MuseumUnser Museum  (Richard-Brandt-Museum) ist ein "Museum für die Wedemark" aaktueller Flyer
Beachten Sie auch diese Links zu anderen Museen: MoorInformationszentrum, Radiomuseum Schmitz
Unser Museum ist sowohl im alten Kavaliershaus als auch oberhalb der Bücherei im alten Amtskrug zu finden. Im Kavaliershaus werden auf Wunsch "in der guten Stube" (Trauzimmer) auch Trauungen abgehalten, auf ganz besonderen Wunsch (und sofern nur wenige Gäste dabei sind) sogar im Gewölbekeller.
Unsere beiden Standesbeamtinnen bemühen sich, den Wünschen zur Trauung so gut es geht nachzukommen. Eine Trauung in alten Kostümen ist dabei schon Standard. Im Gewölbekeller wird zur Weihnachtszeit auch vorgelesen.

Nun aber zum eigentlichen Museum:
Wir haben ein Heimatmuseum, um welches uns viele Nachbargemeinden beneiden, was sich daran zeigt, dass ganze Radlergruppen kommen oder auch Busse Wissbegierige herankarren. Um alle Bürger unserer Gemeinde auf das Heimatmuseum einzuschwören, wird immer wieder darauf hingewiesen, dass es ein "Museum für die Wedemark" ist und nicht nur für Bissendorf, hier hat es nun mal zufällig seinen Standort. Es hat sich ein Kreis Wedemärker Bürger zum sog. Museumsteam gebildet, die sich regelmäßig treffen und Aktionen in und um das Museum unter der Leitung von Karl-Hans Konert planen und durchführen. Das Museumsteam arbeitet mit innovativen Ideen daran, das Museum immer besuchenswert zu halten.
Dazu gehören ständig auch neue Sonderausstellungen wie "Spielzeugausstellung", Norddeutschlands größte "Schwibbogen-Ausstellung" und aktuell die Sonderausstellung über 125 Eisenbahn in der Heide unter dem Titel "125 Jahre Dampf-Diesel-Strom" oder "Weihnachtsschmuck und Weihnachtsbräuche", danach "Fischertechnik" und brandaktuell "Mühlen in der Wedemark" mit begleitenden Vorträgen.
Das Museum ist zu erreichen über den Museumsleiter Karl-Hans Konert, Tel. 05130-790396, alternativ über die Bücherei 05130-7168


Wedemarkt18.6.: Museums-Förderkreis stellt sich auf dem Wedemarkt vor, um für die Ziele des Förderkreises zu werben.

Begleitvortrag1Vortrag Hagen3.5.: Virtueller Spaziergang durch die Wedemärker Mühlen mit Rüdiger Hagen: Mit 50 interessierten Besuchern war die Bücherei in Bissendorf gut besetzt, als Museumsleiter Karl Hans Konert diese erste Begleitveranstaltung zur aktuellen Mühlenausstellung eröffnete. Rüdiger Hagen, Müller und ausgebildeter Mühlenbautechniker, der schon einige Mühlen wieder aufgebaut hat, hatte als Thema "Die Besonderheiten der Wedemärker Mühlen" gewählt. In einem packenden Vortrag zu der Geschichte jeder der 24 Mühlen und dem zugehörigen Bildmaterial -auch aus sehr alten Zeiten- wusste er seine Zuhörer zu fesseln. Derart mit Wissen versorgt, konnten dann die Anwesenden in einer Art "Sonderführung" die Ausstellung im Obergeschoss durchwandern und Teile der Bilddokumentation dort im Original wiederfinden. Der nächste Begleitvortrag wird am 17.5. von Reinhard Tegtmeier-Blanck gehalten, er beschäftigt sich mit dem Thema ""Nirgends existieren solche Mißstände wie im Müllergewerbe..."

Begr+üßungSchönemeierSchönemeierTegtmeier-BlanckBesucherDie zwei MüllerBuch Martens22.4.: Eröffnung Sonderausstellung "Mühlen in der Wedemark": Um 14 Uhr konnte Museumsleiter Karl Hans Konert um die 50 Gäste begrüßen, unter anderem die Erste Gemeinderätin Susanne Schönemeier, Ortsbürgermeisterin Susanne Brakelmann und viele Geber von Exponaten für diese besondere Ausstellung. Natürlich galt sein Dank als auch Schönemeiers Dank dem Museumsteam, welches hier wieder nahezu Unglaubliches geleistet hatte. Leider konnte Eckhard Martens, Besitzer der Negenborner Mühle, nicht anwesend sein, weil die Museumsräume nicht barrierefrei erreichbar sind. Dafür hatte er sein neuestes Buch "Die Mühlen der Wedemark" in einer Vorabdruck-Version speziell für diese Eröffnung dem Museum zur Verfügung gestellt. Damit er aber "zeitversetzt" diese Eröffnung erleben konnte, nahm Sandra Koch, die Vorsitzende des Fördervereines, nach Rücksprache mit den Anwesenden die ganze Eröffnung mit einer Videokamera auf. Nach dieser einleitenden Begrüßung übergab Konert das Wort an die Erste Gemeinderätin, die bekannte, die erste Sonderausstellung hier im Museum eröffnen zu dürfen seit ihrem Amtsantritt. Nachdem auch sie ihre Lobessprüche unters Volk verteilt hatte, gab Rüdiger Hagen als Mühlenbautechniker ein paar einleitende Hinweise, denn er und Reinhard Tegtmeier-Blanck aus Bissendorf, ehrenamtlicher Müller an der Wettmarer Mühle, stehen zu fachlichen Gesprächen während der Ausstellungszeit zeitweise zur Verfügung. Mit dem jahrhundertealten Müllerspruch "Glück zu " war dann die Ausstellung dem Publikum freigegeben. Prompt bildeten sich dann die kleinen Grüppchen, die teilweise mit Exponaten zur Ausstellung beigetragen haben, zu intensivem Gedankenaustausch. Hier fand man dann auch Heike Süring, die einen Freundeskreis " Abbenser Mühle" gründen möchte und die seit langer Zeit darum ringt, diese Mühle doch noch vor dem Abbruch zu retten. Eigentlich war das sogar der Initialfunken für die heute eröffnete Ausstellung. Leider ist es bisher nicht gelungen, ein Grundstück für den Wiederaufbau zu finden, denn für die von Rüdiger Hagen geschätzten Kosten eines Wiederaufbaues in Höhe von 450.000€ ist ein neues Grundstück um die 3000m² (möglichst kostenlos) eine Voraussetzung. Erst dann kann weiter geplant werden. Ansonsten wird die Mühle Ende des Jahres demontiert. ..............mehr

22.4.: Neue Sonderausstellung im Museum "Mühlen in der Wedemark" .......weiterlesen

GewinnerGewinnerGewinner und Konstrukteure14.1.: Fischertechnik-Baukästen wurden übergeben: Wie schon am 8.Januar hierunter  mitgeteilt, waren am letzten Sonntag nach offiziellem Schluss der Ausstellung von den „Oberkonstrukteuren“ aus der Losbox die Gewinner gezogen worden, die heute ihre Preise in Form von Fischertechnik-Baukästen übergeben bekamen.......weiterlesen

Gewinn-ZiehenFinissage8.1.: Großartige Fischertechnik-Ausstellung beendet: Vorbei ist vorbei, das Besucherresumee "phänomenal", wenngleich die "Stückzahl Besucher" weniger  hoch ausfiel wie bei der Weihnachtsausstellung 2015/16. Das war aber sicher der Absperrung des Innenhofes durch die Amtshaussanierung geschuldet. Eins war jedoch von allen Betreuern unisono herauszuhören: Die Qualität der Besucher war deutlich höher, denn "man ging nicht mal eben durch", sondern die Verweildauer war -auch durch die Erklärungen der immer anwesenden "Konstrukteure", hier sei Ralf Geerken hervorzuheben- erheblich länger als bei anderen Ausstellungen. Es wurden auch viele "Mehrfachtäter" gesichtet. Für Eltern mit Kindern ging der Kampf immer dann los, wenn zum Abmarsch geblasen wurde. Die Gewinner des Gewinnspiels sind gezogen, die Übergabe wird demnächst im Rahmen einer kleinen Zeremonie stattfinden.

Fördervorstand1.12.: Vorstellung des Vereins zur Förderung des Richard-Brandt-Heimatmuseums Wedemark
Wie schon am 11.11. in der <bissendorf-online.de> berichtet, hatten sich am 10.11.- nach langen Geburtswehen  13 BürgerInnen –zumeist die ehrenamtlichen Helfer des Museumsteams- zur offiziellen Gründungsversammlung getroffen und die Vereinssatzung unterschrieben. Inzwischen sind es 15 Mitglieder und die Eintragung ins Vereinsregister steht kurz bevor.
Es wird darum geworben, möglichst viele Wedemärker als Mitglieder zu gewinnen, zumal der Beitrag mit  18,-€/Jahr durchaus erträglich ist.
Warum ein Förderverein? Schon kurz nach dem Neustart des Museums in 2012 wurde der Gedanke an einen Museumsverein geboren, dann aber bis zu einer stabilen Struktur zurückgestellt. Der Zeitpunkt ist aber jetzt richtig und die Formalien für einen eingetragenen Verein stehen kurz vor dem Abschluss.
Obwohl das Museum über den Haushalt der Gemeinde mit einer kleinen Summe unterhalten wird, gibt es Situationen, wo ein Objekt aus unserer Gegend verkauft oder versteigert werden könnte (ist so passiert), welches mit den Mitteln des Museums nicht erworben werden kann. Hier könnte –bei ausreichender Deckung- der Förderverein des Museums aktiv werden.
Nur ein eingetragener Verein kann aber Drittmittel einwerben, die dann bei Bedarf für solche Projekte eingesetzt werden. Es fehlt aber auch an Ausstattungsobjekten, z.B. Ausstellungsvitrinen u.ä., die aus dem Haushalt nicht beschafft werden können, weil einfach kein Geld dafür in der Gemeindekasse ist. Auch hierfür könnte der Förderverein dann als Sponsor auftreten. Auch soll eine unabhängige Internetseite gestaltet werden.
Daher ist es jetzt wichtig, dass der Verein bekannt gemacht wird, dass den Menschen der Wert eines solchen Heimatmuseums so nahe gebracht wird, dass sie auch Fördermitglied werden.
Nur dann können am Ende auch mal Objekte angeschafft werden, die geschichtlich mit der Wedemark verbunden sind und über den Gemeindehaushalt nie realisiert werden könnten.
Weitere Informationen bekommt man vom Schriftführer Friedrich Thümler unter 05130-8272 oder email  friedrich.thuemler@t-online.de  , der auch gerne ein Eintrittsformular zuschickt.

EröffnungLorentz27.11.: Schwibbogen-Ausstellung in Springe. Wedemärker Museumsteam war dabei. Schon seit Wochen werkelten die beiden Schwibbogen-Künstler Heike und Wolfgang Lorentz an den letzten Exponaten, was bekanntlich auch zu den Besuchen der TV-Teams  von SAT.1  und NDR-TV im „Studio Wennebostel“ führte.
Heute nun war in Springe um 11 Uhr Eröffnung der Weihnachtsausstellung im Museum auf dem Burghof und Museumsleiterin Heidi Dopheide hatte eine Abordnung aus der Wedemark dazu eingeladen. Nach einigen kurzen Begrüßungsworten von Heidi Dopheide umrahmten Flötenschülerinnen mit Lehrerin Monika Herrmann von der Musikschule Springe mit einigen Weihnachtsliedern die Zeremonie, dann eröffnete Bürgermeister Christian Springfeld die Ausstellung vor den geladenen Gästen. Die Streicherklasse der Musikschule spielte noch einmal und dann wurde der Rundgang entlang der 88 Exponate freigegeben.
Das Springer Museum ist analog zum  Wedemärker Heimatmuseum ein Museum, welches die Entwicklung der Deisterlandschaft, ihrer Menschen und Industrie den Folgegenerationen zu erhalten versucht. Wie die meisten kleinen dörflichen Museen hat auch das Springer Museum mit dem Überleben zu kämpfen, denn es kann nicht mit Unterstützung der Stadt Springe rechnen, sondern wird nur durch Mitgliedsbeiträge und Spenden unterhalten. Da sind wir in der Wedemark ein wenig besser aufgestellt. Auch in Springe gibt es noch eine Remise, voll mit Exponaten, jedoch kann eine regelmäßige Öffnung mangels Aufsichtspersonal nicht angeboten werden. Nur auf Wunsch wird die Remise geöffnet, bei uns ist das Kavaliershaus regelmäßig geöffnet. Hier wie da liegt aber alles am Engagement der „Besessenen“, die sich im jeweiligen Museumsverein zusammengeschlossen haben und denen unser größter Dank gebührt.   Bilderserie der Eröffnung     Wer die NDR-Sendung zu "Schwibbögen aus Wennebostel" sehen will, muss am Freitag, 9.12.  von 18:15 - 18:45 die Sendung "Lust auf Norden" einschalten.

PlakatBegrüßung26.11.: Sonderausstellung Fischertechnik im Museum eröffnet: Die Weihnachts-Sonderausstellung "Fischertechnik" wurde heute von Ortsbürgermeisterin Susanne Brakelmann und Museumsleiter Karl Hans Konert in Anwesenheit des Museumsteams und vor allem der "Fischertechnik-Spezialisten", die auch den Aufbau in den letzten Wochen gemacht hatten, eröffnet. Beide Redner hatten sich gefragt, ob das denn nicht nur etwas "für kleine und große Männer" sei, aber Heike Lorentz, die "wandelnde Schwibbogen-Bauherrin", selbst im Museumsteam, hätte wohl mit einem Urschrei die Techniker unter den Frauen verteidigt, wäre der Gedanken auch nur geringfügig ausgebaut worden. So konnten denn die ausgewählten Besucher in aller Ruhe die teilweise mönströsen Objekte bewundern. Die Firma Marks hatte ein Musterset der allseits bekannten Fischerdübel beigestellt, denn damit assozuiiert der "gemeine Bauherr" den Namen des Multi-Erfinders Artur Fischer.   Presseartikel S.Koch     Bilderserie    Die Ausstellung geht bis zum  8.1.2017
Ralf Geerken, einer der begnadeten "Fischer-Bauherren", will zusammen mit anderen Fischer-Begeisterten etwa im Mai 2017 die "Fischer-Convention" in die Wedemark holen, eine Art "Super-Ausstellung" von "Fischer-Baukastenfreaks" aus ganz Norddeutschland.

FischertechnikFischertechnikFischertechnikFischertechnik12.11.: Glänzende Augen ab 26.November im Museum:  Unser Richard-Brandt-Heimatmuseum zeigt ab 26.November bis zum 8.1.2017 in der Sonderausstellung „Fischertechnik – Technik-Spiel-(T)Raum“ eine ganze Reihe der unglaublichen Objekte, die man mit den Baukästen der Fischertechnik zusammenbauen kann. Jeder Bastler, Bauherr kennt die Produkte dieses Mannes: Artur Fischer, einer der produktivsten Erfinder weltweit mit mehr als 1000 Patenten und Gebrauchsmustern, allein in Deutschland sind es 570 Patente. Ein Produkt, um das es hier geht, ist der Fischertechnik-Baukasten, der ursprünglich als Weihnachtsgeschenk 1964 für Geschäftspartner und deren Kinder gedacht war. 1965 spendete Artur Fischer die ersten 1000 Baukästen der Aktion Sorgenkind. 1966 wurde das Produkt auf dem Markt eingeführt und begeisterte durch die Art seiner Komponenten und Verbindungsteile Fans in aller Welt und führte zur Gründung des fischertechnik-Fanclubs im Jahre 1968. Die Entwicklung blieb nicht stehen und heute kann man die großartigen Konstruktionen über Antriebe aller Art steuern bis hin zur Steuerung über PC oder Smartphone. Michael Samek aus Elze hat sich hier einen besonderen Ruf erworben. Aber letztlich ist es immer noch die geniale werkzeuglose Verbindungstechnik als Grundidee, während man beim Vorgänger, dem Stabilbaukasten von Märklin oder Stabilo aus Metall immer Werkzeuge in Form von Schraubendreher, Zange und/oder Steckschlüssel braucht.
Die Erbauer der Ausstellungsobjekte, voran Dipl.-Ing.Ralf Geerken aus Negenborn und Ingwer Carstens aus Wennigsen sind zu den Öffnungszeiten als Ansprechpartner anwesend, denn die Objekte dürfen nicht angefasst werden, sind aber alle funktionstüchtig und werden dann vorgeführt.  

LorentzLorentzLorentzLorentz2.11.: SAT.1-Regional beim Wennebosteler-Schwibbogenkönig: Oliver Vollmering von 17:30 Sat.1-Regional hatte sich mit Kameramann und Toningenieur auf den Weg nach Wennebostel gemacht, um einen Blick in die Werkstatt von Wolfgang und Heike Lorentz zu werfen. Über  dpa  war an die Sender vor längerer Zeit ein diesbezüglicher Hinweis gegangen. „In der guten Stube“ erzählten die beiden erst einmal zur Einführung etwas über die Geschichte der Schwibbögen und Räuchermännchen. Dabei wurde auch –neben den in allen Variationen vorhandenen Schwibbögen dieses Jahres- der Nachbau des ältesten Schwibbogens aus 1740 gezeigt. Dann ging es in die Werkstatt, wobei sich Hausherr und SAT.1-Team fast schon gegenseitig auf die Füße traten. Wolfgang Lorentz erzählte dann und zeigte gleichzeitig an einem Musterteil, wie aus einer aufgezeichneten bildlichen Darstellung eines geplanten Bogens langsam mit Hilfe von Bohrmaschine und Dekupiersäge ein Fertigprodukt wird. Höchste Präzision und eine sichere und ruhige Hand sind dafür Voraussetzung. Ein 0,5mm-Bohrer ist schnell abgebrochen, wenn man etwas schräg ansetzt. Für die Hintergrund-Feinarbeit und Beleuchtung ist dann Heike zuständig. Wolfgang und Heike sind beide Feinmechaniker und haben beide das gleiche Hobby, denn sonst könnten nicht solche Unikate mit dieser Präzision entstehen. Vom 7.12. bis 8.1.2017 sind beide Lorentz mit 85 Schwibbögen und Räuchermännchen auf der Weihnachtsausstellung im Burghof in Springe vertreten und belegen dabei 11 laufende Ausstellungs-Meter. Alle Schwibbögen bleiben im eigenen Besitz, höchstens wird mal einer verschenkt.
Die Sendung der heutigen Aufzeichnung wird in der Weihnachtszeit erfolgen und in der <b-o> und sicher auch der Presse angekündigt.

19.10.:  MuseumsZEITreise : Sandra Koch, stark engagiertes Mitglied im Museumsteam, hat für "Das Magazin für Senioren in Burgwedel" einen bemerkenswerten Artikel zu und über unser Heimatmuseum geschrieben. Der Artikel ist   hier   auf Dauer nachzulesen - empfehlenswert !

Flüchtlinge im MuseumFlüchtlinge im MuseumFlüchtlinge im Museum18.10.: Integration findet auch im Museum statt: Flüchtlinge besuchen Heimatmuseum: Sandra Koch aus Elze, einerseits aktives Mitglied im Museumsteam, aber auch im "Runden Tisch Flüchtlinge", hatte die Flüchtlinge vom "Integrationskreis Flüchtlinge in Elze" motiviert, einmal das Museum zu besichtigen, um die Bindung und das Interesse an der "aktuellen" Heimat zu vertiefen. Unterstützt wurde sie von Gisela Bethge und Helga Tänzer aus dem Integrationskreis und so trafen sich rund 20 Flüchtlinge heute im Museum. Man teilte sich in zwei Gruppen für Kavaliershaus und Hauptgebäude, die nach einer angemessenen Zeit die Räume wechselten. Aus Bissendorf waren Museumsleiter Konert und Brigitte Dörfler dabei. Sandra Koch hatte als Hilfe für jeden ein Blatt vorbereitet, wo eine Reihe besonderer Exponate auch in Arabisch beschrieben waren.

KrokorvortragKrokorvortragKrokorvortrag8.10.: Nur Ackerbau und Viehzucht ???  Das Team des Heimatmuseums hatte sich wieder einmal gefordert gefühlt und die Historikerin Frau Dr.Angelika Kroker zu einem Ganztags-Seminar eingeladen. Thema -siehe Titelzeile- mit dem Zusatzhinweis "Einführung in die Niedersächsische Wirtschaftsgeschichte". Bis 13 Uhr hingen die Augen von 14 anwesenden Museumsteam-Mitgliedern und Gästen an den bildgestützten Ausführungen von Krokor. Sie gab mal erst einen Überblick über die geplanten Arbeitsabschnitte und deren Zielsetzung. Dann folgte eine Vorstellung der Grundlinien der niedersächsischen Wirtschaftsgeschichte, deren Naturpotentiale und Bodenschätze. Am späteren Vormittag zeigte sie den Weg, den Landwirtschaft, Handel und Gewerbe durchmachten bis in die Zeit der Industriealisierung. Nach einem gemeinsamen Mittagesssen wurde die niedersächsische Wirtschaftsgeschichte in Gruppen erarbeitet, die Arbeitsergebnissse vorgestellt und mit einer Abschlussdiskusion endete das Seminar dann um 17 Uhr. Im Frühjahr soll ein weiteres Seminar folgen.

MuseumstourMuseumstourMuseumstourMuseumstourMuseumstour13.7.: Museumsteam besuchte den Winsener Museumshof: Das Museumsteam ging selbst einmal auf Museumstour, nicht weit weg zum Winsener Museumshof. Dort empfing uns Bernhard Behrens, einer der Urväter des Museumshofes. Bei einem Rundgang durch die verschiedenen Häuser – großes Bauernhaus, Schweinestall, Heuscheune, Treppenspeicher, Kutschenhaus  etc. – erklärte er, wie der Museumshof entstanden ist und wie aus 10 Gründern 1979 bis heute ein Verein von 800 Mitgliedern entstand. Natürlich sind die meisten Fördermitglieder, aber die wichtigen Handwerker, die ein Bauernfachwerkhaus aufbauen können, gibt es –gottlob- immer noch. Zuletzt führte uns Behrens in „Dat groode Hus“, welches zu Veranstaltungen, Trauungen genutzt wird. Inzwischen hatte sich Kaffeedurst eingestellt und da war das Ziel sehr nahe, denn der Kalandhof mit Cafe /Restaurant ist Teil des Museumshofes. Gut gestärkt ging es dann nach Wiekenberg, wo uns Karl-Friedrich Klausch erwartete, um die Geschichte der Stechinellikapelle zu erklären. Im Türbalken steht jedoch –und darauf wird aufmerksam gemacht –„Francisco Capellini Steckinelli“. Dieser Stechinelli, bis zu seinem Tode ein Freund und Günstling von Georg Wilhelm, ist in der Wedemark ja auch namentlich verewigt durch das Gutshaus in Elze und aus der Geschichte des Amtshauses in Bissendorf.
Gut gelaunt und mit Geschichtskenntnissen überfrachtet konnte das Team –welches sich in Fahrgemeinschaften organisiert hatte- den Rückweg nach Bissendorf antreten.   Bilderserie hier

TouchscreenFilm SchmietaKaffeetafelMuseumsprojekt "Geschichten aus der Wedemark": Interviewte Personen waren ins Museum eingeladen, um sich selbst bewundern zu können: Mit 24 Personen aus der Wedemark nahm das Museumsteam zusammen mit Schülerinnen der IGS Wedemark insgesamt 54 Geschichten auf, die jetzt im Museum angeschaut werden können. (Siehe hierunter am 23.5.)  Alle Interviewpartner hatte das Museumsteam jetzt eingeladen, um sich selbst ein Bild vom Ergebnis zu machen und jeder konnte einige Sequenzen aus einer der aufgenommenen Geschichten anschauen. Dabei wurde deutlich, welch große Spannweite sich in den Geschichten wiederfindet: Von Geschichten aus dem Krieg oder der Nachkriegszeit über Entwicklungen in den Ortschaften in der 60er und 70er Jahren bis zur Gründung des Vereins Bürger für Resse vor 10 Jahren reicht das Spektrum.
Nachdem sich jeder einmal auf dem großen Touchscreen gesehen hatte, lud das Museumsteam alle Anwesenden zu Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ein. Dies war auch ein kleines Dankeschön für die Bereitschaft, bei diesem Projekt mitzuarbeiten. An den fünf Tischen gab es einen regen Gedankenaustausch über die Erfahrungen während der Aufnahmen für die Videos, die nach Bearbeitung durch einen Mediendienstleister eine Länge von 3 bis 10 Minuten haben. Zum Schluss riefen Sandra Koch, die das Projekt federführend betreut hatte, und Karl-Hans Konert die Anwesenden auf, dem Team mögliche weitere Personen zu benennen, die auch solch interessante Geschichten zu erzählen hätten. (Fotos H.Dohnke)

MuseumsgartenputzMuseumsgartenputzMuseumsgartenputzMuseumsgartenputz25.5.: Aktivisten des Museumsteams "sanierten" die Grünanlagen um das Kavaliershaus: Es musste langsam mal sein, der "Hausputz" rund um das Kavaliershaus, denn das soll ja von der Burgwedeler Straße her die Zuckeransicht sein. Eigentlich Sache der "Grüngutabteilung" der Gemeinde, machten sich Brigitte Dörffler, Gertrud Nützl, Ilse Hulacz, Manfred Schlimper und Rainer Gerth daran, die Rabatten und Flächen am Kavaliershaus wieder in einen vorzeigbaren Zustand zu versetzen. Dass dabei "das Imperium" auch mal zurückschlägt, musste Ilse Hulacz schmerzhaft erfahren, als sie unter einem Rosenbusch das Unkraut jäten wollte.

Videoprojekt "Geschichten"Videoprojekt "Geschichten"Videoprojekt "Geschichten"23.5.: Vorstellung des Museumsprojektes "Geschichten aus der Wedemark": Das Videoprojekt „Geschichten aus der Wedemark“ wurde heute von Bürgermeister Helge Zychlinski der Öffentlichkeit vorgestellt: Seit etwa zwei Jahren wird an diesem Projekt gearbeitet, heute wurde es präsentiert. Bevor Museumsleiter Karl Hans Konert, der jedes Museumsprojekt mit unglaublichem Verve durchzieht, zu diesem speziellen Projekt etwas sagen konnte, hat der BM in seinem Grußwort an die Anwesenden vom „hellen Wahnsinn, was die Ehrenamtlichen hier leisten“ gesprochen. Sein Dank galt den Schülerinnen der (heutigen) Klasse 10 der IGS unter ihrer Lehrerin Franziska Frome-Ziegler und der Projektleiterin seitens des Museums, Sandra Koch. .......weiterlesen   Bilderserie

Wagemann19.5.: Heimatmuseum macht mit beim KulturführerscheinIngrid Wagemann von der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur hatte heute das Museumteam besucht, um darzustellen, wie seitens der Regionsgruppe Hannover innerhalb der LAG den Kulturschaffenden Ehrenamtsgruppen geholfen werden kann, sich breiter aufzustellen und damit bekannter zu werden. Das Heimatmuseum wird als Resumee aus diesem Gespräch mit dieser hochengagierten Ingrid Wagemann sich an einem sog. Kulturführerschein beteiligen. Dazu gibt es später weitere Informationen.

Teamtreff11.5.: Museumsteam traf sich zumTeamtreff in der Brelinger Mitte, um zu dokumentieren, dass das Heimatmuseum "ein Museum für die Wedemark" ist. Es wurden die geplanten kürzerfristigen als auch langfristigen (2017) Ideen und Projekte besprochen. Die Weihnachtsausstellung 2016 wird sich dem Lebenswerk des Anfang dieses Jahres verstorbenen Erfinders Artur Fischer  (Fischerdübel) widmen, der breiten Bevölkerungsschichten seit Mitte der 1960er Jahre durch seine „fischertechnik“ bekannt wurde. Diese technischen Baukastensysteme waren ursprünglich als Weihnachtsgeschenke für die Belegschaft der Fischerwerke gedacht, entwickelten sich aber zu einem weltweiten Verkaufsschlager bis in die heutige Zeit. Im Frühjahr 2017 möchte sich das Richard-Brandt-Heimatmuseum den Mühlen in der Wedemark widmen - sowohl den noch existierenden als auch den längst aus der Landschaft verschwundenen. Im Zentrum soll dabei die Abbenser Mühle stehen, deren Schicksal immer noch nicht klar ist. Vielleicht kann diese Ausstellung dazu beitragen, dass diese sehr erhaltenswerte Mühle  doch noch gerettet werden kann. Das Team plant zu dieser Ausstellung auch begleitende Veranstaltung wie Vorträge und eine Mühlentour zu jetzigen und früheren Standorten von Wind- und Wassermühlen. Schon lange auf der Agenda der Museumsteammitglieder stand die Idee, zur Unterstützung der Museumsarbeit einen Verein zu gründen, der mit seiner Arbeit dazu beitragen könnte, das Museum noch attraktiver zu gestalten. Ein Förderverein wäre in der Lage, sich  um Spenden zu bemühen, die dann direkt in die Gestaltung des Museums fließen oder beim Erwerb besonders wichtiger Exponate helfen könnten. Sobald einige noch offene Fragen geklärt sind, kann die Gründung erfolgen. Als nächster Termin wird am 23.5. um 16 Uhr im Museum das Video-Projekt "alte Wedemärker Mitbürger erzählen Geschichten aus ihrem Leben" im Beisein von Bürgermeister Zychlinski vorgestellt, welches als Projekt einer 9./10. Klasse der IGS Wedemark unter Begleitung von zwei Studenten der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ausgeschrieben war. Mehr an diesem Termin.

Team19.4.: Das Museumsteam traf sich im Rathaus, um sowohl ein Gruppenfoto wie Einzelfotos für die website der "Freiwilligenagentur" zu machen, wo sich alle Ehrenamtsgruppen in Zukunft wiederfinden werden.

Montag-Konzert10.4.: Konzert...ohne Frack - Karl Montag ließ mit einem Konzert aus dem Bürgersaal grüßen! Es war wieder einmal soweit: Unter dem Motto „Junge Talente und Freunde musizieren“ zeigten ausgewählte Musiker aus ganz Nordddeutschland ihr Können und zu Gast war auch das Kammerorchester Concertino Lingen........weiterlesen
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VideoeckeWerkstatt9.4.: Im Museum: Videoclip und Hörprobe von Karl Montag zum Konzert...ohne Frack einsatzbereit. Friedrich Thümler hat im Obergeschoss des Kavaliershauses "Sektion Karl Montag" einen wunderbaren Ecktisch mit integrierter Videoanlage aufgebaut, wo man ein altes NDR-Interview mit Karl Montag in seiner Werkstatt abspielen kann. Diese Anlage wurde termingerecht zum Konzert am kommenden Sonntag fertiggstellt, kann von jedem bedient werden und passt toll zu der Werkstattausrüstung dieses Autodidakten im Raum vorher.

neue Vitrine4.2.: Museum wird etwas umgeräumt und bekommt neue Vitrinen. Jetzt wird im Eingangsbereich zur Bücherei in der Eckvitrine auf drei Etagen auf die drei Hauptbereiche im Kavaliershaus hingewiesen: Geigenbauer Karl Montag -  Uhrensammlung Hulacz/Timm sowie die Fossiliensammlung Sommer, im Erdgeschoss Wohnen  um 1900.  Ilse Hulacz und Peter Schulze haben die Eingangsvitrine bestückt, während der Rest des Museums-Teams den Raum im Dachgeschoss über der Bücherei liebevoll neu herrichtete.

WeihnachtsschmuckAbschlussAbschlussAbschlussAbschluss3.1.2016: Sonderausstellung im Museum schloss heute die Türen: Um 18 Uhr war es soweit, traditionell schloss Museumskleiter Karl Hans Konert im Kreise des Museumsteams die Sonderausstellung "Weihnachtsschmuck und Weihnachtsbräuche". Mit rund 1500 war es wieder einmal ein Meilenstein für das eifrige Museumsteam gewesen und die Besucherzahl zeigt, welchen Anklang diese Sonderaustellungen als Ergänzung zum Standard-Repertoire finden. Und man kann nur staunen, wie viele Exponate zusammen kamen, aus privaten Leihgaben ebenso wie aus befreundeten Museen. Daher war es wohlverdient, wenn um 18 Uhr die Gläser erhoben werden konnten, um ein weiteres Kapitel dem Erfolgsbuch "Neues Museum" hinzuzufügen. Musikalische Unterstützung wurde durch die Engels-Bigband geleistet.

5./6.12.: Weihnachtsmarkt 2015 Bissendorf: Im Museum wurde die Sonderausstellung „Weihnachtsschmuck und Weihnachtsbräuche“ von Karl Hans Konert im Beisein von vielen Gästen, unter ihnen viele Leihgeber, eröffnet. Mira Stahlmann von der Musikschule Wedemark stimmte die Gäste mit ihrer Querflöten-Begleitung zum Konzert in G-Dur von Giovanni Batista Pergolesi auf die weihnachtliche Atmosphäre dieser Ausstellung ein, bevor Wilhelm Lucka ein Grußwort von Rat und Verwaltung überbrachte und sich selbst über diese außergewöhnliche Ausstellung freute. Bekanntlich hatten sich nach einem Aufruf in der Presse im September 20 Personen beim Museumsteam gemeldet und für diese Ausstellung Leihgaben unterschiedlichster Art angeboten, vom „musikalischen Christbaumständer“ über alte Krippen, Pyramiden bis hin zu altem Christbaumschmuck. Die Angebote kamen auch aus den Nachbargemeinden Schwarmstedt und Burgwedel. Aber es sind auch viele Leihgaben anderer Museen zu finden, so z.B. aus dem Spielzeugmuseum oder dem Heimatmuseum in Garbsen, Heimatstube Großburgwedel und sogar dem Bomann-Museum in Celle. Peter Schulze war bis nach Hamburg für eine Leihgabe gefahren und Konert sowie Ehepaar Lorentz machten einen „kleinen Tagesausflug“ ins Erzgebirge, um zwei besondere Exponate für die Ausstellung auszuleihen, den Schwebeengel und einen Deckenleuchter in Form eines „Spinnenleuchters“. Nach einem kleinen Eröffnungstrunk konnten sich die Besucher durch die Mitglieder des Museumsteams durch die Ausstellung führen lassen: Im Laufe des Nachmittags bis zum Schluss des heutigen Weihnachtsmarkt-Tages konnten in beiden Häusern des Museums an die 500 Besucher gezählt werden, eine großartige Resonanz.

WeihnachtsschmuckWeihnachtsausstellungWeihnachtsausstellungWeihnachtsausstellungWeihnachtsausstellung2:12.: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren für die neue Weihnachtsausstellung im Heimatmuseum: Zuerst wurde noch getischlert, teilweise mit schwarzen Tüchern abgedeckt, in den letzten Tagen jetzt wird der zusammengetragene Fundus auf- und eingebaut. Viele Hände sind notwendig, um dann am Weihnachtsmarkt-Samstag die Türen öffnen zu können für hoffentlich viele, viele erwartungsvolle Augen - von Jung und Alt.

Eisenbahn WedemarkEisenbahn Wedemark25.10.: Großer Andrang beim Heimatmuseum zur aktuellen Sonderausstellung "125 Jahre Dampf-Diesel-Strom": Durch den Hinweis in der Nordhannoverschen, dass diese Sonderausstellung heute zum vorletzten Male geöffnet ist und am 1.November die Pforten schließt, hatten sich wohl sehr viele Menschen aus Nah und Fern gedacht, den Sonntagsausflug bei dem schönen Wetter mit dem Besuch des Heimatmuseums zu verbinden. Während die Besucher-Strichliste an normalen Sonntagen kaum die 10er-Marke überspringt, explodierte heute förmlich das Zählwerk. Mehr als 100 Besucher wurden allein für die Sonderausstellung registriert, unabhängig von den Besuchern im Kavaliershaus, und viele der Besucher nahmen dann auch noch die Sonderedition der "Historischen Postkarten" mit, die die Lions-Wedemark zusammen mit dem Adventskalender kürzlich aufgelegt hatten. Auch diese 20er-Postkarten-Sammlung beruht ja auf der Postkarten-Sonderausstellung im Heimatmuseum Anfang des Jahres. Nun ist nur noch am 1.November eine allerletzte Möglichkeit, die Eisenbahn-Ausstellung zu besuchen, denn die Vorbereitungen für die Weihnachtsaustellung laufen bereits.

Bürgerverein Gailhof im MuseumBürgerverein Gailhof12.8.: Bürgerverein Gailhof besucht das Richard-Brandt-Heimatmuseum:  Der Bürgerverein Gailhof hatte sich per Rad und PKW nach Bissendorf aufgemacht, um das Heimatmuseum zu besichtigen und sich durch Karl-Hans Konert und Peter Schulze in zwei Gruppen führen zu lassen. So übernahm Konert den Part im Dachgeschoss und Schulze führte durch die Räume im Kavaliershaus. Für die alten Gailhofer war durch ihre Herkunft aus dem ländlichen Raum sicher vieles irgendwie bekannt, aber sicher nicht mehr so a jour, weshalb alle den Erklärungen zum Thema Gewichte, Flachsverarbeitung, Kesselhaken etc. sorgfältig zuhörten. Anschließend ging es zum Kaffee bei Bahls.

Ursula HaugBesucher11.8.: Karl Montags Lebensgefährtin  Ursula Haug zog es mal wieder ins Museum zu den Exponaten ihres Mannes. Sie kam zusammen mit Dirk Kummer und seiner Familie. Kummer ist stv. Leiter der Musikschule Emsland und Organisator der Konzerte der Karl-Montag-Gesellschaft in Bissendorf.

16.7.: Museumsteam dreht Videospots über alte und junge Zeiten:
Das Team des Richard-Brandt-Heimatmuseums dreht zurzeit mit Schülerinnen der IGS Wedemark Videofilme, in denen Bürgerinnen und Bürger der Wedemark interessante kurze Geschichten erzählen, die später im Heimatmuseum angeschaut werden können. Dabei geht es einerseits um historische Erinnerungen an die Zeit des Krieges und der Nachkriegszeit in der Wedemark, andererseits aber auch um Geschichten aus der jüngeren Vergangenheit, die typisch sind für das Leben in den Ortschaften unserer Gemeinde.
Eine freiwillige Geschichts-AG der IGS Wedemark unter der Leitung von Frau Frome-Ziegler hat in Kooperation mit dem Museumsteam die Videodrehs vorbereitet. In der Gedenkstätte Ahlem, der ehemaligen israelitischen Gartenbauschule, hat der dort tätige und in Zeitzeugeninterviews sehr erfahrene Herr Hermel den Schülerinnen und dem Museumsteam Hinweise zur Interviewführung und Kameratechnik gegeben. Das Museumsteam hat rund 30 Interviewpartner aus allen Ortschaften der Wedemark angesprochen, die bereit sind, ihre kleinen Geschichten vor laufender Videokamera zu erzählen. Einige Geschichten werden auch in plattdeutscher Sprache erzählt und aufgenommen, damit Museumsbesucher diese langsam aussterbende Sprache auch in Zukunft im Museum hören können. Cord Knibbe, der unlängst ein plattdeutsches Wörterbuch herausgebracht hat, ist ein Beispiel dafür, wie seine Generation die plattdeutsche Sprache gesprochen hat.
Mit den Schülerinnen bespricht die Arbeitsgruppe des Musemsteams unter der Leitung von Sandra Koch zunächst die Geschichten, dann gibt es ein Vorgespräch zwischen Interviewpartnern und den Schülerinnen, bevor schließlich  gedreht werden kann. Eine spannende Sache für alle Beteiligten – vor allem für die oft älteren Gesprächspartner, die mit der Videotechnik bisher in der Regel keine Berührung hatten und oft eine gewisse Scheu an den Tag legen, dass ihre Worte mit bewegten Bildern aufgezeichnet und später angeschaut werden sollen. Heute sind Nadine Becker und Martha von Maltzahn aus der der Gruppe der Schülerinnen für Interview und Kameraführung zuständig.
Ein weiterer Aspekt dieser Arbeit ist es, dass diese Zusammenarbeit der Schülerinnen mit den oft älteren, manchmal sehr betagten Interviewpartnern das gegenseitige Verständnis der verschiedenen Generationen füreinander stärken soll. Dieser Aspekt der Arbeit wird von der Region Hannover finanziell gefördert, sodass das Rohmaterial der Videoaufnahmen durch einen Mediendienstleister für die Präsentation im Museum aufgearbeitet werden kann.

GrillabendGrillabendGrillabendGrillabendGrillabendGrillabend30.6.: Grillabend des Museumsteams: „Wer zusammen arbeitet und unser Museum voran bringt, der muss auch mal zusammen feiern!“ Unter diesem Motto hatte Museumsleiter Karl-Hans Konert das ehrenamtliche Team des Richard-Brandt-Heimatmuseums Wedemark zu sich nach Hause auf die Terrasse eingeladen.
Bei herrlichem Sommerwetter war fast das gesamte Team der Einladung gefolgt und ließ sich Würstchen, Steaks und Salate schmecken. Unter dem langsam aufgehenden Vollmond gab es lebhafte Gespräche – natürlich auch und vor allem zu Themen um das Museum. Im Vordergrund stand dabei der Einstieg in regelmäßige Fortbildungsmaßnahmen für die Mitglieder des Teams in diesem Herbst..

Konert125 Jahre125 Jahre125 Jahre125 Jahre125 JahreVogler18.5.: Ergänzungs-Vortrag zur Ausstellung 125 Jahre Heide-Eisenbahn – Dampf-Diesel-Strom: Joachim Vogler, selbst alter Eisenbahner aus Langenhagen und Verfasser eines Eisenbahnbuches zur Historie, konnte die gut 80 Zuhörer mit seiner Erzählung über die Entwicklung des Eisenbahnwesens in Deutschland und dann in Norddeutschland und schlussendlich in unserer Region ganz schön fesseln. Vogler zeigte anhand alter Unterlagen, wie in Norddeutschland die erste Bahn 1838 von Braunschweig nach Wolfenbüttel mit 11 km gebaut wurde, dann aber in einem rasanten Tempo viele  Strecken dazu kamen: 1843 Hannover-Lehrte und Lehrte-Peine mit Anschluss 1844 an Braunschweig, 1845 nach Celle und 1847 weiter nach Uelzen-Lüneburg-Harburg. Im gleichen Jahr wurde auch die Strecke Hannover-Wunstorf-Minden mit Anschluss an die Preussische Köln-Mindener-Eisenbahn  und ab Wunstorf nach Bremen über Nienburg-Verden gebaut. Innerhalb von 20 Jahren war ganz Norddeutschland von Eisenbahnlinien durchzogen.
Die Kosten für  die uns betreffende Strecke Hannover-Visselhövede betrugen 5,100 Mio Mark und es gab 1890, dem Startjahr, immerhin 4 Zugpaare auf dieser Strecke.
Natürlich gab es viele Gruppierungen und Städte/Ortschaften, die z.B. durch eine Schmalspurbahn miteinander verbunden und dann an einem Zielbahnhof oder einem Knotenpunkt mit der Breitspurbahn von 1430 mm per Umsteiger verbunden werden wollten, was in den meisten Fällen nicht zur Durchführung kam. Oft waren solche Alternativ-Linien nur Taktik, um die betroffenen Landwirte zum Verkauf zu bewegen.
Die Heidestrecke mit 75 km wurde nach fertiger Planung (Projektplanung begann 1880) in den betroffenen 14 Orten über Weihnachten 1888 bei den Ortsvorstehern ausgelegt, um möglichst wenig Einsprüche zu bekommen, dann wurde im Februar 1889 mit dem Bau begonnen und am 25.8.1890 -also nach 1,5 Jahren- konnte die Strecke eingeweiht werden. Dass am nächsten Tag die Lok in Bennemühlen entgleiste, scheint ein Gimmick der Geschichte zu sein.
Die Überlegungen zu dem rasanten Ausbau der Eisenbahn wurden vor allem gefördert, weil sich zeigte, wie wertvoll die Bahn für die gewerbliche Entwicklung und das damit zusammenhängende Transportwesen war. Plötzlich konnten schwere Güter problemlos weit transportiert werden, landwirtschaftliche Erzeugnisse in großen Mengen in entfernte Ecken.
Zum Bau der Strecken wurden natürlich viele Menschen gebraucht. Die Rotten kamen selten aus der Umgebung; meistens von weit her, wurden in den ländlichen Familien einquartiert und zogen weiter, wenn ein Streckenabschnitt fertig war. Manchmal haben aber auch aus diesen Rotten-Mitarbeitern einige die örtliche Scholle nicht mehr verlassen und wurden heimisch.

Eisenbahn 125 JahreSonderausstellungSonderausstellungEröffnungEröffnungEröffnungEröffnung26.4.: Die Lok steht unter Dampf, das Hauptsignal ist hochgezogen: 125 Jahre Dampf, Diesel, Strom - die Eisenbahn in der Wedemark hat Jubiläum
Ein eifriges Museumsteam drapiert die ausgeliehenen Exponate, sägt, schraubt und klebt, was das Zeug hält, immerhin soll auch diesmal die Sonderausstellung wie die vorherigen Besucher von nah und fern anlocken. Brigitte Dörffler konnte nun heute in Abwesenheit von Museumsleiter Konert eine erstaunliche "Start-Besucherschar" zur Eröffnung um 14 Uhr begrüßen und ihrer Hoffnung Ausdruck verleihen, dass bis Ende November möglichst viele Bürger die umfangreiche Vorarbeit mit ihrem Besuch honorieren. Wilhelm Lucka als stellv. Bürgermeister überbrachte  Grüße der Verwaltung und bemerkte, dass durch die Eisenbahn auch viele Wirtschaftszweige wie Molkereien, Ziegeleien, Brennereien und andere endlich in die Lage versetzt waren, ihre Güter schneller in die Welt zu transportieren und dadurch selbst zu expandieren. Umgekehrt entdeckten die Städter das Land und bauten hier, wie die restaurierte Villa Appel zeigt. Das aktuelle Raumordnungsprogramm sei besonders auf die Achsen des ÖPNV ausgerichtet und das bedeutet in der Wedemark, die Orte wie Bissendorf, Mellendorf und Elze mit ihren Trabanten nebenan werden sich vergrößern. Am Ende des Eröffnungstages hatten dann über 50 Menschen das Museum besucht, ein schöner Erfolg für das Museumsteam.

19.3.: Unser Museum heute:
5.5-IGS5.5-IGS5.5-IGSWissbegierige Schüler/innen der Klasse 5.5 der IGS im Museum: Im Rahmen des Geschichtsunterrichtes kam heute als erste Klaase der "fünften Klassen" die 5.5. aus Mellendorf ins Museum, um sich allgemein und insbesondere über den Zeitraum "von der Steinzeit zur Eisenzeit" unterrichten zu lassen und so ging es bei 30 Schülern etwas lauter und aufgeregter zu als üblich im Museum. Karl-Hans Konert, Marga Hetzel, Sandra Koch und Brigitte Dörfler ließen sich aber nicht anstecken vom Gewusele der 10- und 11-jährigen und behielten souverän die Übersicht. Um 14:15 war der Spuk zu Ende, aber nächste Woche kommen die anderen Fünft-Klässler aus den Parallelklassen noch. Es gibt immer Aufregung in unserem kleinen Museum!

Bahnhof Bissendorf Treffen des Museumsteams zur Vorbereitung der Sonderausstellung „Dampf-Diesel-Strom – 125 Jahre Eisenbahn in der Heide“
Peter Schulze, der maßgeblich diese Sonderausstellung moderiert, berichtete den Anwesenden über den Stand der bisherigen Vorbereitungen. Es sind Objekte zu allen 3 Stationen Bissendorf, Mellendorf und Bennemühlen zusammengetragen worden. So sind später dann u.a. auch Aufzeichnungen über die damaligen „Bahnspediteure“ Willy Mysegades in Bissendorf, Georg Ebeling in Mellendorf und Bombeck (leider hier keine Unterlagen) einzusehen. Willy Mysegades, den die älteren Bissendorfer noch mit Pferd und Wagen kennen, war bereits ab 1929 „amtlich bestellter Bahnspediteur“, ähnliches gibt es zu Ebeling. Ebenfalls interessant sind die Originalkarten der damaligen Streckenplanung mit den Katasterbezeichnungen und Namen derGrundbesitzer, von denen man anteilig Grundstücke erwerben musste.
Leider fehlen dem Museumsteam für diese Ausstellung, die am 26.April eröffnet wird, Fahrkarten oder Rückfahrkarten mit Wedemärker Stationen. Daher nochmals der Hinweis, doch noch einmal auf Boden oder Keller zu kramen, ob nicht derartiges doch noch im Familienfundus zu finden ist, um es ausleihen zu können.
Friedrich Thümler hat aufgrund alter Gleispläne den Bissendorfer Bahnhof von 19..   nachgebaut , der sicher ein Anziehungspunkt der Ausstellung sein wird. Der Mellendorfer Bahnhof hatte eine wesentlich größere Gleisanlage und wäre als Objekt nicht mehr unterzubringen gewesen.

Klingenberg-VortragKlingenberg-VortragKlingenberg-Vortrag15.3.: "Wie kamen die Welfen auf den engl. Thron?" Ingrid Klingenberg aus Burgwedel, dort aktiv als Gästeführerin und im Heimatverein, war auf Einladung des Museumsteams mit diesem Vortrag in Form einer Powerpoint-Präsentation nach Bissendorf gekommen. Die Gemeinde hatte die Bücherei zur Verfügung gestellt, Martina Popan die notwendigen Vorbereitungen getroffen mit Bestuhlung und somit konnten die Akteure gut 50 Personen begrüßen, die sich für dieses Thema interessierten. Wie war das denn nun wirklich? Dieser Frage war Ingrid Klingenberg akribisch nachgegangen und die Zuhörer wurden genau informiert, warum gerade Sophie von der Pfalz auserkoren war. Nach einer guten Stunde wusste man es und die Zuhörer konnten dann noch ihre eigenen Gedanken mit Ingrid Klingenberg austauschen.

Vitrine-SammelbilderVitrine-SammelbilderVitrine-SammelbilderVitrine-SammelbilderVitrine-Sammelbilder28.1.: Museumsvitrine im Bücherei-Eingang neu bestückt: Da Thommis Tea-Time vorbei ist, wozu diese Vitrine mit Exponaten aus der Teegeschichte bestückt worden war, konnte die Vitrine nun bis zur nächsten Sonderausstellung mit etwas Neuem ausgestattet werden. Von Zeit zu Zeit werden ja immer wieder aus den verschiedensten Gründen Sammelbilder aufgelegt, sei es von Fußballspielern oder wie im letzten und vorletzten Jahr die WWF-Bilder von Tieren des Urwaldes. So zeitnah wollte das Museumsteam nicht sein, daher hat man entschlossen, eine kleine Auswahl von Sammelbild-Alben und Reklamebild-Alben aus der Zeit bis 1957 aus Privatbesitz hier einmal auszustellen. Zusätzlich noch zwei Beschreibungen zu solchen Alben:  Geschichte des Sammelbildes  und   Reklamemarken

AusklangLions-KonzertAusklangLions-KonzertAusklangLions-KonzertAusklangLions-KonzertLions-KonzertAusklang4.1.: Ausklang der Schwibbogenausstellung mit fast 1700 Besuchern: Die bestbesuchte Sonderausstellung in der jungen Geschichtes des "neuen Museums" ging zu Ende und es konnten nahezu 1700 Besucher von nah und fern gezählt werden. Karl-Hans Konert als Museumsleiter bedankte sich zum Ende der Ausstellung noch einmal bei allen Helfern und ganz besonders bei Heike und Wolfgang Lorentz, den "Machern". Vor allem ging Konert noch einmal auf die unermüdliche Erklärungsbereitschaft der beiden an allen Öffnungstagen ein, die diese Ausstellung weit über die Grenzen Wedemarks bekannt gemacht haben und damit auch den Ruf dieses kleinen, aber feinen Heimatmuseums. Nun geht es ans Abbauen, denn in den Köpfen der Lorentz ist das Ausstellungsjahr 2015 schon vorprogrammiert. Um 18 Uhr ging es aber noch einmal zur Sache, es mussten der Gewinner des ausgelobten Räuchermännchens gezogen werden. Der kleine Mann blieb in der Wedemark und geht an die Wietze. Zwei Schwibbogen-Becher wurden zusätzlich verlost, davon ging einer nach Duderstadt, der andere blieb ebenfalls in der Wedemark. Noch ein Nachsatz: Im "Bürgerjournal Langenhagen" vom Dezember 2014 ist der hier abgebildete Artikel erschienen (©www.buergerjournal-langenhagen.de), was uns alle sehr freut. Wer mehr im Bürgerjournal Langenhagen blättern will (allgemeiner Bericht über unser Museum in der Ausgabe 1-2015) ist  hier  richtig.

EröffnungEröffnungEröffnungEröffnungEröffnung29.11.: Eröffnung Norddeutschlands größte Schwibbogen-Ausstellung im Richard-Brandt-Heimatmuseum: Brigitte Dörffler eröffnete in Vertretung des noch in Urlaub befindlichen Museumsleiters heute um 14 Uhr diese bis zum 4.Januar laufende Sonderausstellung. Auch der Bürgermeister-Vertreter Wilhelm Lucka konnte in seinen Grußworten nicht verhehlen, wie beeindruckt und zugleich begeistert er von den Exponaten sei. Auch den Künstlern, anders könne man sie nicht bezeichnen, sei zu danken, dass sie in Verbundenheit mit der Heimat  auf andere Ausstellungsangebote verzichtet hätten. Wolfgang Lorenz wies dann noch einmal auf die Geschichte der Schwibbögen allgemein hin, was sie im Erzgebirge bedeutet hätten und wie sie von der erzgebirglichen Kunst angesteckt hier in der Wedemark diese, in ihrer Filigranität an Uhrmachertradition (die ja auch im Erzgebirge zuhause war) erinnernde Kunst für sich als Hobby eingeführt haben. Deshalb direkt der Hinweis: Nichts wird verkauft, alles ist nur zum Bestaunen da!!
Inzwischen  haben die Lorentz alle Weihnachtsmärkte im Erzgebirge kennen gelernt und sind immer wieder begeistert, wenn sie dort Urlaub machen. Seit fast 15 Jahren ist die Dekupiermaschine im Einsatz für ihre eigen Freude am herstellen neuer Schwibbögen, wie z.B. in diesem Jahr durch die vier Schwibbögen der Negenborner Kapelle, der Brelinger, Mellendorfer und Bissendorfer Kirche. Direkt im Eingangsbereich finden wir die Krippendarstellung und auch das Hannoversche Rathaus. Und an jedem einzelnen Objekt kann man sehen, wie Heike und Wolfgang ihre Fähigkeiten bis zur Perfektion gesteigert haben. Neben den Schwibbögen wird auch eine Auswahl von handgearbeiteten Räuchermännern ausgestellt, sie runden die Ausstellung ab, so dass schon eine Vorfreude auf Weihnachten eintreten wird. Als besonderes Schmankerl haben Lorentz die 4 Wedemärker Kirchen-Schwibbögen auch auf Kaffeebecher drucken lassen, die für 10,-€ oder freiwillig mehr abgegeben werden. Anläßlich der Ausstellung wird ein Gewinnspiel durchgeführt -anonym oder zweckmäßigerweise mit Adressangabe- um evtl. zum Ende der Ausstellung ein Räuchermännchen gewinnen zu können. Das Gewinnspiel dient nur dem eigenen Ranking, um zu sehen, welche Motive besonders gefreut haben.

AufbauSchwibbogenSchwibbogenSchwibbogen26.11.: Aufbau der Schwibbogen-Sonder-Ausstellung in vollem Gang: Schon seit Tagen ist das Schwibbogen-Team um Heike und Wolfgang Lorenz zusammen mit dem Museumsteam am Aufbau der Schwibbogen-Ausstellung, die ja am 29.11. um 14 Uhr eröffnet werden soll. Mehr dazu ist auf dem Plakat oben in der Vorankündigung zu lesen. Es werden über 70 Schwibbögen ausgestellt in dieser einzigartigen und zugleich in Norddeutschlang größten Sonderausstellung......mehr

KönigstrossPersonalunionPersonalunionKönigstrossKönigstrossKönigstrossKönigstross14.8.: Heimatmuseum: Als die Royals aus Hannover kamen....wird an einigen Exponaten, Bildern und Büchern (erste drei Bilder) noch einmal aufgezeigt. Nachdem die Postkartenausstellung beendet ist, hat das Museumsteam sich noch einmal in einer kleineren Ecke des Themas "Personalunion" angenommen, da die Ausstellung dazu im Landesmuseum noch bis 5.Oktober dauert. Bekanntlich wurde Georg Ludwig, Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg, im Mai 1714 mangels personeller Masse in England zum König Georg Ludwig I  gekrönt. Ihm folgten vier weitere Könige aus dem Hause Hannover, die in Personalunion sowohl über Großbritannien als auch über das damalige Kurfürstentum Hannover herrschten. Die Verbindung über Land war für 123 Jahre von höchster Bedeutung.
Mit einem »Krönungstross« sollte dieses historischen Ereignisses gedacht werden. Schirmherr war der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil.
Am 30.April ging es dann los: Das Europa-Kutsche-Team leitete organisatorisch dieses einmalige Projekt und führte den Jubiläumstross an. So originalgetreu wie heute möglich konnte die damalige Krönungsreise nachempfunden werden. Die Fahrt startete auf dem TraumzeitHof in Dalle und führte über Celle nach Hannover. Dort wurde die Reisegesellschaft vom Landtagspräsidenten offiziell für das Land Niedersachsen empfangen. Von dort ging die Fahrt über Wunstorf, Loccum, Warmsen, Schloss Ippenburg, Bad Essen, Osnabrück, Tecklenburg, Ibbenbüren, Rheine, Bad Bentheim und Twickel weiter bis nach Den Haag
Diese Tour war ein echtes Spektakel , so wie einst vor 300 Jahren! Und alle konnten dabei sein! Zu Fuß, mit Rad, mit Kutsche.
Der gesamte Reisebericht ist  hier  zu finden. Ein HAZ-Bericht über dieses (damals erst geplante) Spektakel ist als  pdf-Datei hier  zu finden.  Die detaillierte Reiseroute mit Orten und Zeiten sind  hier  zu finden.
Vor dem Start des Königstrosses hatte unser Museumsleiter Karl-Hans Konert sich mit Familie Reimer, die alles organisiert hatte, in Verbindung gesetzt, um zu prüfen, ob es möglich sei, den Tross über Bissendorf zu leiten wegen der bekannten geschichtlichen Zusammenhänge. Da aber die Vorbereitungen längst abgeschlossen waren, ließ sich dieser Wunsch nicht verwirklichen. Kutsch-Bilder und große Textteile © Jürgen und Christine Reimer
Wer sich tiefer mit dieser Geschichte vertraut machen will, findet bei  wikipedia  erschöpfende Auskunft.

PostkartenPostkarten-Finissage29.6.: Postkarten-Ausstellung im Museum endete heute: Immerhin hatten am letzten Tag noch einmal 35 Besucher die Gelegenheit wahrgenommen, die Ausstellung zu besuchen, denn um 18 Uhr konnte Museumsleiter Karl-Hans Konert dann die Türen schließen. Im Kreise des Museumsteams durfte dann resummiert werden, dass weit über 400 Besucher die Ausstellung besucht hatten. Besonderer Dank galt nochmals dem Initiator und "Projekt-Manager" Peter Schulze samt Ehefrau Petra. Schulze hatte dazu noch zu berichten, dass vor einigen Tagen der Ortsbürgermweister von Burgwedel, Hubert Fortmüller, auch die Ausstellung besucht hatte und jetzt prompt etwas ähnliches in und für Burgwedel anschieben will. Insofern hat "unsere" Ausstellung auch Früchte nach außen getragen. Die Postkarten sollen nun nach Klärung rechtlicher Fragen mit den Besitzern für später noch eingescannt werden und als Datei im Museum verbleiben.

FlyerPostkartenteamSonderausstellung "Gruß aus....." - Historische Postkarten der Wedemark Große Postkarten/Ansichtskarten-Sonderausstellung im Museum vom 27.April bis 29.Juni. Insgesamt 240 Postkarten hat das Ausstellungsteam um Peter Schulze mit Karin Bock, Marga Hetzel und Sieglinde Lemke zusammengetragen. Ausgestellt werden davon 170 – aus allen Ortsteilen unserer Gemeinde.  Diese große Zahl setzt sich zusammen aus einer Leihgabe von 100 Karten durch Herrn Markert aus Hellendorf, 60 Karten aus dem Museumsbestand, 50 Karten als Leihgabe von Herrn Peter Schulze sowie insgesamt 30 Karten von 7 weiteren Leihgebern. Die Reduzierung auf 170 auszustellende Postkarten erfolgte, um mehrfach abgebildete Motive wie z.B. das Amtshaus in Bissendorf oder andere herausragende Gebäude nicht zu oft zu verwenden. Die älteste Postkarte trägt den Poststempel aus dem Jahre 1896, die jüngste grüßt aus „Wedemark 2“ statt aus Bissendorf. Der Kartenverlag ersetzte die Ortsbezeichnung durch die nach Gründung der Gemeinde Wedemark im Jahre 1974 innerhalb der Gemeinde für Bissendorf eingeführte Zustellpostamtsnummer (3002 Wedemark 2).
Neben dieser reinen Präsentation von Postkarten geht es auf großen DIN A 3- Ausdrucken aber auch darum, Hintergründe aufzuzeigen. Welche Inhalte wurden mit diesen frühen Postkarten übermittelt? Nur ein Gruß von einem Ausflug mit der 1890 eröffneten Eisenbahnlinie in einen der Orte entlang der Strecke von Hannover nach Walsrode, oder auch die Bitte eines jungen Mannes um Sendung von Geld, als er im damaligen Heim am Lönssee weilte? In über 30 Ausdrucken sollen so die Geschichte vieler Gebäude offengelegt , Hintergründe aufgezeigt und Vergleiche mit heutigen Strukturen durch aktuelle Fotos vorgenommen werden.
Die Ausstellung bietet also viel mehr als nur eine Präsentation von historischen Postkarten. Interessant ist auch, dass Karten aus (fast) allen Ortsteilen der Wedemark gezeigt werden – rund je 35 Karten von Bissendorf und Mellendorf bis zu jeweils einer Karte aus Oegenbostel und Rodenbostel.
Die Ausstellung ist von Sonntag, dem 27. April, bis zum Sonntag, dem 29. Juni, jeweils am Sonnabend, Sonntag und Donnerstag – auch am 1. Mai und Pfingstmontag - in der Zeit von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Während des Ökomarktes am Sonntag, dem 11. Mai, sogar von 11 bis 18 Uhr – also von Beginn des Marktes an.


Jacke Kunze7.5.: Das ist nicht Hanebuths Jacke, gleichwohl kommt sie von der Wietze: HRK - His Royal Kunze  oder  Heinz Rudolf Kunze schenkt dem Museum seine Lederjacke.
Der Rocksänger, Liedermacher und Schriftsteller Heinz Rudolf Kunze hat dem Richard-Brandt-Heimatmuseum seine Lederjacke vermacht – ein außergewöhnliches Stück des Berliner Leder-Designers Daniel Rodan.
„Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre wollten alle Rockmusiker wie die Scorpions aussehen“, so Heinz Rudolf Kunze bei der Übergabe dieses besonderen Stückes an Bürgermeister Helge Zychlinski und Museumsleiter Karl-Hans Konert. Noch heute wirbt der Designer auf seiner Homepage mit Größen der Musikszene wie BeeGees, Roger Waters oder eben den Scorpions für seine Arbeit. Auch Kunze ließ sich 1992 von dem Szene-Designer eine schwere Lederjacke fertigen, die ein Foto von Kunze ziert, das für das Album „Draufgänger“ im selben Jahr gemacht wurde.
Angeschoben hatte der Bürgermeister mit einer Anfrage bei Kunze diese Übergabe an das Museum als Geschenk; Kunze war sofort bereit, ein für ihn  typisches Stück zur Verfügung zu stellen. Dass es dann ein so außergewöhnliches Exponat wurde, freute den Museumsleiter, weil so das Museum nicht in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stehen bleibt, sondern sich auch der jüngeren Vergangenheit nähert. „Schließlich ist das letzte Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts für viele junge Leute heute schon Geschichte“, so Karl-Hans Konert. Das Museum möchte diesen Weg weiter gehen und auch Exponate von anderen Persönlichkeiten und Gewerbebetrieben der Wedemark für die Ausstellung im Heimatmuseum gewinnen.

EröffnungEröffnungEröffnungEröffnungEröffnung

27.4.: Eröffnung der Sonderausstellung "Gruß aus....." im Heimatmuseum: Karl-Hans Konert konnte im Beisein von Bürgermeister Helge Zychlinski und stv. Bürgermeisterin Rebecca Schamber sowie natürlich dem Postkarten-Team und den weiteren Mitarbeitern im Museumsteam, aber auch bereits recht vielen alten und jungen Museumsbesuchern diese neue Sonderausstellung eröffnen. Mit großem Dank an Peter Schulze, Karin Bock, Marga Hetzel und Sieglinde Lemke wies er bei einem kleinen Rückblick auf längst vergessene Zeiten hin, wie es nämlich früher war: Man machte aus der "Großstadt Hannover" oder aus anderen Ecken des Landes entweder einen Ausflug oder man besuchte Verwandte und/oder Bekannte und anläßlich dieses Besuchs in der Wedemark schrieb man eine Ansichtskarte an daheim Gebliebene oder Freunde. Natürlich schrieb man aus Bissendorf, Mellendorf, Resse oder Bennemühlen, denn die Wedemark existierte als Ort damals noch nicht. Und es ist nur interessant, wie diese Postkarten, die ja von hier in alle Welt gingen, wieder ihren Weg zurück zu Sammlern in der Wedemark fanden. Bürgermeister Zychlinski ergriff anschließend das Wort und dankte den "Machern des Museums" allgemein und dem Postkartenteam noch einmal speziell für die akribische Arbeit der Aufbereitung dieser Sammlung zu der nun 8 Wochen stehenden Sonderausstellung. Zugleich vermerkte er, dass es leider bezogen auf die heutige Zeit ein erhebliches Defizit gegenüber den Exponaten gäbe, nämlich fast keine Ansichtskarten aus der Wedemark heute. Früher hatte jedes Dorf und vor allem dort die Gastwirtschaften mehrere Bildpostkarten im Angebot, wie das in der Ausstellung eindrucksvoll bewiesen wird. Hier werde man sich im Rahmen der Tourismusförderung in Kürze auch mit diesem Manko auseinandersetzen müssen. Damit war die Ausstellung eröffnet und die anwesenden etwa 40 Erstbesucher konnten sich genüßlich über die Vitrinen und Stellwände hermachen und bei einer kleineren Anzahl Fotos das "Gestern und Heute" in einer Gegenüberstellung vergleichen.
Die Ausstellung ist von Sonntag, dem 27. April, bis zum Sonntag, dem 29. Juni, jeweils am Sonnabend, Sonntag und Donnerstag – auch am 1. Mai und Pfingstmontag - in der Zeit von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Während des Ökomarktes am Sonntag, dem 11. Mai, sogar von 11 bis 18 Uhr – also von Beginn des Marktes an.

MuseumMuseumMuseum13.3.: Heute fand ein Pressegespräch zur weiteren Entwicklung des Wedemärker Heimatmuseums statt unter Einbeziehung des Bürgermeisters Helge Zychlinski und unserer Ortsbürgermeisterin, natürlich unter Mitwirkung eines großen Teiles des Museumsteams. Das gesamte Musemsteam hat im letzten halben Jahr viel Arbeit investiert, nachdem die Gemeinde den Neuanstrich im Dachgeschoss und Teilen des Kavalierhauses hat durchführen lassen. Dafür danken wir allen beteiligten Stellen in der Verwaltung und natürlich allen engagierten Mitgliedern des Museumsteams, das gerne  noch neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus allen Ortsteilen der Wedemark sucht. Wir haben noch viel vor – mitzumachen lohnt sich.
Besuchern des Richard-Brandt-Museums stellt sich heute die neue Struktur der Dauerausstellung im Dachgeschoss des ehem. Amtskruges über der Gemeindebibliothek wie folgt dar:

Neu ist die Darstellung der Lebenssituation der Menschen im Gebiet der heutigen Wedemark seit dem Ende der letzten Eiszeit vor 13.000 Jahren. Auf einem Zeitstrahl werden u.a. Klimakurve, Bewuchs, Tierwelt und Leben der damaligen Menschen dargestellt. Anhand von zwei Karten zeigen wir auf, aus welchen Teilen Nordeuropas die Gesteine an den Brelinger Bergen kommen, die mit dem Eis hierher geschoben wurden und aus welchen südlichen Gebirgen (z.B. Thüringer Wald und Rheinisches Schiefergebirge) Gerölle mit der Weser hierher verfrachtet wurden; die Weser verlief früher deutlich weiter östlich, in unserem Bereich. Ein Modell der Brelinger Berge vervollständigt diesen Bereich. Anschaulich werden dann die  Herstellung des Feuers, der Bekleidung und der Ernährung in den Epochen der Steinzeit dargestellt. Daran schließen sich die Funde und Ausgrabungen aus den Epochen der Steinzeit der Bronzezeit und der Eisenzeit an.
Mit einer Videostation über die Eiszeit in Norddeutschland und die Herstellung von Steinwerkzeugen bieten wir erstmals ein neues Medium in unserem Museum an.
Für diesen Bereich ist Herr Gotthelf Schwidurski aus Oegenbostel verantwortlich, der sich seit mehreren Jahrzehnten mit der Geologie der Brelinger Berge beschäftigt und auch Initiator des dortigen Geopfades ist.

Den Bereich des bäuerlichen Lebens haben wir neu gegliedert und uns dabei auf einige Schwerpunkte beschränkt. Der Bereich „Vom Flachs zum Leinen“ ist durch die Gestaltung des Fußbodens herausgehoben worden. Im Bereich „Moor“ können wir jetzt eine Moorpumpe zeigen, mit der das Wasser aus den vollgelaufenen Torfkuhlen gepumpt wurde, um den Torfstich fortführen zu können. Daran soll sich eine nachgebaute Feuerstelle eines Bauernhauses anschließen (noch im Bau). Hierum kümmert sich im Museumsteam vorrangig Peter Schulze.

Den Bereich „Schule“ haben wir deutlich ausgedehnt und versucht, einen Schulraum mit Tafel, Karten und ausgestopften Tieren nachzuempfinden.

Der Bereich „Kultur“ beginnt mit dem Modell der Bissendorfer Kirche und Hinweisen zu ihrer Geschichte. Auch das Modell der Allgemeinen Krankenanstalt Bissendorf ist hier zu sehen. Als bedeutende Persönlichkeiten unserer Gemeinde werden der Maler und Kupferstecher Georg Heinrich Busse und der Lehrer Hinrich Braasch behandelt, der sich mit seinen selbst gebastelten Kasperlepuppen von Schule zu Schule zog, um dort seine Stücke vorzuführen und der für seinen Einsatz für die plattdeutsche Sprache geehrt wurde. Einen besonderen Platz nimmt der Dichter Gottfried August Bürger ein, der zwei Bissendorfer Frauen liebte und beide nacheinander heiratete. Neben seinen Gedichten ist er heute vor allem durch seine Fassung der Lügengeschichten des Barons Münchhausen bekannt, die auch heute – nach 250 Jahren – noch von Kindern gelesen werden.
Als Dokumente vergangener Zeit werden u.a. die Kopie eines sog. Wiesenkaufbriefes aus dem Jahr 1591 und ein ausgefülltes Verwaltungsformular aus dem Jahre 1802 gezeigt – schon damals gab es eine funktionierende Bürokratie.
Um diesen Bereich kümmern sich vorrangig Brigitte Dörfler und Marga Hetzel.

Als kleine Sonderausstellung in diesem Jahr zeigen wir unter dem Titel „100 Jahre Ausbruch des 1. Weltkrieges – Erinnerung und Mahnung“ Exponate aus dieser Zeit. So werden auch die alten Namenstafeln aus der ehemaligen Gaststätte Zur Eiche in Bissendorf des Kriegervereins Bissendorf und Umgebung wieder zugänglich gemacht. Mit der Hilfe eines Leihgebers werden u.a. Original-Ausrüstungsgegenstände eines Soldaten aus dieser Zeit präsentiert. Um diesen Bereich hat sich Herr Peter Schulze sehr gekümmert

Für den Bereich der Dauerausstellung arbeiten wir noch an einem großen Vorhaben: Wir wollen eine „Zentrale Präsentation der Wedemark“ von der Zeit nach der Saale-Eiszeit bis zur heutigen Industriegeschichte aufbauen. Anhand von alten Karten soll die Entwicklung unserer Region dargestellt, anhand von Videosequenzen die Siedlungsgeschichte unserer Dörfer aufgezeigt und die politischen Strukturen bis in die heutige Zeit dargestellt werden. Ein zweiter Teil soll Geschichten aus all unseren Dörfern in Videoaufnahmen von Zeitzeugen präsentieren, seien es überlieferte Geschichten, plattdeutsche Döneken oder eigene Erlebnisse z.B. aus der Zeit nach dem letzten Krieg, als eine große Anzahl von Vertriebenen und Flüchtlingen in unsere Region strömte. Wir möchten festhalten, was das Leben in unseren Dörfern damals ausmachte, um es vor allem jungen Menschen nahezubringen.
Für diesen zweiten Part der Präsentation bereiten wir zurzeit eine Kooperation mit einer Schule der Wedemark vor.
Um den Bereich der konzeptionellen Arbeit kümmert sich im Museumsteam insbesondere Frau Karin Bock.

Nicht vergessen wollen wir die teilweise Neuordnung der Ausstellung im Kavalierhaus. Durch den Umzug der Funde und Ausgrabungen aus der Steinzeit und später in die Dauerausstellung wurde Platz dafür gewonnen, die Uhrenausstellung von Reimer Timm und Manfred Hulacz deutlich auszuweiten und besser zu präsentieren. Während Herr Timm als Uhrmachermeister seinen Schwerpunkt auf die Werkzeuge gelegt hat, zeigt Herr Hulacz als Sammler die Vielfalt der Uhren von der Taschenuhr über die Nachtwächteruhr bis zur Weltuhr.
Auch die Fossiliensammlung des Ehepaars Sommer ist umgestaltet worden um mehr an Erläuterungen für die Besucher geben zu können. Hier hat Herr Lutz Kaecke vom Arbeitskreis Paläontologie Hannover viel Zeit investiert, um die Sammlung auf den Stand zu bringen.
Die Gemälde von Ursula Greve werden jetzt auch in einer kleinen Galerie gezeigt; sie werden ergänzt durch einige Gemälde und Skulpturen von ihrem Ehemann, dem Maler und Bildhauer Peter Greve, die uns der Sohn des Ehepaars, Henning Greve, aus Syke als Leihgaben zur Verfügung gestellt hat.

Bürger23.1.: Im Museum wird seit Abbau der Krippenausstellung gehobelt, gebohrt, umgeräumt, denn Ende Februar soll über der Bücherei die neue Dauerausstellung eröffnet werden, die den Bogen schlagen soll von dem Gestein, welches mit der letzten Eiszeit bis in die Wedemark geschoben wurde hin zum Arbeitsleben der Landbevölkerung ab dem 18.Jahrhundert. Auch wird der Alltag in einer Dorfschule aus früherer Zeit einschl. umfangreicher Ausstellung der Tiere unserer Landschaft gezeigt (unter Mitwirkung von Heinz Linne als Naturschutzbeauftragtem). “ Eine kleine Sonderausstellung erinnert an den Beginn des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren. Weiterhin wird an Persönlichkeiten mit besonderer Beziehung zur Wedemark erinnert, z.B. G.A.Bürger, dem Verfasser der Abenteuergeschichten des "Lügenbarons" von Münchhausen. Die Besucher erwartet dann auch eine neu eingerichtete Leseecke.

MuseumMuseum22.11.: Im Museum wird mächtig gewerkelt für die kommenden Ausstellungen, aber nicht nur dafür: Insgesamt ist das Museum renoviert worden, derzeit werden die einzelnen Abteilungen besser voneinander kenntlich getrennt, damit man die Themen auch konzentriert an einem Fleck hat. Und am 7. Dezember soll schließlich die Krippenausstellung eröffnet werden, pünktlich zum Weihnachtsmarkt.

BeermannBeermannBeermannBeermannBeermann10.10.: Um 9 Uhr hieß es antreten zur "museumspädagogischen Arbeit" auf Beermanns Hof: Und alle 10 angemeldeten Kinder wurden von den Eltern pünktlich gebracht und von Karl-Hans Konert, Peter Schmid und Gothild Fleischmann in Empfang genommen. Während Gothild Fleischmann den Kindern in der Museumsdiele vieles zeigen konnte, was nicht zum täglichen Anschauungsunterricht der Kinder gehörte und dabei Grundkenntnisse hinterfragte, mussten Konert und Schmid noch ein paar Vorbereitungen treffen, aber dann ging es los. Zuerst wurde die Feuerstelle, wie sie früher in den Dielen zu finden war, auf dem Boden nachgebaut und der Kessel am Kesselhaken aufgehängt. Und woher kam das Licht? Wenn es nicht die Kerzen waren, womit man früher Licht machte, was dann? Natürlich Schweineschmalz, welches verflüssigt in eine Form gegeben wurde, mit Docht natürlich, und nach dem Aushärten konnte damit (etwas) Licht gemacht werden. Aber Schweineschmalz konnte natürlich auch gegessen werden, z.B. Bratkartoffel konnten mit Schmalz lecker zubereitet werden, wie Peter Schmid zeigte.  Und so ging es für die 10 Kinder weiter und sie konnten ihren Wissenstand darüber erweitern, wie unsere Vorfahren, in der Regel ja Landwirte, früher gelebt hatten (ohne Computer und Smartphone. Kein einfaches Leben, von sehr viel Mühe geprägt und eine kleine Krankheit konnte einen ganzen Betrieb schon aus der Bahn werfen. Am 16.10. kommt zum Ferienende noch eine zweite Gruppe in Beermanns Diele zusammen, daher durften die Museumsfreunde diesmal alles, was aufgebaut war, stehen lassen.

Museum renoviertKerzenziehenPostkartenausstellung26.9.: Museumsfahrplan für den Rest 2013 im renovierten Museum vorgestellt: Karl-Hans Konert stellte über Peter Schmid für die Herbstferien wieder die museumspädagogische Arbeit auf dem Hof Beermann in Plumhof vor, mit Feuerschlagen, Licht machen, Kerzen ziehen. 10 Kinder können sich anmelden (Windhundverfahren) für Donnerstag, 10.10. oder Mittwoch, 16.10. Beginn jeweils 9 - 12 Uhr, Altersklasse 6-11 Jahre. Es entstehen keine Kosten, die Kinder müssen aber "angeliefert" werden in Plumhof, Brinkhansstr. 13 - Mitzubringen ist Frühstück und Getränke, festes Schuhwerk ist sinnvoll und eine Schürze oder Kittel.
In Vorbereitung befinden sich sodann Sonderausstellungen, und zwar eine Krippenausstellung mit Krippen aus aller Welt, die Frau Scheffler aus Fuhrberg beisteuert. Die Krippenausstellung in den renovierten Räumen im Obergeschoß der Bücherei beginnt am 7.12. und soll bis 19.Januar 2014 gehen.
Weiterhin ist eine Ausstellung historischer Ansichtskarten aus der Wedemark geplant. Hier werden alle Wedemärker -aber wenn solche auch außerhalb irgendwo im Besitz sind, natürlich auch deren Besitzer- aufgefordert, ihre Schränke und Schubladen nach solchen alten "Schätzen" zu durchsuchen und sich mit Peter Schulze (Tel. 05130-7101) in Verbindung zu setzen, ähnlich der Aktion "altes Spielzeug". Gedacht ab Ausgabe der einstigen Reichspost um 1900 bis etwa 1960, aber nicht jünger. Hier ist übrigens der neue Museumsprospekt

UmbauUmbau30.8.: Heimatmuseum: Ausstellungsraum über der Gemeindebibliothek wegen Malerarbeiten und anschließendem Umbau zurzeit geschlossen.Am Montag, dem 2. September, beginnen Malerarbeiten im Dachgeschoss des ehemaligen Amtskruges. Wenn Wände und Decke wieder in frischem Weiß erstrahlen, beginnt das Museumsteam mit der Umgestaltung der Ausstellung; dies wird jedoch einige Wochen in Anspruch nehmen, so dass zum Bissendorfer Sonntag am 29. September voraussichtlich nur das Kavalierhaus geöffnet ist. Aber auch dort lohnt sich ein Besuch, weil dort zwischenzeitlich neu strukturierte und erheblich erweiterte Uhrenausstellung der Herren Timm und Hulacz untergebracht ist. Dafür mussten die Urnen und die ausgegrabenen Mammutknochen ihren Platz räumen; diese sollen in das neue Ausstellungskonzept im renovierten Dachgeschoss eingegliedert werden. Bevor die Maler aber mit ihrer Arbeit beginnen können, war harte Arbeit angesagt. Mit Hilfe von zwei Mitarbeitern des Bauhofs konnten die schweren Vitrinen umgesetzt werden; nur mit dem tatkräftigen Einsatz einiger Helferinnen und Helfer aus dem Museumsteam war es möglich, die vielen kleineren Ausstellungsstücke einzupacken und auf dem Dachboden über dem Ausstellungsraum zu verstauen. Auf den Fotos ist die Ausstellung sicherlich kaum wiederzuerkennen; aber die Maler werden so Wände und Decke problemlos streichen können. Das Museumsteam freut sich darauf, Sie demnächst in dem frisch gestrichenen und neu gestalteten Ausstellungsraum zu begrüßen – spätestens zu unserer nächsten Sonderausstellung, die am 1. Tag des Weihnachtsmarktes in Bissendorf eröffnet wird. Dazu demnächst mehr!

Beermanns HofBeermanns HofBeermanns HofBeermanns HofBeermanns HofFerienpassBeermanns Hof10.7.: Wie lebten und arbeiteten unsere Ahnen? Das konnten heute 8 Kinder im Rahmen der Ferienpaßaktion auf Beermanns Hof im Plumhof erfahren. Wie wurde früher ein Haus gebaut und wie hielt es zusammen? Wo wurde das Wasser für den Hausgebrauch und auch für die Tiere hergeholt und wie transportiert? Woher bekam man Licht und Feuer? Wie wurde Butter gemacht? Wie und wo wurde gekocht? All diese Fragen konnte Peter Schmid aus dem Museumsteam im Rahmen der Museums-pädagogischen Arbeiten erklären und hatte sich noch Verstärkung in Form von Gothild Fleischmann aus Isernhagen mitgebracht. Für die Kinder war es schon wichtig zu wissen, dass "Strom aus der Steckdose" oder "Wasser aus dem Hahn" für Menschen im 18ten und 19ten Jahrhundert unbekannte Begriffe waren. Und als sie auch noch am Tragejoch zwei Eimer am Brunnen mit Wasser (halb) gefüllt tragen sollten, wurden die Kniee weich und die Eimer schnell abgesetzt. Da war das Basteln von Öllampen schon interessanter. Am Ende wird noch schnell eine Karte mit besten Genesungswünschen an Werner geschrieben, da der leider wieder im Krankenhaus weilt, wo er doch so gerne dabei gewesen wäre. Eine zweite Kindergruppe wird morgen mit dem Leben unserer Vorfahren vertraut gemacht.

7.7.: Filmdreharbeiten vor dem Kavalierhaus: Am 7. und 8. Juli drehte ein Filmteam aus 25 Studentinnen und Studenten der Hochschule Hannover aus den Studienrichtungen Mediendesign und Film Außenaufnahmen für ihren Film „Ein Abend Ewigkeit“ im Bissendorfer Amtsgarten vor dem Kavalierhaus. Die Crew um Produzent Sven Weimar, Regisseur Constantin Maier und Hauptdarsteller Michael Jassin verwandelte den Amtsgarten in eine nächtliche Szenerie vor einer Kneipe, die Jonas, die Hauptfigur, nach dem Drehbuch betreten soll und dort bedeutende Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Jahrhunderten treffen wird. Die eigentlichen Dreharbeiten begannen am ersten Tag erst gegen Mitternacht und dauerten bis in den frühen Morgen. Gut versorgt mit einer warmen Mahlzeit wurde die Crew von der Mutter eines Teammitgliedes in der Küche des Seniorentreffs im Amtshaus gegen 22. 00 Uhr. Nach Ende der Dreharbeiten legten einige Studenten ihr müdes Haupt im Seniorentreff für wenige Stunden zur Ruhe, dann begannen schon wieder die Umbauarbeiten für den zweiten Drehtag.

26.6.: Ferienpassaktion auch wieder des Museumsteams (im Ferienpass Nr.28): Feuer schlagen, Licht herstellen, Fachwerk bauen - mit dem Museum die Vergangenheit erleben!! Am 10. und am 11.Juli (also mit 2 Gruppen) wird auf dem Hof von Werner Beermann in Plumhof, Brinkhansstr. 13 für 5-10-jährige in der großen Wohndiele gezeigt, wie unsere Vorfahren gelebt haben, ohne Strom aus der Steckdose, gekocht wurde über dem offenen Feuer in der Diele, wo der Topf am Kesselhaken hing. Diese Herdstelle wird von den Kindern nachgebaut, dazu werden Öllampen gebastelt und vieles mehr. Anmeldungen für diese museumspädagogische Aktion unter (05130)790396 - es fallen keine Kosten an, nur Frühstück und Getränke mitbringen und bitte festes Schuhwerk anziehen. Hier nochmal die Information

2.5.: Arbeitskreis "Museum der Wedemark" hatte in Elze getagt, um zu zeigen, dass es auch um die anderen Orte außer Bissendorf geht. Und so waren denn bei Goltermann neben den "Standard-Arbeitskreis-Freunden" besonders erfreulich auch (natürlich neben Otto Hemme) noch einige weitere Interessierte erschienen, so Jürgen Benk nebst Gattin, Ernst-Heinrich Theilmann als Vorstand vom Dorfbild Elze und Heinrich Gerberding. Auf diese Weise konnte man den Elzern die aktuellen Aufgaben, die sich der Freundeskreis gestellt hat, näher bringen und gleichzeitig um "Mitgestalter" werben, denn wenn schon "Museum der Wedemark", dann bitte schön auch Helfer und "Freunde" aus den anderen Ortsteilen. So konnte Karl-Hans Konert als Museumsleiter davon berichten, dass ganz in der Nähe, nämlich bei Werner Beermann in Plumhof, die Ferienpassaktion im Rahmen der museumspädagogischen Arbeit stattfinden wird. Beermann hatte auf Vermittlung von Rainer Gerth sofort Hof und Diele für diese Kinder-Interaktionen mit Begeisterung zur Vergügung gestellt, zumal er selbst in dieser Diele viele alte landwirtschaftliche Geräte ausgestellt hat.Es wurden dann die Ideen für die weiteren Sonderausstellungen vorgetragen und vertieft. Alle waren sich einig, nach diesem Start in Elze die weiteren Arbeitsbesprechungen in den wichtigsten anderen Ortsteilen fortzusetzen, um die dortigen Bürger zu erreichen und zum Mitmachen anzuregen.