammenarbeit“, betonte Jagau. Die Regionsverwaltung sei auch bereit, die Kommunen bei personellen Engpässen zu unterstützen. Der Regionspräsident machte zudem deutlich, dass derzeit kaum absehbar sei, wie sich die Flüchtlingszahlen weiter entwickeln. „Als wir den Haushalt aufgestellt haben, haben wir mit 4000 Flüchtlingen gerechnet. Inzwischen wissen wir, dass die Zahl deutlich höher liegen wird.“ Der aktuelle Ansatz von  32 Millionen Euro für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz werde daher nicht ausreichen.
Jagau unterstrich gleichzeitig, dass trotz der Anstrengungen für die Flüchtlinge auch im Übrigen das Engagement für mehr Chancengleichheit und verbesserte Teilhabe fortgesetzt werde. Er verwies unter anderem auf das Programm gegen Jugendarbeitslosigkeit, den Ausbau des Sozialtarifs für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und die Anstrengungen der Region im Bereich „Frühe Hilfen – Frühe Chancen“ für Kinder.
Unter dem Schlagwort „Aktiv gestalten“ stellte der Regionspräsident weitere Investitionen in den Moorschutz, die Umsetzung des Konzepts für die Weiterentwicklung der Berufsbildenden Schulen und die Verbesserung der Barrierefreiheit im ÖPNV in Aussicht. Unter der Überschrift „Werte schaffen“ kündigte Jagau an, die Investitionen künftig auf 100 Millionen Euro im Jahr steigern zu wollen – unter anderem um die Schulgebäude der Region Hannover weiter zu entwickeln und den ÖPNV zukunftssicher zu gestalten. Einen Schub leistet dabei das Niedersächsische Kommunalinvestitionsfördergesetz: 25,4 Millionen Euro erhält die Region 2016 bis 2018 aus diesem Topf.
In der finanzpolitischen Betrachtung stellte Finanzdezernentin Fischer die Entwicklung der Aufwendungen dar. So liegen die Ausgaben für den Bereich Soziales in der Planung für 2016 bei 930 Millionen Euro – 37 Millionen Euro mehr als in der Planung für 2015 -, die Ausgaben für die Jugendhilfe bei 212 Millionen Euro – 11 Millionen Euro mehr als in der Planung für 2015.  Die Aufwendungen für Verkehr (216 Millionen Euro) und Schulen (79 Millionen Euro) steigen ebenfalls. Fischer erinnerte gleichzeitig daran, dass die Region Hannover nach wie vor Altfehlbeträge aus früheren Jahren abzutragen habe. „ Die Mittelfristige Finanzplanung enthält Risiken“, führte Fischer aus. „Wir müssen mit einem weiteren Anstieg der Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz rechnen. Wir wissen auch nicht was die angekündigten Änderungen des kommunalen Finanzausgleichs für die Region Hannover bedeuten.“
Die Regionsversammlung wird den Haushaltsentwurf in den nächsten Wochen beraten. Der Haushaltsbeschluss ist für die Sitzung am 8. Dezember vorgesehen.

16.9. : Auch für die Wedemark wichtig: Haushalt der Region Hannover wird am 29. September eingebracht: Vorschlag für Entlastung der Städte und Gemeinden
Regionspräsident Hauke Jagau hat den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Städte und Gemeinden in der Region bei der heute stattfindenden Klausurtagung der Hauptverwaltungsbeamten einen Vorschlag unterbreitet, der im Ergebnis eine Senkung der Hebesätze der Regionsumlage unter bestimmten Bedingungen beinhaltet. Dieser Vorschlag ist von den dort anwesenden Vertreterinnen und Vertretern der regionsangehörigen Städten und Gemeinden positiv aufgenommen worden. Die tatsächliche Umsetzung ist aber noch davon abhängig, dass auch die Räte der regionsangehörigen Städte und Gemeinden sowie die Regionsversammlung zustimmen.
Inhaltlich sieht der Vorschlag vor, dass die Regionsumlage 2016 um insgesamt 33,5 Millionen Euro gesenkt wird. Voraussetzung dafür: Alle 21 Städte und Gemeinden verständigen sich darauf, entfallene Elternbeiträge in Kindertageseinrichtungen nach § 90 Absatz 3 des Sozialgesetzbuches VIII (SGB VIII) künftig selbst zu tragen. Dieser Paragraph greift immer dann, wenn das Einkommen der Eltern unter der Bemessungsgrenze für die Kitabeiträge liegt. Es handelt sich dabei um eine Leistung der wirtschaftlichen Jugendhilfe. Bislang erstattet die Region den Städten und Gemeinden diese Einnahmeausfälle. Bei 18 der insgesamt 21Städte und Gemeinden werden diese Kosten pauschal erstattet. Drei Kommunen bestehen auf einer sogenannten Spitzabrechnung.
Alle regionsangehörigen Kommunen würden durch diese Vorgehensweise besser gestellt. Der Aufwand für die Erstattung der ausfallenden Elternbeiträge, der künftig von den regionsangehörigen Kommunen selbst getragen werden wird, beträgt aktuell etwa 13,5 Mio. Euro. Demgegenüber hätte die Absenkung der Hebesätze der Regionsumlage ein finanzielles Volumen von 33,5 Mio. Euro, so dass die regionsangehörigen Städte und Gemeinden effektiv um 20 Mio. Euro entlastet würden. Bereits 2013 und 2014 wurden die Hebesätze der Regionsumlage abgesenkt.„Durch die jetzt vorgeschlagene Senkung der Hebesätze bei der Regionsumlage werden alle Kommunen profitieren, auch wenn sie künftig auf die Erstattung der ausgefallenen Elternbeiträge verzichten", betont Jagau. "Ich denke, es zeichnet sich eine gute Lösung ab" so Jagau weiter. "Dies war nur möglich, weil alle bereit waren, daran mitzuarbeiten, wofür ich mich herzlich bedanke".
Der Entwurf der Regionsverwaltung für den Haushalt 2016 wird der Regionspräsident  gemeinsam mit Finanzdezernentin Andrea Fischer am Dienstag, 29. September, in der Regionsversammlung einbringen. Dieser erste Entwurf wird die dargestellte Entlastung noch nicht enthalten. Sollten die Räte der regionsangehörigen Kommunen jedoch, wie in dem Vorschlag vorgesehen, ihrerseits zeitnah die notwendigen Beschlüsse herbeiführen, könnte die Regionsversammlung noch im Dezember über die vorgeschlagene Senkung der Regionsumlage beschließen.

16.9.: Das richtige Training speziell für Senioren: Region Hannover setzt auf Motto "Fit im Auto": Um den älteren Verkehrsteilnehmern das Leben auf der Straße leichter zu machen, wird von der Landesverkehrswacht Niedersachsen seit dem Frühjahr 2015 ein Spezialtraining angeboten. Das Programm soll Senioren für ihre Defizite sensibilisieren, sie aber auch ermutigen, sich trotzdem in den Straßenverkehr zu wagen.„Unfälle, an denen ältere Menschen beteiligt sind, nehmen zu“, sagt Prof. Dr. Hubert Meyer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Landesverkehrswacht Niedersachsen e. V. „Senioren sind heutzutage immer mobiler – egal, ob per Auto oder Fahrrad. Sie sind zunehmend selbstständig unterwegs.“ Doch viele Menschen fühlen sich mit steigendem Alter unsicher im Straßenverkehr – und verhalten sich entsprechend.
Das Fahrtraining der Landesverkehrswacht Niedersachsen e. V. in Kooperation mit dem Fahrlehrerverband Niedersachsen, den niedersächsischen Ministerien für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und Inneres und Sport sowie der Polizei Niedersachsen, bietet allen Senioren ab 65 Jahren die Möglichkeit, das eigene Können hinter dem Steuer praktisch zu testen und gemeinsam mit Experten zu hinterfragen. Seit März 2015 haben in der Region Hannover dank der finanziellen Unterstützung der Region Hannover schon über 100 Senioren an zehn Seminarterminen teilgenommen. Mit erlebnisorientierten Lernformen und praxisnahen Übungen (Slalom, Bremsen, Rangieren, Parken…) werden die eigenen Probleme der Verkehrsteilnahme aus einer anderen Sicht gesehen und Lösungen gefunden. Ziel ist es, das Bedürfnis nach Mobilität mit dem Wunsch nach Sicherheit und dem Erkennen der eigenen Grenzen auch im Alter in Einklang zu bringen.
Die Kurse werden von speziell ausgebildeten Moderatoren in rund viereinhalb Stunden mit 12 Personen pro Gruppe angeboten. Der Erfahrungsaustausch dient dazu, Wissenswertes zu technischen Neuerungen und Änderungen in der Straßenverkehrsordnung zu vermitteln, sowie wertvolle Tipps für schwierige Verkehrssituationen zu geben. Beim Fahrtraining auf dem Übungsplatz können die Teilnehmer dann mit dem eigenen Auto unter anderem das richtige Bremsen, das Einparken, Wenden und Rangieren trainieren, aber auch die Reaktionsfähigkeit bei einer Slalomfahrt testen. Während einer Fahrt im Realverkehr werden letztendlich mit einem Fahrschulwagen in Kleingruppen und in Begleitung eines Fahrlehrers genau die Aufgaben trainiert, bei denen ältere Fahrer hauptsächlich Schwierigkeiten haben – die beste und sicherste Möglichkeit  zu erfahren, wo jeder einzelne „sicher“ ist und wo er noch üben sollte.
Weitere Informationen unter www.fit-im-auto.de.

PriebsPriebsPriebs7.9.: Priebs stellt Regionales Raumordnungsprogramm RROP 2016-2025 vor:
Regionsdezernent Prof.Dr.Axel Priebs war von der SPD-Fraktion nach Bissendorf eingeladen worden, um das RROP 2015 vorzustellen. Auch optisch wäre es schöner gewesen, hätten mehr als die 20 Anwesenden, vor allem aus der Bevölkerung, da ja öffentlich, die Stühle belegt. Vermutlich hatte sich das Thema zu „dröge“ angehört. Nach kurzer Begrüßung durch Rainer Pardey ging Priebs sehr angagiert und für die Anwesenden auch gut verständlich ans Thema heran, obwohl es eigentlich ziemlich trockene Materie war. Aber es ging schließlich um die Landschaftsentwicklung unserer Region für die nächsten 10 Jahre. Aber wie auch Priebs konzidierte, waren kaum nennenswerte Veränderungen für die Wedemark in diesem Plan.
Entscheidender Punkt im RROP ist die Entwicklung der Siedlungsstruktur in der Wedemark, wo sich laut Priebs kaum etwas ändern wird. Die beiden Grundzentren Mellendorf und Bissendorf mit ihrer weitgehend alles vorhaltenden Infrastruktur werden geprägt vom Anschluß an das Schienengebundene Nahverkehrsnetz, werden von Elze und Resse mit Nahversorgungsschwerpunkten ergänzt, während die restliche Ortsteile eher als Wohnbereiche mit Eigenentwicklung angedacht sind. Gewerbe liegt fast ausschließlich nahe der Autobahnanschlüsse oder den Schienengebundenen Verkehrsträgern.
Windkraft, ein Faktor, der zu Spekulationen neigt, ist mit einem Vorranggebiet lediglich rechts der K103 zwischen Brelingen und Wiechendorf eingeplant. Gerade bei Planungen für Windkraft sind harte Tabuzonen, Siedlungsabstände (heute min. 800m) und der besondere Artenschutz zu berücksichtigen, daher auch oft große Enttäuschung, wenn ein Gebiet, wo sich die Grundeigentümer etwas von versprochen hatten, nicht ausgewiesen wird. Ähnliches gilt auch für den Bodenabbau im Brelinger Bereich. Bodenabbau von Sand und Kies ist volkswirtschaftlich notwendig, aber auch hier gibt es im RROP ganz klare Grenzen, wo und wo nicht in unserer Wedemark gebaggert werden darf bis 2026.
Wer sich tiefer in den RROP einlesen will, kann das unter www.regionalplanung-hannover.de  jederzeit am Rechner machen, schriftliche Stellungnahmen wie Hinweise, Bedenken, Anregungen sind bis 4.11.2015 an  regionalplanung@region-hannover.de zu richten.

Region17.8.: Neues Ausbildungsportal der Region Hannover startet im Herbst: Ausbildungsplätze können ab sofort  eingetragen werden: Alle freien Ausbildungs- und Praktikumsplätze der Region auf einen Klick: Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden der Region hat die Wirtschaftsförderung der Region Hannover eine Internetplattform entwickelt, auf der Jugendliche zukünftig schulische und betriebliche Ausbildungsangebote schnell und unkompliziert finden. Das Ausbildungsportal ist unter www.azubi21.de abrufbar und geht im Oktober online. Unternehmen oder Kommunen, die freie Stellen für 2016 anbieten, können sich schon jetzt auf der Seite registrieren und ihre Ausbildungsmöglichkeiten eintragen. „Auf der neuen Internetplattform bündelt die Region Hannover gemeinsam mit den Städten und Gemeinden alle Angebote aus den Bereichen Ausbildung und Duales Studium an einer zentralen Stelle“, sagt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover. „Junge Menschen haben es jetzt leichter, einen Überblick über Ausbildungsberufe in ihrer Nähe zu bekommen und können sich gezielt bewerben.“ Auch die Ausbildungsangebote der Region Hannover sind im Ausbildungsportal eingestellt.
Die Nutzung der Plattform ist für die Jugendlichen und auch für Unternehmen und Institutionen kostenlos. Alle Angebote aus den Bereichen betriebliche Ausbildung, Duales Studium oder Praktikum sind auf der Seite übersichtlich angeordnet. Die Suchergebnisse können je nach Berufswunsch oder Branche gefiltert werden. Über die Suchfunktion ist außerdem eine Auflistung sortiert nach Unternehmen, Postleitzahl oder Ortsname möglich. Die Jugendlichen finden in den Stellenangeboten auf einen Blick alle wichtigen Informationen, wie den Ausbildungsstart oder die Einstellungsvoraussetzungen, und können sich einfach und direkt über der Seite bewerben. Eine Registrierung ist für die Nutzung des Portals nicht erforderlich.
Auch für Unternehmen und Kommunen bietet das Portal viele Vorteile. Sie müssen sich nach der Registrierung und Einstellung der Angebote nur noch minimal um die Aktualisierung ihrer Angebote kümmern. Die allgemeinen Daten bleiben fortlaufend aktuell, abgelaufene Stellenangebote werden automatisch gelöscht. Sollten einmal keine freien Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen, bleibt das Unternehmen oder die Kommune als Ausbildungsbetrieb auf der Seite dennoch präsent. Vorerst werden 15 Kommunen der Region Hannover ihre Stellenangebote auf der neuen Plattform einstellen; die weiteren sechs Städte haben bereits ihr Interesse bekundet und werden teilweise im kommenden Jahr einsteigen.
Dank des sich anpassenden Designs ist die Internetseite auch auf Tablet-Computern und Smartphones nutzbar.

14.7.: Mehr Verkehrsinformation für die Region Hannover aus einer Hand: Regionales Verkehrsmanagement mit eigener Internetseite online
Speziell für Reisende, die  in der Region Hannover unterwegs, gibt es rechtzeitig vor Beginn der Sommerferien unter der Adresse www.verkehr.region-hannover.de eine neue Internetseite mit Verkehrsinformationen. Dieser Service ist nicht nur am heimischen PC zu nutzen, sondern auf Smartphones oder andern Mobilgeräten verfügbar.
Die Online-Seite wendet sich sowohl an Autofahrerinnen und Autofahrer als auch an Reisende, die Busse und Bahnen in der Region Hannover nutzen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Darstellung von Behinderungen im Verkehrsnetz durch Baustellen oder andere Engpässe. Besonderer Wert wurde auf eine übersichtliche und leicht verständliche Kartendarstellung gelegt, wobei unterschiedliche Informationsinhalte durch entsprechende Filtereinstellungen ein- bzw. ausgeblendet werden können.
Ein weiteres Highlight ist die Darstellung des GVH-Fahrplanes auf einer Liniennetzkarte. Durch einfaches Anklicken von Start- und Zielhaltestelle zeigt die elektronische Fahrplanauskunft die nächsten Fahrtbeziehungen an.

Ermöglicht wird dieser regionale Verkehrsinformationsservice durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Region Hannover, der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen/Region Hannover, der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr der Polizeidirektion Hannover und den regionsangehörigen Städten und Gemeinden.

2.7.: Region Hannover plant Radwegsanierung in der Wedemark: Vom Toten Moor im Naturpark Steinhuder Meer über den Moorerlebnispfad in Otternhagen bis zum Moorhenniespfad in Poggenhagen – der geplante Themenradweg „Von Moor zu Moor“ der Region Hannover verläuft durch verschiedene Orte und Naturräume in der Region. Um die Streckenbedingungen auf den Wegen für Radlerinnen und Radler optimal zu gestalten, sind der Ausbau und die Erneuerung einiger Wege vorgesehen. In der Gemeinde Wedemark  bildet ein Forstweg im Naherholungsgebiet Brelinger Berg, südlich des Otternhagener Moores, zukünftig einen Teilabschnitt des Themenradwegs und muss dafür umfassend saniert werden. Der Ausschuss für Regionalplanung, Naherholung, Metropolregion und Europaangelegenheiten der Region Hannover hat sich in seiner heutigen Sitzung (2. Juli) dafür ausgesprochen, für die Grunderneuerung des Weges der Gemeinde Wedemark finanzielle Zuschüsse zu gewähren. Die Region beteiligt sich mit 60 Prozent (maximal 12.000 Euro) an den Gesamtbaukosten von rund 20.000 Euro.
Aufgrund der hohen Auslastung durch forstwirtschaftliche Fahrzeuge und Radfahrende haben sich auf dem 800 Meter langen Weg massive, großflächige Schlaglöcher und Verdrückungen gebildet. Für die Erneuerung wird die alte Materialschicht abgefräst. Danach wird ein bis zu 15 Zentimeter starkes Mineralgemisch aufgetragen und verdichtet. Eine neue Tragschicht sowie das höhenmäßige Angleichen der Seitenräume machen den Weg dann insgesamt stabiler und besser befahrbar.
Die Nordhannoversche Moorroute „Von Moor zu Moor“ verbindet zukünftig über ein 100 Kilometer langes Fahrradwegenetz die Städte und Gemeinden Wunstorf, Neustadt am Rübenberge, Wedemark, Langenhagen, Isernhagen und Hannover sowie das Steinhuder Meer. Die Route führt weitgehend über das bereits ausgeschilderte Wegenetz der Fahrradregion. An zahlreichen Anlaufpunkten entlang der Strecke, wie dem Moorinformationszentrum „MOORiZ“ in Resse, können sich Besucherinnen und Besucher über die Moorlandschaften der Region informieren. Damit der Themenradweg auch in Teilabschnitten befahrbar ist, wird die Route mit Haltestellen des ÖPNV verknüpft. Derzeit laufen noch abschließende Planungen zur Routenführung und Beschilderung der Strecke. Außerdem stehen Abstimmungen mit betreffenden Kommunen für weitere Sanierungsvorhaben vorhandener Wege an.

16.6.: Region führt  Prioritätenliste für Baumaßnahmen an Kreisstraßen bis 2019 fort: Mehr als  70 Vorhaben stehen in den nächsten fünf Jahren an.
Für Bauvorhaben an Kreisstraßen und Radwegen will die Region Hannover bis 2019 rund 28 Millionen Euro ausgeben. So sieht der Vorschlag der Verwaltung aus, den Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz am Dienstag, 16. Juni 2015, vorgestellt hat. Geplant ist, jedes Jahr 4,7 Millionen Euro in Baumaßnahmen zu investieren. Dazu kommen noch einmal knapp 1,9 Millionen Euro für die Unterhaltung von Kreisstraßen und Radwegen. Von 2015 bis 2019 stehen mehr als 70 Vorhaben auf der Prioritätenliste, die jetzt den politischen Gremien zur Beratung vorgelegt wird. Die Planung steht unter dem Vorbehalt der jeweiligen Haushaltsbeschlüsse durch die Regionsversammlung.
„Der Zustand der Kreisstraßen und Radwege ist nicht nur eine Frage des Fahrkomforts, sondern in erster Linie auch eine Frage der Verkehrssicherheit“, sagt Verkehrsdezernent Franz. Langfristiges Aufschieben von notwendigen Maßnahmen sei auch aus finanziellen Gründen nicht sinnvoll: „Wer zu viel an dieser Stelle spart, muss später umso mehr für die Erneuerung ausgeben.“ Elke van Zadel, Leiterin des Fachbereichs Verkehr der Region Hannover, erläutert: „Wir haben die Prioritätenliste grundlegend überarbeitet. Die Verwaltung hat nicht nur geguckt, was wünschenswert oder notwendig ist, sondern vor allem den Planungsstand berücksichtigt. Wir können kein Bauvorhaben kurzfristig realisieren, wenn wir wissen, dass die Region Grunderwerb tätigen muss oder das Planfeststellungsverfahren noch am Anfang steht.“ Deshalb seien einige Vorhaben im Vergleich zu früheren Listen für andere Jahre eingeplant.
Die Sanierungsmaßnahme K 107 in Wennebostel ist zwar nicht in der Prioritätenliste aufgeführt, nach Rücksprache mit Wolfgang Graba vom Regionsstraßenbauamt (siehe Bericht der OR-Sitzung vom 28.4.) ist die Maßnahme jedoch für 2016 wie vorgetragen im Plan enthalten. Warum sie in dwer Presseerklärung nicht aufgeführt ist, konnte er nicht beantworten. In jedem Falle ist aber der Kanalausbau seitens der Gemeinde dabei Voraussetzung.

Keitel-Jagau5.6.: Dem früheren Regionsbrandmeisters Bernd Keitel wurde das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland vom Regionspräsidenten verliehen. Der heutige Regionsehrenbrandmeister hat sich zu jeder Zeit für eine hervorragende Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren in der Region Hannover und für den Erhalt der Ausbildungsstätten möglichst nahe an den Feuerwehrstandorten eingesetzt. Zudem war er von 1994 bis 2009 Vorstandsmitglied und von 2009 bis 2013 Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen e. V. Mit seinem Ausscheiden wurde er zum Ehrenmitglied des Landesfeuerwehrverbandes ernannt. Von 1999 bis 2013 war Keitel überdies Vorstandsmitglied der Feuerwehrunfallkasse Hannover (heute Feuerwehrunfallkasse Niedersachsen). Hier trat er unter anderem für die soziale Absicherung von Feuerwehrleuten im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit ein.
Die über mehrere Jahrzehnte geleistete ehrenamtliche Arbeit findet mit der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland die ihr gebührende Würdigung und Anerkennung.

Sonntag, 7. Juni 2015, 11.00 bis 17.00 Uhr Gartenregion Hannover: „Tour de Flur“: Moderne Landwirtschaft mit dem Fahrrad in der Wedemark erleben - Hannover/Wedemark -  Woher kommen Brot, Milch und Fleisch? Wie ernähren und halten wir unsere Nutztiere? Und was ist Feldberegnung? Für Sonntag, 7. Juni lädt der Landvolkkreisverband Hannover zur dritten Tour de Flur in der Region Hannover ein, die zu acht Hofstellen in der Wedemark führt. Alle beteiligten Betriebe laden dazu ein, moderne Landwirtschaft hautnah zu erleben. Neben vielen Informationen rund um Biogas, Spargelanbau, Geflügelzucht und ökologischem Anbau erwartet die Besucherinnen und Besucher zwischen 11 und 17 Uhr auf jedem Hof auch ein kulinarisches Programm. Verbunden sind die Stationen in Bennemühlen, Plumhof, Ibsingen, Brelingen, Mellendorf und Hellendorf durch eine 22 Kilometer lange Fahrradstrecke. Die Tour ist Teil des Veranstaltungsprogramms „Landschaftserlebnisse“ der Gartenregion Hannover.
Weitere Informationen zur „Tour de Flur“ und den Flyer zum Download stehen unter www.lvkh.de bereit.
Treffpunkt: Bennemühlen, Plumhof, Ibsingen, Brelingen, Mellendorf Hellendorf sowie Hannover -  Eintritt: frei  -  Veranstalter: Landvolkkreisverband Hannover

Kürbis20.5.: 3. aha-Kita-Wettbewerb „Wer zieht den dicksten Kürbis“. Mit dabei auch Wedemärker Kitas, denn Kinder lernen spielerisch die Themen Kompostierung und Abfallvermeidung kennen und zusätzlich gibt es etwas zu gewinnen: Preisgelder für die ersten sieben Kitas mit den dicksten Kürbissen. Daher hieß die Devise:
Auf die Kürbisse – fertig – los: Über 110 Kindertagesstätten in der Region Hannover haben sich zum diesjährigen Kürbis-Wettbewerb der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) und der Landeshauptstadt Hannover angemeldet. Rund 5.100 Kinder wetteifern darum, im Herbst 2015 den dicksten Kürbis zu ernten. Die sieben Kitas mit den dicksten Kürbissen gewinnen ein Preisgeld, der Sieger erhält 350 Euro. Die Kinder lernen im Laufe des Wettbewerbs spielerisch den Kreislauf der Natur kennen und erfahren Wissenswertes zur Kompostierung und Abfallvermeidung.
Wie aus Bioabfällen Kompost entsteht, können die Kleinen im Bilderbuch „Der Krabbelhaufenkönig“ lernen, das alle teilnehmenden Kitas erhalten haben. „Die Kinder können dann beim Kürbis-Wettbewerb sofort ihr Wissen in die Praxis umsetzen“, freut sich Heike Kohpahl, die das Projekt bei aha betreut und ergänzt: „Kompost bietet dem nährstoffhungrigen Kürbis einen optimalen Standort. Jeden Tag wird der Kürbis ein Stückchen größer und nimmt immer mehr Platz im Beet ein. Die Kinder können dem Kürbis praktisch beim Wachsen zusehen.“
Daher schrieb aha im Februar alle Kindertagesstätten in der Region mitsamt des Bilderbuches an und forderte sie zum Mitmachen auf. Ende März bekamen alle angemeldeten Kitas die Kürbissamen mit einer Pflanzempfehlung. Seit Anfang Mai bereiten die Kinder, ausgestattet mit Schaufel und Spaten, Beete oder Kübel mit Kompost vor. Qualitätskompost aus Hannover bekommen die Erzieher kostenlos auf den drei aha-Deponien. Noch bis Anfang Juni können die Pflänzchen in den Kompost gesetzt werden. Ende September ist Erntezeit. Dann wird aha alle Kürbisse genauestens vermessen und die Preisträger zur Preisübergabe eingeladen. Das Preisgeld beträgt 350,-€
Übrigens fand der Kürbis-Wettbewerb bereits in den Jahren 2003 und 2007 statt.

24.3.: Umsteigen --> aufsteigen: Region Hannover stellt neues Handlungskonzept zum Radverkehr vor: Bis 2025 soll jeder fünfte Weg mit dem Fahrrad zurückgelegt werden
Die Region Hannover will mehr Menschen fürs Radfahren begeistern. Bis 2025 sollen im Durchschnitt 21 Prozent aller Wege in und um Hannover mit dem Rad zurückgelegt werden. Dafür soll um unter anderem das regionale Radwegenetz außerhalb Hannover weiter ausgebaut und Fahrradabstellanlagen modernisiert oder neu errichtet werden. Auch die Mitnahme von Fahrrädern in Bus und Bahn soll erleichtert werden. Für die Umsetzung dieser Pläne stellt die Region jährlich eine Millionen Euro zusätzlich zu den vorhandenen Mitteln zur Förderung des Radverkehrs zur Verfügung. Die Maßnahmen sind Teil des neuen „Handlungskonzeptes Radverkehr“, dem der Verkehrssauschuss der Region Hannover in seiner heutigen Sitzung (24.3.) einstimmig zugestimmt hat.
„Mit dem Konzept liegen für die Region Hannover nunmehr konkrete Entwicklungsleitlinien für die Radverkehrsförderung der nächsten zehn Jahre vor“, sagt Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz: „Wir haben dafür das Motto ‚umsteigen: aufsteigen‘ gewählt. Unser Ziel ist die Steigerung  des Radverkehrsanteils in der gesamten Region Hannover bei gleichzeitiger Erhöhung der Verkehrssicherheit. Damit steigt die Bedeutung des Radverkehrs im Gesamtverkehrssystem, ein hoher Radverkehrsanteil wird wesentlich zur Reduzierung verkehrsbedingter CO2-Emissionen beitragen.“ Das Handlungskonzept der Region ergänzt dabei das „Leitbild Radverkehr“ der Landeshauptstadt Hannover, das die Zielmarke bei 25 Prozent bis zum Jahr 2025 setzt. In den 20 anderen Regionskommunen sind im Schnitt gegenwärtig erst 12 Prozent der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer mit dem Rad unterwegs, in zehn Jahren sollen es 18 Prozent sein.
Elke van Zadel, Leiterin des Fachbereichs Verkehr bei der Region Hannover: „Bei den Menschen im Umland ist das Radfahren zurzeit noch weniger stark angesagt. Mit dem Handlungskonzept können wir Angebote schaffen, die das Umsteigen vom motorisierten Individualverkehr auf das Fahrrad attraktiver und vor allem sicherer machen.“
Schnell und sicher unterwegs: für eine bessere Vernetzung
Eine bessere Vernetzung der regionalen Radwege ermöglicht es Radfahrenden zukünftig schneller ans Ziel zu kommen. Vorrangig sollen deshalb vielfach genutzte Wege ausgebaut und modernisiert werden. Breitere Fahrbahnen und eine bessere Qualität des Fahrbahnbelags sorgen dafür, dass die Wege auch bei schlechtem Wetter gut befahrbar sind und auch bei hoher Beanspruchung über Jahre Bestand haben. Die Instandhaltungskosten bleiben damit auf Dauer niedrig. Die Verkehrssicherheit verbessert sich zudem durch Umbaumaßnahmen in den Ortsdurchfahrten sowie an schwer einsehbaren Kreuzungen. Der Abbau von Sichthemmnissen beispielsweise mindert das Unfallrisiko für alle Verkehrsteilnehmer. Mehr Fahrradabstellplätze sowie die Modernisierung bestehender Abstellanlagen steigern zudem die Attraktivität des Radfahrens in den Städten und Kommunen.
Mit dem Rad in Bus und Bahn
Bereits heute können Fahrgäste in den meisten Bussen und Bahnen des Großraum-verkehr Hannover (GVH) ihre Räder kostenfrei mitnehmen. Zukünftig soll die Fahrradmitnahme werktags schon vor 6.00 Uhr und den Sommerferien ganztägig möglich sein. Die Bereiche für Fahrräder und die sogenannten Mehrzweckbereiche in den Fahrzeugen der S-Bahnen werden umgebaut und die Fahrradabstellbereiche entsprechend deutlich gekennzeichnet.
Mit dem System Bike & Ride können Radfahrende den öffentlichen Nahverkehr und ihr Fahrrad kombiniert nutzen. Dafür ist der Bau weiterer Fahrradabstellanlagen sowie Fahrradgaragen auf Parkplätzen, an Bahnhöfen sowie Bushaltestellen geplant. Für sogenannte Pedelecs, spezielle Elektrofahrräder, soll es an bestimmten Standorten Ladestationen und Schließfächer für Akkus geben, sodass auch hier eine uneingeschränkte Mobilität innerhalb der Region gewährleistet ist.
Ziel: Mehr Radfahrende, weniger CO2
Das Handlungskonzept ist Teil des Verkehrsentwicklungsplans pro Klima. Dieser sieht vor, dass sich durch die Ausweitung des Radverkehrs rund ein Viertel der CO2-Emissionen im Personenverkehr vermeiden lassen. Steigerungen bei der Zahl der Radfahrer gab es in den letzten Jahren vor allem im Gebiet der Landeshauptstadt. Im Umland liegt das Rad als Verkehrsmittel weniger im Trend. Hier stagnieren die Zahlen – noch.
Künftig sollen die Bürgerinnen und Bürger noch umfassender über das Radwegenetz der Region informiert werden. Im Rahmen der Kampagne „Klimapaket 2020 – Alles drin gegen CO2“ veranstaltet die Region zum Beispiel die Aktionen „Stadtradeln“ (31.5. bis 20.6.15) und die „Fahrradsternfahrt“. Neue digitale Angebote, wie ein Informationsportal zu Radwegen mit einem Radroutenplaner, entstehen ebenfalls. Der Umsetzungsprozess soll gemeinsam mit den Partnern von Kommunen, Verwaltungen, Verbänden und Bürgerinnen und Bürgern am 22. April 2015 im Rahmen der Veranstaltung „Region im Dialog“ begonnen werden. Beginn ist um 17 Uhr.

22.2.: Lebendige Orte schaffen, nachbarschaftliches Miteinander stärken – Region Hannover fördert erneut Modellprojekte für selbstbestimmtes Wohnen
Ideen für gemeinschaftliches, selbstbestimmtes Wohnen bis ins hohe Alter gesucht! Die Region Hannover fördert erneut Modellprojekte, die es älteren, pflegebedürftigen und behinderten Menschen erleichtern, so lange wie möglich in ihrem vertrauten Umfeld zu leben. Mit bis zu 50.000 Euro werden Vorhaben unterstützt, die auf neue Wohnformen in Gemeinschaft abzielen, zur Barrierefreiheit in Wohnungen beitragen oder helfen, die Lebensqualität im Stadtteil, im Ort in der Nachbarschaft weiter zu verbessern. Bis zum 30. April 2015 können Projektskizzen eingereicht werden.
„Mit der ersten Auswahlrunde haben wir schon sehr positive Erfahrungen gemacht und richtig gute Projekte ausgewählt“, so Erwin Jordan, Dezernent für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. „Nun bin ich gespannt auf neue Projektideen und freue mich auf viele kreative Konzepte von Kommunen, Initiativen, Vereinen, Verbänden und Gesellschaften!“
Erstmals hat die Region Hannover im vergangenen Jahr dazu aufgerufen, Skizzen für modellhafte Wohnprojekte zu entwickeln. 22 Vorschläge aus elf Regionskommunen wurden eingereicht. Auch in diesem Jahr können bis zu sechs Projekte gefördert werden. Voraussetzung ist, dass sie inhaltlich mindestens eines von vier Zielen verfolgen:
·        Neue selbstbestimmte gemeinschaftliche Wohnformen etablieren
·        Versorgungssicherheit schaffen
·        Individuelles Wohnen auch für pflegebedürftige und behinderte Menschen ermöglichen
·        Initiativen für lebenswerte Orte und eine lebendige Nachbarschaft sowohl in ländlichen als auch in urbanen Gebieten vorantreiben
Darüber hinaus können Veranstaltungen oder die Bildung von Netzwerken, die dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen, finanziell unterstützt werden.
Weitere Informationen bei der Wohnberatung der Region Hannover unter Telefon: (0511) 616-22507, E-Mail: wohnberatung@region-hannover.de.

6.2.: Neue Sprechzeiten der Außenstellen : Die Zeiten der Außensprechstunden des Senioren- und Pflegestützpunktes Burgdorfer Land der Region Hannover verändern sich. In Sehnde, Lehrte und in der Wedemark stehen die Pflegeexpertinnen jeweils von 13 Uhr bis 16 Uhr statt wie bisher von 9 Uhr bis 12 Uhr für die Beratung zur Verfügung.  Die Sprechstunde in der Wedemark findet jeden 1. Montag alle zwei Monate statt. Die nächste Sprechstunde wird am 2. März im Rathaus Mellendorf, Fritz-Sennheiser-Platz 1, Raum 9, dann von 13 bis 16 Uhr, angeboten.

2.12.: Region Hannover will das Angebot an preisgünstigen und barrierefreien Wohnungen verbessern: Wohnraumförderprogramm mit 15 Millionen Euro ausgestattet.
Mit 15 Millionen Euro will die Region Hannover in den Jahren 2015 bis 2017 den Neubau, die Erweiterung und die Modernisierung von bezahlbaren Mietwohnungen unterstützen. Das sieht ein neues Wohnraumförderprogramm vor, über das am 16. Dezember die Regionsversammlung entscheidet. Ziel ist, den Anteil preisgünstiger Wohnungen für Haushalte mit niedrigem Einkommen zu erhöhen und den Verbleib von älteren und bewegungseingeschränkten Menschen in ihren eigenen vier Wänden zu ermöglichen. „Tatsache ist, dass Menschen mit kleinem Budget vor allem in und um Hannover zusehends Schwierigkeiten haben, eine passende Wohnung zu finden“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau bei der Vorstellung des Förderprogramms am Dienstag (2.12.) im Haus der Region. „Auch der Bedarf an barrierearmen Wohnungen für Seniorinnen und Senioren wird im Zuge des demografischen Wandels immer weiter steigen. Diesen Entwicklungen wollen wir mit unserem Förderprogramm etwas entgegen setzen und neue Impulse für den Wohnungsmarkt geben.“
Das Wohnraumförderprogramm der Region besteht aus drei wesentlichen Bausteinen: Bezuschusst werden sollen Neu-, Aus- und Umbau von Mietwohnungen, Modernisierungen im Bestand, mit denen bestehende Barrieren minimiert werden, sowie die Entwicklung von Wohnraumversorgungskonzepten in den Städten und Gemeinden. An die Mietwohnungsbau- und Modernisierungsförderung ist die Verpflichtung gekoppelt, dass die Wohnung nur an Menschen mit niedrigem Einkommen vermietet wird und die Eingangsmiete je nach Kommune festgesetzte Grenzen nicht überschreitet. Das Regionsprogramm greift nachrangig zum bestehenden Förderprogramm des Landes. „Wir kommen dann ins Spiel, wenn für ein Bau- oder Modernisierungsvorhaben die Landesmittel bereits ausgeschöpft sind“, sagt Erwin Jordan, Dezernent für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. „Entscheidend für unsere Förderung ist, dass die Kommunen den tatsächlichen Bedarf günstiger und barrierefreier Wohnungen auch nachweisen – wir bezuschussen dort, wo Wohnraum auch langfristig gebraucht wird.“
Vorgesehen ist, dass die Region Hannover ab dem kommenden Jahr bei Neu- und Umbauten sowie bei Modernisierungen für mehr Barrierefreiheit bis zu 22 Prozent der anerkannten Gesamtkosten übernimmt. Voraussetzung ist, dass die Städte und Gemeinden entsprechende Versorgungskonzepte entwickeln, aus denen der Bedarf nach neuem Mietwohnraum hervorgeht. Für die Entwicklung der Konzepte übernimmt die Region Hannover die Hälfte der Kosten, höchstens jedoch 15.000 Euro. Die Höhe der Förderung soll sich nach den Gesamtkosten der Bauvorhaben richten. Bis zu 2.600 Euro pro Quadratmeter werden bei Neubauten anerkannt. Entsprechend dem Anteil von 22 Prozent beträgt damit der Zuschuss der Region maximal 572 Euro pro Quadratmeter. Modernisierungen werden bis zu 330 Euro pro Quadratmeter gefördert, da hier die Anerkennungsgrenze bei 1.500 Euro pro Quadratmeter liegt. Entstehen in bestehenden Objekten neue Gemeinschaftsräume zum besseren nachbarschaftlichen Zusammenleben oder kleine Wohnungen bis zu 45 Quadratmeter, gibt die Region jeweils 5.000 Euro dazu. Werden Wohnungen barrierefrei oder rollstuhlgerecht modernisiert, fördert das die Region mit 5.000 Euro bzw. 10.000 Euro zusätzlich. Der Einbau eines Aufzugs soll mit bis zu 17.000 Euro bezuschusst werden. Grundsätzlich nicht förderfähig ist Wohneigentum, das Bauherrn selbst nutzten.
Neben der Belegungsbindung für einkommensschwache Haushalte in geförderten Wohnungen plant die Region außerdem, Belegrechte im Wohnungsbestand anzukaufen. Damit sollen vor allem Menschen eigene vier Wände vermittelt werden, die es aufgrund ihrer persönlichen Situation besonders schwer haben, eine Bleibe zu finden – wie zum Beispiel wohnungslose Menschen. Außerdem will die Region kommunale Ideen und Modelle unterstützen, die aufzeigen, wie auch in Zukunft Menschen mit unterschiedlichen Einkommen in den Quartieren zusammen leben können. Entsprechende Vorschläge legt die Verwaltung der Politik Anfang 2015 vor.

26.11.: Neue Infotafeln im Bissendorfer und Otternhagener Moor: Wer mehr erfahren möchte über „Grüne Überlebenskünstler“, „Vögel des Glücks“ oder warum der Moorfrosch „Nicht immer blau“ ist, kann seinen Horizont jetzt im Bissendorfer Moor weiten. Unter diesen plakativen Überschriften finden Besucherinnen und Besucher dort und auch im benachbarten Otternhagener Moor auf insgesamt 40 Tafeln Informationen über die Flora und Fauna, Historie und Zukunft der „Hannoverschen Moorgeest“ vor. Die Wissensvermittlung am Wegesrand erfolgt im Rahmen des durch die Europäische Union geförderten LIFE+ Projektes „Hannoversche Moorgeest“. 
„Nur was man kennt, kann man auch schützen“, erklärt Prof. Dr. Axel Priebs, Umweltdezernent der Region Hannover, die Info-Initiative: „Natur muss erlebt werden können; die Thementafeln geben Hinweise darauf, welche natürlichen Schätze direkt vor unserer Tür liegen.“ Die wetterfesten Informationstafeln zu insgesamt zwölf verschiedenen Themen stehen im Randbereich ausgewiesener Wege; im Bissendorfer Moor findet man sie nahe des Aussichtsturms. „Wir wollen die Öffentlichkeit über die  Zusammenhänge zwischen Mooren und ihrer Umwelt sowie die hier heimische  Tier- und Pflanzenwelt informieren. Die Renaturierung unserer  Moore ist dabei von europäischer Bedeutung“, betont Marcel Hollenbach vom Fachbereich Umwelt: „Neben dem Naturschutz erläutern wir auch, wie das Moor unser Klima schützt“. Weitere Tafeln gehen auf die Entstehung der  Moore, den historischen bäuerliche Torfabbau und die tierischen Bewohner wie Kranich, Moorfrosch oder Libellen ein.
Bitte beachten: Auch wenn Moore bei weitem nicht mehr so unheimlich sind wie einst, sollten Erholungssuchende die ausgewiesenen Wege nicht verlassen. „Nur geübte und geschulte Blicke können anhand der Pflanzen erkennen, ob der Untergrund begehbar ist oder nicht“, warnt Fachmann Hollenbach.
Hintergrund: Hochmoorschutz in der „Hannoverschen Moorgeest
Niedersachsen hat innerhalb Deutschlands den größten Flächenanteil an Hochmooren. Sie haben jedoch fast alle durch Entwässerung, Abtorfung und Kultivierung ihren ursprünglichen Charakter verloren haben. Das Bissendorfer, Helstorfer, Otternhagener und Schwarze Moor in der Hannoverschen Moorgeest gehören zu den wenigen weitestgehend erhaltenen naturnahen Hochmooren Niedersachsens. Aufgrund ihrer starken Gefährdung und der großen ökologischen Bedeutung stehen sie unter dem Schutz der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie und sind Bestandteile des europäischen Netzwerkes „Natura 2000“: Sie haben das Potenzial, sich wieder zu lebenden Hochmooren mit wachsenden Torfmoosen zu entwickeln.
Mit dem im Juni 2012 genehmigten LIFE+ Projekt stellt sich das Land Niedersachsen dieser Aufgabe mit finanzieller Hilfe der Europäischen Union (EU). Mit einem Gesamtvolumen von 11,4 Mio. Euro ist das Projekt „Hannoversche Moorgeest" das bislang zweitgrößte Naturschutz-Projekt aus dem LIFE+ Programm der EU in Deutschland. 75 Prozent der Projektkosten trägt die EU, 20 Prozent das Land Niedersachsen und fünf Prozent übernimmt die Region Hannover als Projektpartner.

30.4.: Wichtige Info der Region: Region legt Fahrplanmaßnahmen für 2015 vor: Busse und Ruftaxen warten auf nächtliche S-Bahnen
Hannover/Burgdorf//Laatzen/Neustadt/Springe/Wedemark/Wennigsen – Mit dem letzten Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 hat die Region Hannover den Nachtverkehr der S-Bahn in der Zeit von 1 Uhr bis 4 Uhr auf vier Fahrten je Linie ausgeweitet. Seitdem fährt in den Wochenendnächten stündlich ein Zug von Hannover in die Richtungen Springe, Bennemühlen, Burgdorf und Neustadt am Rübenberg. Für 2015 soll der Service nun auch auf Busse und Ruftaxen ausgedehnt werden. „Wir reagieren damit auf die Wünsche unserer Fahrgäste, die auf Anschlussfahrten angewiesen sind und nicht erneut warten wollen“, erläuterte Regionspräsident Hauke Jagau das neue Angebot für Nachtschwärmer, das Teil des für das nächste Jahr geplanten Fahrplanmaßnahmenpakets der Region Hannover ist: „Wer weiß, dass am Bahnhof schon ein Bus auf die S-Bahn wartet, hat in jedem Fall das gute Gefühl, sicher nach Hause zu kommen.“