Polizei-Informationen

PolizeifotoFoto: Magalski20.3.: Erneut Umweltsünder unterwegs:  Sowohl westlich der L1090 hinter der Firma Franke im Kibitzkrug am Rande des Bissendorfer Moores als auch im Forst Rundshorn wurden der Polizei wieder größere Mengen ausrangierten Mobiliars -eigentlich Sperrmüll- gemeldet. Es wurden Anzeigen gegen "Unbekannt" erstellt.

20.3.2017: Polizeibericht aus Mellendorf: Kommissariatsleiter Klaus Waschkewitz und Peter Wengler informierten heute die Presse zur „Verkehrsstatistik 2016".
Es ist festzustellen, dass insgesamt die Zahl der Verkehrsunfälle von 2015 auf 2016 um 12% auf 693  (incl. 190 Wildunfälle) gestiegen ist. Neben 14 schwer verletzten Personen bei 13 Unfällen gab es 90 Leichtverletzte bei 71 Unfällen.  Leider mussten auch 4 Menschen bei Unfällen ihr Leben lassen. Bedauerlich ist zu registrieren, dass Unfallflucht –obwohl als Straftat geahndet mit bis zu 3 Jahren Haft oder Geldstrafe- 150 mal registriert werden musste. Hier konnten allerdings durch aktive Hilfe und Hinweise aus der Bevölkerung 67 Fälle aufgeklärt werden, ein markant-hoher Anteil. Alkoholisierte Fahrer wurden 25 mal gestellt, jedoch nur zwei anläßlich eines Unfalls. Bei Standardkontrollen konnte 6mal Drogenkonsum festgestellt werden, aber nur einmal bei einem Unfall.
Mehr als die Hälfte der Unfälle lagen im innerörtlichen Bereich, die übrigen 43% außerhalb, dabei waren die Folgen in der Regel schwerer aufgrund höherer Geschwindigkeit.
Bei 49 Unfällen mit „schwächeren Verkehrsteilnehmern“ –das sind Radfahrer und Fußgänger-  wurden 34mal Radfahrer und 15mal Fußgänger betroffen, dabei wurden 4 Radler schwer und 18 leicht verletzt. Bei Unfällen unter Beteiligung von Fußgängern wurden 11 Fußgänger leicht verletzt.         

2.11.: Ausspähanruf über Anwesenheit von Hauseigentümern: Am gestrigen Tag erhält eine 75jährige Wedemärkerin kurz bevor sie sich auf dem Weg zur Beerdigung ihres Mannes begibt einen Anruf eines Mannes, der mit ihrem verstorbenen Mann reden müsse.  Nachdem sie diesem erklärte, dass dies nicht ginge und er es auch ihr sagen könne, wird aufgelegt. Die Beerdigung habe in der Zeitung gestanden und ihr Mann und sie auch im örtlichen Telefonbuch. Da seitens der Polizei Mellendorf eine Vorbereitung auf  einen Einbruch angenommen werden kann, wird das Objekt gesichert. Ein Einbruch findet nicht statt. Dies ist eine seit Jahren vorkommende Art der Täter zur Tatvorbereitung eines Wohnungseinbruchs. Sollte Bürgern ähnliches passieren, werden sie gebeten sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Zuhause sicherZuhause sicherZuhause sicherZuhause sicher17.10.2016: Zuhause sicher !? Eine Informationsveranstaltung der Polizei im Zeichen der vor uns liegenden dunklen Jahreszeit brachte immerhin 80 Zuschauer auf die Beine, die sich „schlau machen wollten“. Aber nicht nur Endverbraucher waren unter den Gästen auszumachen, sondern auch Handwerksmeister, die zum Netzwerk der empfohlenen Betriebe gehören, wurden gesichtet.
Für gewöhnlich ist Uwe Bollbach von der Polizeiinspektion Burgdorf der Referent für diese Veranstaltungen, er war jedoch verhindert und so stellte Kontaktbeamter Andreas Kremrich  seinen Kollegen Polizeihauptkommissar Michael Nickel (techn.Prävention) den Anwesenden als Referenten vor. Man kann nur sagen, diesen Job erledigte Nickel mit viel Witz ganz bravourös. Na ja, seit 5 Jahren innerhalb seiner 36 Dienstjahre macht er das nun und ist inzwischen selbst ein halber Bauingenieur und Sicherheitstechniker geworden. Insgesamt sind 5 technische Berater bei der Polizeidirektion Hannover mit neuerdings sogar einem eigenen Geschäftszimmer für diese Prävention zuständig. Das gilt bei weitem nicht für alle PDs in Niedersachsen, denn z.B. die Nachbar-PDs Hildesheim und Lüneburg haben diese Präventionsabteilung nicht.
Während Andreas Kremrich den Anwesenden eine Einführung in die  Verhaltensweisen der Verbraucher und natürlich der Einbrecher vortrug, musste Nickel seinem Laptop erst längere Zeit gut zusprechen, bevor er dann den technischen Teil des Abends übernahm und zeigte, wie und mit welchen Werkzeugen und vor allem wie schnell heute die Einbrecher „an unser Bestes“ kommen oder –dann gut- erfolglos versuchen, dies zu tun.
In 6 Jahren und etwa 14000 technischen Beratungen konnten leider bis heute trotzdem nur 700 Plaketten „Unser sicheres Zuhause“ verteilt werden.
Natürlich, nach einer Beratung wird es ernst mit der Frage, wieviel Geld ich nun in die Hand nehmen muss. Und diese Frage kann die Polizei nicht beantworten, das muss jeder für sich entscheiden. Aber ist erst einmal ein Protokoll erstellt worden, ist es für jeden im zertifizierten Netz registrierten Handwerker eine große Hilfe, wenn er weiß, wo die Polizei die Schwachstellen erkannt hat. Wenn dann aus Kostengründen nur die schwächsten Glieder auf Vordermann gebracht werden, ist es besser, als gar nichts zu tun.  
Der Zulauf zum heutigen Vortrag – es ist ja nicht der erste in dieser Reihe- zeigt, wie wichtig jedem einzelnen die Sicherung seines Hab und Gutes ist. Wenn auch die Statistik aktuell etwas nach unten zeigt und die Aufklärungsrate von rund 25% hier gegenüber Bremen oder Hamburg mit 8% ein gutes Bild zeigt, ist jeder Einbruch einer zuviel. Bei den Fragen am Ende konnte der Leiter des Kriminalermittlungsdienstes PHK Kai-Uwe Bebensee noch das eine und andere aus der Ermittlungsarbeit berichten. Für die Besucher war am Eingang noch ein Tisch voller Informationsbroschüren und Flyer zum Mitnehmen nach dieser "Druckbetankung" (O-Ton Nickel) vorbereitet.
Zu diesem heiklen Thema ist auch ein Artikel in der HAZ   vom 26.8.2016 lesenswert.  Hier hilfsweise als zusammengesetzte pdf      

9.4.2015: "In der Wedemark lebt man sicher", das jedenfalls ist die Meinung vom Leiter der Mellendorfer Polizei-Dienststelle, Klaus Waschkewitz, und seinen Mitarbeitern, voran Kai Bebensee und Peter Wengler. Die drei Herren informierten die Presse zum Verlauf der Kriminalstatistik 2014 in der Wedemark. Insgesamt wurde 1465 Straftaten registriert, von denen die Mellendorfer 1212 abschließend bearbeiten konnten bei einer Aufklärungsquote von 60%, der Rest fiel in die Zuständigkeit anderer Dienststellen. Schwerpunkte sind Eigentumskriminalität  (41% der gesamten Straftatbestände) und Wohnungseinbrüche. Komplette Fahrzeuge wurden 16 entwendet, jedoch lag die Zahl von Diebstählen an und aus Fahrzeugen mit 131 recht hoch, was leider vielfach durch Fahrlässigkeit der Besitzer selbst verursacht wird. Fahrraddiebstähle sind mit 97 in die Statistik eingegangen, wobei der Schwerpunkt dieser Delikte an den drei Bahnhöfen liegt. Stark zugenommen hat die Zahl der Internet-Betrügereien, aber auch die häusliche Gewalt. Leider ist aber auch festzustellen, was der >bissendorf-online> aus anderen Kommissariaten ebenfalls bekannt ist, dass Täter, die nicht nur mehrfach, sondern sogar vielfach innerhalb eines Jahres Besuch von der Polizei bekommen, von den Gerichten immer wieder "bis zur Hauptverhandlung " auf freien Fuß gelassen werden. Das frustriert im Laufe der Zeit gerade bei diesen Vielfachtätern natürlich auch die Beamten. Rauschgiftdelikte  nach dem Betäubungsmittelgesetz sind stark auf 110 Fälle gestiegen, die Aufklärungsquote hier betrug gegen 100%. Abschließend kann festgestellt werden, dass es eine erhebliche Steigerung der "Rohheitsdelikte" (Körperverletzung, Sachbeschädigung, Bedrohung, etc.) gegeben hat, erfreulicherweise aber (vermutlich durch Präventionsmaßnahmen und auch bauliche Maßnahmen der Haus-/Wohnungseigentümer) die Wohnungseinbrücke um 20% zurückgegangen sind. Ein Rat der Polizei allgemein: Bei Gefahr im Verzug oder Beobachtungen zu Straftaten immer die  110  wählen, lieber einmal zuviel, als einmal zu wenig, nicht unbedingt die Kommissariats-Telefonnummer.

Kripo-Infoveranst.Infoveranst.Infoveranst.Infoveranst.Polizeiadressen30.9.2014:  Einbruchsschutz - Zuhause sicher ??  Das Mellendorfer Kommissariat und der Präventionsrat der Gemeinde hatten zu einer Informationsveranstaltung ins Bürgerhaus eingeladen, um die Bürger bei der jetzt früh einsetzenden Dunkelheit für dieses Thema zu sensibilisieren. Und so waren denn doch um die 100 Wedemärker gekommen, sich die guten Rat- und Vorschläge anzuhören und evtl. eine persönliche Beratung vor Ort zu vereinbaren. Knut Hallmann als Kommissariatsleiter stellte bei seiner Begrüßung die Mellendorfer Kollegen Kai-Uwe Bebensee und Andreas Kremrich sowie die Referenten Uwe Bollbach (PHK) von der Burgdorfer Polizeiinspektion und Bernd Ingelmann (PK) von der technischen Prävention der Pol.-Direktion Hannover vor. Editha Lorberg überbrachte ein Grußwort des Bürgermeisters, verwies kurz auf unsere exzellente Verkehrsanbindung hin, die auch Diebe für die schnelle Flucht zu schätzen wissen und bedankte sich namens der Bürger für die "gefühlte Sicherheit in der Wedemark". Dann aber ging Bollbach voll in seinem Metier auf und zeigte die ganze Palette der möglichen "Bedrohungen" auf, wie sich ungebetene Gäste Einlass ins Haus verschaffen. Vielfach sind es allerdings die menschlichen Schwächen, die diesen Gästen den Zutritt erleichtern, seien es offene oder nur gekippte Fenster, nur "zugezogene" aber nicht verriegelte Türen und ähnliche Nachlässigkeiten mehr. Bollbach brachte seine Ausführungen mit leichtem Witz und Spott auch vielfach bezogen aus seiner eigenen Wohnwelt an den Mann/die Frau. Ein entscheidender Faktor bei allen Präventionsüberlegungen ist die Tatsache, dem Dieb die Zeit zu stehlen, denn was nicht schnell und problemlos gemacht werden kann, schreckt jeden Einbrecher ab !! Denn es gilt nicht nur Sachwerte abzusichern, sondern auch psychische Schäden, die viel schlimmer sein können, zu vermeiden. Nach dem bildgestützten Vortrag, wie und wo überall mit den unterschiedlichsten Hilfsmitteln Diebe in Wohnungen/Häuser eindringen können und wie leichtfertig Hausbesitzer auch noch das Werkzeug dafür zur Verfügung stellen, übernahm Bernd Ingelmann den Part, der sich mit der "Hardware" beschäftigte. Er wie schon Kollege Bollbach zeigten, wie bereits einem kräftigen 10mm-Schraubendreher die meisten Fenster kaum etwas entgegen zu setzen haben. Ingelmann ging dann als der Fachmann der technischen Prävention auf die Möglichkeiten ein, wie man die Öffnungen des Hauses besser schützen kann, sei es bereits beim Bau oder der Nachrüstung, die dann allerdings nicht immer so einfach realisierbar ist. Auch bei Abwesenheit eine Anwesenheit zu simulieren, ist sinnvoll, darf sich aber nicht auf simple "statische Konstante" -nur Licht im Flur beispielsweise- beschränken. Beide Herren ließen aber auch keinen Zweifel darüber aufkommen, dass eine aufmerksame Nachbarschaft ein wichtiger Bestandteil des Schutzes ist. "Augen auf für Nachbarn" war schon vor 20 Jahren eine Aktion des öffentlichen Versicherers und hat bis heute sein Gültigkeit. Bei der Fragerunde an die Zuhörer brachte Rainer Gerth als Vertreter des Seniorenbeirats seinen Dank für den gelungenen Vortrag zum Ausdruck mit dem Hinweis, dass der Polizei-Puppenspieler Manfred Homuth bereits mehrfach hier im Bürgerhaus das Thema "Nepper-Schlepper-Bauernfänger" auf der Agenda hatte und rief die Polizei mit Blick zu Hallmann auf, als Ergänzung zu diesem Vortrag doch noch einen über den "digitalen Einbruch" -nämlich in Sachen Datenklau anzuhängen. Knut Hallmann nahm den Hinweis dankend auf, verwies noch einmal auf die Folie mit den wichtigen Telefonnummern -vor allem die 110 - und konnte dann die Zuhörer entlassen, wobei dann doch etliche noch direkte Fragen an die Referenten hatten. Wichtige webadressen und Telefon-Nummern auf dem letzten Bild, dazu noch die webadresse der Polizeiberatung mit allen möglichen Themen der Prävention.