Kultur
Hier soll untergebracht werden, was in irgendeiner Form mit dem Wort Kultur in Verbindung gebracht werden kann.

Dazu gehört selbstverständlich auch "imago-Kunstverein", denn "imago" symbolisiert "Kultur im Bürgerhaus Bissendorf"


Sebastian RohdeLichtungenDierßenDierßenDierßenDierßen2.4.: Vernissage der neuen imago-Ausstellung Lichtungen von Klaus Dierßen: Mehr als üblich schien die Anzahl der Besucher zu sein, die bei dieser Ausstellungseröffnung sich in die Räume vom Kunstverein drängten. Vermutlich waren viele Hildesheimer und Hamelner, die heute nach Bissendorf gekommen waren. Lehrt doch der 68-jährige Künstler an der Uni Hildesheim "Kunst und Fotografie und ist Teil der Künstlergruppe "arche" Hameln. Bevor Prof.Manfred Zimmermann -ebenfalls bekannter Fotograf, hier in Bissendorf zuhause- seine Einführung geben konnte, war von Hanne Fahnemann wieder einmal ein junger Künstler gewonnen worden, Sebastian Rohde, 15 Jahre alt, der zwei eigene Kompositionen zum Besten gab, wofür er mit bewunderndem Beifall bedacht wurde.

Kinder-Kunst6.3.: Kinder-Kunstführung bei imago-Kunstverein: Mit der Kunsthistorikerin und Museumspädagogin  Anikó Dworok hatte der imago Kunstverein Wedemark e. V. erstmalig eine Führung für Kinder angeboten.......weiterlesen

OellererNeue imago-Ausstellung ab 29.1.2017-12 Uhr  schön.leben  von und mit Sabine Öllerer -- Jetzt   weiterlesen    und   Bilderserie

RayCooperRayCooperRayCooperRayCooper15.9.: Ray Cooper war Gast bei imago im Rahmen der Klappstuhlkonzerte - weiterlesen

 

Menzel9.6.: "....die Gedanken sind frei" - Volkslieder bei IMAGO a la Menzel: Heute fand bei IMAGO im Ausstellungsraum eine Veranstaltung über Volkslieder statt. Prof. Dr. Wolfgang Menzel hielt einen Vortrag über seine eigenen reichhaltigen Erfahrungen und über die Geschichte des Volksliedes.  Dabei wurden bekannte Volkslieder vorgestellt wie "Ännchen von Tharau" und "Geh aus mein Herz", "Die Gedanken sind frei" bis hin zu solchen, die es heute in die neueren Volksliederbücher geschafft haben wie "Sag mir, wo die Blumen sind". 
Viel Bekanntes begegnete dabei den Zuhörern, aber auch manches Neue und Überraschende. Menzel beantwortete Fragen wie: Von wem stammen eigentlich die Lieder, die wir als Volkslieder bezeichnen? Wo werden noch heute Volkslieder gesungen? Haben Schlager unserer Zeit die Chance, einmal als Volkslieder in die Geschichte einzugehen? Der Vortrag bestand wieder, wie schon die Lesung über Grimms Märchen, aus einer Collage von Informationen, Interviews und Lesung. Und natürlich war Mitsingen angesagt  und das gemeinsame Singen wurde begleitet  von Petra Nocker aus Hildesheim, die auch als Solistin mit ihrer wunderbaren Altstimme einige Lieder zur Gitarre vortrug.
Die etwa 60 Zuhörer machten eine farbenfrohe Reise  in die Geschichte des Volksliedes, die durch vertraute Gegenden führte und Neues sichtbar machte.

PlakatHoff5.6.: Vernissage der neuen Ausstellung „Jan Hoff“ in den imago-Räumen: Dem warmen und schwülen Wetter war es sicher geschuldet, dass heute nur knapp 40 Kunstinteressierte der Eröffnung beiwohnten, unter ihnen auch „Alt-Aussteller“ wie Werner Hilsing und Achim Leseberg. Hanne Fahnemann hatte es wieder einmal geschafft, zwei junge Pianisten zu gewinnen, die die Vernissage musikalisch aufwerteten. Da war Tobias Twadarwa (18) der „The way is it“ von Bruce Hornsby spielte und Jakob Marten (24), der nach der Einführung durch Michael Stoeber mit „Una Mattina“ von Ludovico Einaudi, das ist die Titelmusik aus “Ziemlich beste Freunde”, seine Zuhörer gefangen nahm. Ute Loewener begrüßte die Gäste, den Künstler und den Laudator, Michael Stoeber, Journalist und Kunstkritiker, der in einer ausführlichen Einführung den Stil und die Technik des Künstlers beschrieb, zumal mit Prof. Redecker von der Kunsthochschule der „Lehrer“ des Künstlers anwesend war. Nachdem dann Jakob Marten dem Klavier den letzten Ton entlockt hatte, durften sich die Gäste den großformatigen Bildern von Hoff widmen. In den letzten zwei Wochen hatte man die Glasscheiben verhängt, um den Besuchern des Foyers nicht bereits im Vorfeld einen Blick auf die Bilder zu gestatten, damit also die Spannung für die neue Ausstellung aufzubauen.

BüsenBüsenMusikschülerBüsenBüsen3.4.: Kunterbunte imago-Ausstellung: „Elsewhere“ von Johann Büsen eröffnet. Wieder einmal eröffneten Schüler der Musikschule die neue Ausstellung, beginnend mit Michèle Meyer, die „Comptine d´un autre été“ aus der fabelhaften Welt der Amelie spielte, gefolgt von „Die Feder“ aus Forrest Gump, zelebriert von Lynne Osterloh und Emilien Luigi –Austauschschüler aus Frankreich- beendete sehr kraftvoll diese Vorführung mit dem Walzer von Anton Dvorak.
Wie schon so oft, hatte der imago-Vorstand wieder Vera Burmester von der Kunsthochschule für die passende Einführungsrede gewinnen können. Burmester lockerte dann ihren Vortrag auch auf, indem sie von der einen zur anderen Ecke des Ausstellungsraumes wechselte, um die jeweiligen Objekte „vor Ort“ beschreiben zu können.
Nach dieser Einführung und damit offizieller Eröffnung konnten sich die etwa 40 Anwesenden von der außergewöhnlichen Art der Bilder gefangen nehmen lassen.
Ja, man muss sagen, diese digitale Malerei ist schon etwas Besonderes. Büsen,  1984 in Paderborn geboren, fand erst einmal den Weg zur Fotografie, ehe er auf diese Art der „Maltechnik“ umstieg und damit seine Bestimmung fand. In vielen Ebenen werden seine Bilder übereinander gelegt, dadurch verfremdet, überlagert und zu neuen Bildwelten collagiert. Er hat ein ungeheures Archiv, welches er aus Zeitschriften, Filmen und Internet angelegt hat und woraus er sich bei seinem Kompositionen bedient.
Inzwischen sind auch die Preise für seine Bilder nicht ausgeblieben und ab heute können die Besucher diese groß(!!)artigen Bilder bis zum 15.Mai in den Räumen des imago-Kunstvereines besichtigen.  Hier eine Bilderserie

Mauthe24.1.: Neue imago-Ausstellung im Bürgerhaus: Christiane Mauthe mit ihrer Ausstellung  "85 ff"........weiterlesen

Elisabeth-ConsortElisabeth-ConsortElisabeth-Consort22.11.: Totensonntags-Konzert mit Elisabeth-Consort: Wie in den letzten Jahren hatte der Ambulante Hospizdienst wieder die Kammermusiker des Orchesters Elisabeth-Consort gewinnen können, in der Michaeliskirche für die gute Sache ein Konzert zu geben und wie immer kam natürlich sofort eine Zusage. So konnten sich denn die etwa 100 Klassik-Liebhaber nach einer kurzen Begrüßung durch Superintendent Holger Grünjes auf das "Concerto A-Dur von Tomaso Albinoni" freuen. Die kleine Rezitation  "Der Sonne danken" trennte vom nächsten Stück "Konzert für Viola und Streichorchester von Johann Christian Bach". Den Bogen der Viola führte Petrus Coetze. Nach einer kleinen Pause für die Musiker ging es mit Bach und seinem Konzert für zwei Violinen weiter. Der Text "Was ist das, Zeit?" wurde vorgetragen vor dem letzten Stück von Edvard Grieg ""Aus Holbergs Zeit". Mit dem Rezitat "Abschied nehmen" und der Einladung ins Gemeindehaus klang dieser konzertante Totensonntag in der Michaeliskirche aus. Wie immer auch heute kein Eintrittsgeld, dafür die Bereitschaft erbeten, ein Spendengeld für die Arbeit des Hospizdienstes zu geben.

ZolaqZolaq1.11.- 13.12. neue Ausstellung von imago : Lightpainting Photography von Zolaq: So heißt die neue Ausstellung beim Kunstverein imago und damit betritt der Kunstverein ein neues Gebiet auf dem Kunstsektor. Waren es bisher physisch vorhandene, greifbare Objekte, wird nun ein Gebiet vorgestellt, wo mit Licht in allen Variationen und dem natürlich  notwendigen Kamera-Equipment Lichtkunst erzeugt wird. Ob man nun von Light-painting, Light-drawing, Light-writing oder Light-Art spricht, übersetzt wäre sicher Kompositionen mit Licht der richtige Ausdruck. Jeder könnte derartiges zustande bringen, wenn er das richtige Werkzeug, sprich Kamera mit Langzeitbelichtung  und die entsprechenden Lichtwerkzeuge hat. Vieles davon bekommt man in jedem Baumarkt und die beiden Künstler klappern daher auch regelmäßig die bekannten Namen wie Obi, Bauhaus oder Conrad als Elektronikmarkt ab. Es gibt aber auch Artikel, die muss man dann in Übersee bestellen.
Wo ist der Arbeitsplatz für Lichtkunst? Gerne genutzt –wie beim Aktion-Fernsehen- sind alte und leere Industriehallen, alte Schlösser, natürlich die Natur, aber auch moderne Architektur, was manchmal dazu führt, unangemeldeten Besuch von Polizei oder „Geisterjägern“ zu bekommen, die von den Lichtexperimenten angezogen werden.
Zum Eqipment: Vieles aus Haus, Hof und Garten kann mit Lichtleisten versehen werden, ob Blumenrankgitter, alte Fahrradräder, Kinderspielzeug etc., die über kleine Steuergeräte in allen Farben leuchten  können. Nichts anderes machen auch sog. Licht-Jongleure, Performance-Künstler. Wichtig sind Taschenlampen aller Größen und Lichtstärken
Will man wirklich intensiv dieses Gebiet beackern, ist eine durchdachte Planung und Choreografie unerläßlich.
Unsere beiden Künstler sind auch nicht als Licht-Künstler geboren worden, Olaf Schieche war Orgelbauer und Jenja Ospanov hat Speditionskauffrau gelernt und dann ein Soziologie-Studium draufgesattelt mit Abschluss Ende 2014
Wer mehr über die beiden wissen will, ist hier richtig.
Heute Abend jedenfalls war der Bürgersaal übervoll, als Ute Loewener die jungen „Lightpainter“ begrüßte und einen interessanten Abend versprach, der auch so gehalten wurde. Immerhin kann man sich auch noch für einen Workshop am 14.11. hier in der Wedemark anmelden, wenn man das richtige Werkzeug und 95,-€ für 5 Stunden mitbringt.
Eine Bilderserie zeigt die Schönheit dieser –wenn man es kann- einfach erzeugten Lichtmalerei.

OrgeleinweihungOrgeleinweihungOrgeleinweihungOrgeleinweihungOrgeleinweihungOrgeleinweihung10.10.: Konzertante Musik in der Friedhofskapelle Bissendorf: Die Anja Fichte Stiftung hat mal wieder etwas Gutes getan, nämlich eine neue Orgel für die Friedhofskapelle spendiert. Und so war es kein Wunder, dass eine Gruppe Vollblut-Musiker der NDR-Radio-Philharmonie dem Ruf von Friedemann Kober folgten, doch bitte in "sein Bissendorf" zu kommen und zusammen mit Franziska Jaap, der Organistin in der Michaeliskirche und Olga Fedarynchyk, Flötistin, ein Festkonzert zur Orgel-Einweihung zu zelebrieren. Leider konnte der ebenfalls eingeplante Bass-Bariton, Yannick Spanier, nicht zeitig eintreffen, weil wieder einmal bei der Bundesbahn einiges im Argen lag. Er hatte aber einen Freund, Julius Jonzon aus Schweden, der in Hannover studiert, bewegen können, für ihn einzuspringen, was wahrlich kein Verlust war. Nach einleitenden Begrüßungsworten von Elisabeth Fichte, der Mutter von Anja Fichte, der Namensgeberin der Stiftung, begrüßte Elisabeth Wöbse namens der Kichengemeinde die etwa 80 Anwesenden und brachte ihre eigene und des Kirchenvorstandes große Freude über dieses außergewöhnliche Geschenk zum Ausdruck. "Welche Gemeinde hat schon solch eine Orgel in der Friedhofskapelle?" Die zwei-manualige Orgel von der Firma Kisselbach ist eine elektronische Orgel im Gegensatz zur Kirchenorgel, weil es doch im Winter auch in der Kapelle Minustemperaturen geben könne, die einer pneumatischen Orgel nicht gut tun. Dass die Orgel aber "durchaus brauchbar" ist, zeigte dann Franziska Jaap mit ihrem Ciaccona in d-moll von Pachelbel. Die NDR-Musiker Kiyoshi Matsubara (Oboe), Friedemann Kober (Violine), Frank Wedekind (Violine, Lena Thies (Viola) und Sebastian Maas (Violoncello) wollten da nicht zurück stehen und unter der Flöten-Führung von Olga Fedarynchyk schlugen dann die sieben Teilstücke der Orchestersuite in h-moll von J.S.Bach die Zuhörer in ihren Bann. Nach dem lange anhaltenden Beifall gab es von Mozart das Quartett in F-Dur für Oboe und Streicher, dem der "Reigen seliger Geister" von Gluck folgte. Der "Ersatzmann" Julius Jonzon brachte mit seiner wahrhaft strahlenden Stimme sozusagen als Schlussakkord des Festkonzerts das Rezitativ und die Arie  "Heiligste Dreifaltigkeit" von J.S.Bach den versunken lauschenden Anwesenden "zu Ohren". Gewöhnlich verlässt man eine Friedhofskapelle in demütiger Verfassung, heute war es bei zwar kaltem, aber sonnigem Wetter eher eine euphorische Stimmung. Die tief stehende Sonne malte sogar Figuren der Besucher an die frisch getünchte Seitenwand.

FestMaske20.9.: Fest der Kulturen:  Kurz nach 11 Uhr konnte die Erste Gemeinderätin, zu deren Aufgabengebiet ja auch der Bereich „Flüchtlinge“ zählt, schon die ersten 100 Besucher, egal aus welchem Land und von welcher Hautfarbe, herzlich begrüßen, nachdem die Feuerwehr die Familien morgens aus den verschiedenen Dörfern abgeholt hatte. Sie dankte allen engagierten Bürgern, die sich so aufopferungsvoll für das Thema Flüchtlinge einsetzen, namentlich nannte sie Helmut Dohnke und Crew und Antje Pobloth sowie Lisa Hartmann. Aber sie griff auch zwei Personen aus der Verwaltung heraus, die ihr Quentchen dazu beigetragen haben: Anke Jürgensen und ein junger Mann, der seit kurzem als BuFDi (Bundesfreiwilligendienst) schon wegen seines tollen Einsatzes die Herzen erobert hat: Lukas Kretschmar. Und damit übergab sie das Mikrofon an Rebecca Schamber, unsere omnipräsente Bürgermeister-Vertreterin. Sie hatte sich auf eine längere Rede vorbereitet, begann aber mit den Worten von Bundespräsident Joachim Gauck, die dieser erst kürzlich gesagt hatte und die heute anläßlich dieses Festes noch einmal wiederholt werden sollen, wenngleich die Adresse, an die Gauck seine Worte richtete, die rechte Szene,  bisher in unserer Wedemark gottlob nicht auszumachen ist:
"Euer Hass ist unser Ansporn – Ihr seid nicht Deutschland"  
Schamber ging dann auf das unsägliche Leid der vielen Flüchtlinge ein, welches wir täglich in den Medien mitbekommen und konnte den vielen Flüchtlingen, die hier auf dem Campus W anwesend waren, nur sagen „Ihr seid in Sicherheit –seid willkommen“
Anschließend gab es eine Art ökumenische Ansprache der drei Religionen, die hier vertreten waren: Der hannoversche Imam Aveed für die Muslime, Moshe Harel von der jüdischen Gemeinde Celle, Thomas Schenk für die katholische und M.Brodermanns für die evangelische Kirche. Das Gebet der Religionen endete mit dem gemeinsamen Bekenntnis der Religionen, dabei bildeten die Besucher eine große verbundene Kette als Zeichen der Solidarität.
Damit war das Fest eröffnet und die Anwesenden konnten sich den verschiedensten Programmpunkten zuwenden, ob Musik von unterschiedlichen Gruppen, Autorenlesung, verschiedene Quizangebote, Filmvorführung über das Schaffen des IKT, Schattentheater, engl. Theaterstück, Tanzvorführungen, Sport innen und außen, Ansehen der Stellwände mit den Geschichten, die unsere Flüchtlinge erlebt haben und immer wieder Musik. Nicht zu vergessen das überaus umfangreiche Angebot an Speisen und Kuchen, die kontinuierlich aus allen Bevölkerungsschichten incl. der Flüchtlinge selbst in der Cafeteria unter Sabine Dohnke abgeliefert wurden, so auch die über 30 Kuchen von den Landfrauen. Die zwei Getränkewagen hatte Bernd Depping angefahren und auch die Creperie on Tour war dabei. Viele Aktivitäten sind auf der Bilderserie zu sehen.
Leider war der göttliche Wettersegen nicht auf uns hernieder gegangen, also musste immer wieder das feste Dach des Gymnasiums aufgesucht werden. Aber es herrschte eine zufriedene Fröhlichkeit unter den geschätzt 500 oder auch mehr Besuchern bis zum Ende, welches Konstanze Beckedorf zusammen mit Antje Pobloth gegen 16:15 einläutete. Fazit: Ein gelungenes Fest, an welches man sich gerne erinnert.
Ergänzender Hinweis, der nicht fehlen darf: Was wäre, wenn nicht die Sennheiser-Technik AG des Gymnasiums die akustischen Fäden souverän in der Hand gehalten hätte? Und in unauffällig ständiger Bereitschaft natürlich die Johanniter, die Feuerwehr und die Campus-W-Hausmeister. Eine umfangreiche Bilderserie ist  hier  zu sehen

19.9.: "Haydn, Chor und Kinder" - Klassik zum Weltkindertag in der Michaeliskirche: Um 17 Uhr konnte Ulrike Dill, Sprecherin und Sängerin beim Frauenchor Hannover die 75 Besucher plus ihre Chorfrauen mit Biljana Wittstock als Dirigentin, die Kinder des Chores Sternenfänger mit Melanie Weißkichl und das Kammerorchester Pro Artibus unter Hans-Christian Euler begrüßen. Sie riß kurz die Geschichte des Weltkindertages an, verwies auf die fast gleichartige Situation heute mit den Millionen Kindern auf der Flucht. Aber dann durften auch schon die "Weißkichl-Sternenfänger" die Bühne erobern mit dem Lied "Mut tut gut", im "Land der Blaukarierten", durch die zugehörige Kleidung nachdrücklich unterstrichen, und dann "Immer ich". Dann waren "die Großen" dran und unter Begleitung des Orchesters intonierte der Frauenchor "Missa sub titulo Sancti Leopoldi" von Johann Michael Haydn. Johann Michael Haydn ist der jüngere Bruder des bekannteren Joseph Haydn (Nationalhymne). Es folgte wieder der Sternenchor von Melanie Weißkichl mit drei Stücken, bevor Kammerorchester und Frauenchor erneut die Bühne übernahmen, diesmal mit der Sinfonie Nr.8 G-Dur von Joseph Haydn. Der Abschluß nach gut einer Stunde waren die gemeinsamen Lieder mit dem Publikum "Gute Nacht, gute Ruh", "Kein schöner Land" und zuletzt "Der Mond ist aufgegangen". Lange anhaltender Beifall und Blümchen für Biljana Wittstock, Ulrike Dill und natürlich die Erste Geigerin rundeten den Abend ab. Wie immer bei gleichartigen Konzerten - die GEMA droht immer im Hintergrund- wurde eine Spende erbeten.    Hier eine Bilderserie

EröffnungspartyEröffnungspartyEröffnungspartyEröffnungspartyEröffnungsparty18.9.: Viel Geld für wenig Besucher: Die Kultur-Eröffnungsparty 2015-16 lockte nur wenige Besucher ins Bürgerhaus. Die Vertreter der Vereine und Gruppen -Museum, SAZ, MoorIZ, imago- hatten reichlich Zeit für sich selbst mangels interessierter Besucher. Um es auf den Punkt zu bringen: Kultureröffnungsparty mit eingeflogenem DJ Chez Monsieur war ein richtiger Flop. Man kann nur hoffen, dass sich z.B. Sebastian Manstein mit seinem wunderbaren Cateringstand von Frau von Mirbach eine Garantiesumme hat abzeichnen lassen, denn der Aufbau des stimmungsvollen Standes und der Einkauf waren sicher für ein Vielfaches an Besuchern kalkuliert. Außer Rainer Pardey (SPD) als MoorIZ-Vertreter war niemand aus der Kategorie "öffentlicher Vertreter" gesichtet worden. Fazit: Viel öffentliches Geld verbrannt !

Lipbone Redding17.9. um 19 Uhr bei imago:  Klappstuhlkonzert mit Lipbone Redding: zum Ende der Sommerpause präsentiert imago ein weiteres Klappstuhlkonzert - dieses Mal wieder am imago-Stammsitz im Bürgerhaus in Bissendorf. Dort spielt am Donnerstag den 17. September um 19.00 Uhr der US-Amerikaner Lipbone Redding. Lipbone ist eine Art one-man funky Soul- & Bluesband. In den U-Bahnschächten New Yorks hat er das Material für seine ersten Songs gesammelt, mittlerweile in vielen Teilen der Welt gespielt. Lipbone hat ein Faible für's Seltsame und Lustige, daraus komponiert er seine Stücke - mit funkigen Rhythmen, eingängigen Melodien, schnoddrig-witzigen Texten und einem coolen beat, der nicht nur durch seine Gitarre getragen wird. Lassen Sie sich überraschen!  Mehr zu Lipbone unterhttp:/www.lipbone.com    Der Eintritt ist wie immer frei, freiwillige Spenden zwischen 5 und 15 Euro "in den Hut" sind sehr willkommen, Klappstühle sind mitzubringen. Alle Wedemärker und Nicht-Wedemärker sind sehr herzlich eingeladen. Let's hit it!

StartStart6.9.:  imago-Herbstausstellung "zurück auf Start" der Gruppe 7.0:  Gruppe 7.0 ist ein Zusammenschluss von 7 renommierten hannoverschen Künstlerinnen und Künstlern -Dagmar Brand - Ulrike Enders - Marion Gülzow - János Nádasdy - Constanze Prelle - Rolf Sextro - Barbara Steinmeyer- mit unterschiedlichen Positionen. Der Titel der Ausstellung "zurück auf Start" ist Konzept. Präsentiert werden Malerei, Fotografie, Installation und Objekte. Gerade die Vielfalt und der neue gemeinsame Aufbruch ermöglichen eine interessante Ausstellung. So fanden sich um 12 Uhr dann doch an die 60 Besucher ein, um diese Vernissage mitzumachen. Diliana Michailov von der Musikschule Wedemark musste kräftig in die Tasten greifen, um die Gespräche abzubrechen und dann mit Jessica Tinnemann (14), seit 6 Jahren Schülerin der Musikschule im Querflötenkurs, das Andante von Mozart gefühlvoll den Anwesenden zu Ohr zu bringen. Dafür gab es einen kräftigen Applaus. Dann skizzierte Giso Westing, selbst Künstler in Hannover, in seiner Laudatio die einzelnen ausstellenden Künstler, wobei leider Ulrike Enders ihre Anwesenheit kurzfristig absagen musste. Natürlich hatten die Mitglieder von imago auch wieder "etwas vorbereitet", so dass die Besucher mit etwas fingerfood und Getränk in kleinen Gruppen stehend die Kunstobjekte  auf sich wirken lassen oder mit den Künstlern selbst über die Arbeit sprechen konnten. Bei den mannshohen Objekten "innen und außen" konnte man sich hinter die Figuren stellen und ablichten lassen. Diese Ausstellung läuft jetzt bis 18.Oktober  Hier eine Bilderserie

ZirkusMiMa30.7.: Zirkus MiMa der ev. Jugend Hildesheim begeisterte Klein und Groß: 30 Leute von klein bis groß, 30 Fahrräder, jede Menge Kisten und Kästen, dazu ein buntes Zirkuszelt --  das ist Zirkus MiMa. Er gastierte heute auf der Wiese hinter der Pfarrscheune in Bissendorf und etwa 120 Zuschauer applaudierten begeistert den Semi-Zirkusprofis. Die evangelische Jugend Hildesheim-Sarstedt ist bereits im  28. Jahr mit ihrem Sommerzirkus unterwegs und im Rahmen der Ferienpassaktion hatten Kreisjugendwartin Dorothee Lüdecke und Diakonin Beate Harms vom Evangelischen Kirchenkreisjugenddienst und der Evangelischen Jugend Bissendorf die Truppe um Diakon Dietrich Waltemate und Karsten Görke eingeladen, auf der diesjährigen Tour auch in Bissendorf zu gastieren. Gesagt – getan! Nachdem die Ferien angefangen hatten, war natürlich die 2015er Premiere in Hildesheim und dann ging es nach Celle. Celle war vorgestern, Bissendorf ist heute. Und die Radel-Strecke ist noch länger. Eh, wieso radeln? Ja, die 30 Akteure radeln von Ort zu Ort und bauen ihr Zirkuszelt auf, eigentlich wie ein echter Zirkus, nur radeln die nicht. Also, gestern in Brelingen angekommen, Übernachtung im Gemeindehaus, heute proben, dann Zeltaufbau in Bissendorf, ab 18 Uhr wieder Abbau, verpacken in mehrere Kleintransporter und alle Mann wieder ab nach Brelingen zur Übernachtung. Morgen geht es dann nach Marklohe, gleiches Spiel, gleiches Glück, andere Zuschauer.. Und dann ist Walsrode, danach Bispingen, Rothenburg und Langwedel bei Verden an der Reihe. Und immer wird geradelt, Zelt aufgebaut, gespielt, abgebaut, übernachtet, weiter..... Das Ganze ist eine dreiwöchige Jugendfreizeit
Um 18 Uhr hieß es „Manege frei“ und dann ging es Schlag auf Schlag: Ob Pantomime, Jonglieren, Einradfahren, Diabolo-Schwingen, Seilakrobatik, sogar Riesen gab es zu sehen und der Mutigste von allen musste sich sogar erdolchen lassen. Ob gelungen oder –selten- mal daneben, es gab für jede Nummer großen Beifall. Der i-Punkt zum Schluss war natürlich die Feuer-Truppe, ob brennende Diabolos, brennende Jonglierstäbe oder sogar die "Feuerspeier von Bissendorf", es war Spitze, was die jungen Zirkusleute dem staunenden Publikum boten. Und wen entdeckte der Reporter im Publikum? Klaus Donath, der, wie er mir sagte, ein großes Faible für solche Kleinzirkus-Manegen hegt und daher heute hier -ohne seine Helen- zugegen war.
Als Abschluss durften die Kinder auf der Wiese die ganze Batterie des zirzensischen Handwerkszeuges unter Anleitung ausprobieren, natürlich unter dem Beifall der Eltern oder Großeltern. Ein gelungener Nachmittag und Sebastian Manstein, der seine Creperie aufgebaut hatte, konnte trotz zweier Platten nicht so schnell backen wie die Nachfrage war.    Bilderserie

HerzogHerzogHerzogHerzogHerzogHerzog25.6.: Max Herzog in der Pfarrscheune Elze:  Zweites imago-Klappstuhlkonzert in der Pfarrscheune Elze. Noch einmal hatte sich imago-Kunstverein entschlossen,  „aushäusig“ –nämlich in der Elzer Pfarrscheune- ein Konzert der besonderen Art anzubieten. Sonst müssen die Bewohner der nördlichen Ortsteile bei solchen Anlässen nach Bissendorf reisen, heute nun kam „imago außer Haus“ noch einmal zu ihnen.
Max Herzog, der geniale Flamenco-Gitarrist, hatte sogar seine Familie mitgebracht, die sicher nicht so oft in einer derartigen Umgebung „den Meister“ erleben konnte. Aber es gibt eben immer ein "erstes Mal".
Ute Loewener und Andreas Mikonauschke als Vertreter der Sparkasse, die mit ihrem Sponsoring derartige Kunsterlebnisse fördert, begrüßten etwa 80 Zuhörer, die sich mit einem Schluck Wein auf den kommenden Musikgenuß einstimmen durften. Max Herzog stellte sich und seine Musik selbst vor. Alle Stücke des Abends sind Eigenkompositionen, komponiert auf der Grundlage dessen, was er von seinen andalusischen Meistern, besonders Paco Pena und Paco Serrano sowie anderen Gitarrelegenden gelernt hatte. Die warme Witterung tat ihr übriges zu diesem erneut wunderbaren Klappstuhlkonzert vom imago Kunstverein, und der Ton bleibt ja nicht in den 4 Wänden, was die Zuhörer vor der Pfarrscheune beweisen. Wie immer galt "Eintritt frei" gegen eine Spende "in den Hut".  Wer mehr von Max Herzog wissen will, ist  hier  richtig.

Maurer-TaschowskyMaurer30.5.: Vorstellung des Künstlerpaares Susanne Maurer und Marc Taschowsky  anläßlich der morgigen Vernissage: Susanne Maurer ist Landschaftsmalerin. Sie experimentiert mit der Landschaft als Anlass für farbliche Opulenz. Ihr Hauptmotiv ist der Horizont. Mit der Tradition der Landschaftsmalerei sehr vertraut, entwickelt sie eine Malerei, die eher auf eine Ideallandschaft als auf eine bestimmte Region verweist. Sie geht mit einem Forscherdrang der Materie Farbe auf den Grund und erreicht so, dass abstrakte und realistische Malerei auf einer Ebene stehen.
Marc Taschowsky ist figurativer Maler, er bedient sich motivisch bei der medialen Bilderwelt, die er zu überraschend neuen Kompositionen zusammenfügt, aber keinen Raum definiert und keine direkte Handlung. Seine Bilder bestehen aus unterschiedlichen Realitätsebenen, die nebeneinander auf dem Bild zu einer ästhetischen Form verschmelzen. Comic und Modewelt treffen vor Reisekatalogsbildern aufeinander.

Kitsosdie Hoffmann-Kinder22.3.: Vernissage "Still-Leben" von Georgios Kitsos bei imago-Kunstverein: Halka und Vincent Hoffmann versuchten mit vielerlei Akkorden das Eröffnungspublikum zum Schweigen zu bringen, aber das war gar nicht so einfach. Schließlich konnten sich doch die Stimmen von Ute Loewener und Hanne Fahnemann durchsetzen, um die rund 80-100 Mitglieder und Gäste zu begrüßen, bevor unsere bekannten beiden Klavierkünstler Halka und Vincent Hoffmann mit dem Vierländer von Schubert und anschließend der Polka von Schostakowitsch wie schon so oft die musikalische Eröffnung übernahmen. Dann freute sich Vorsitzende Ute Loewener über die Anwesenheit alter Künstler, vor allem Werner Hilsing aus Abbensen, der auch der Verbindungsmann zu Georgios Kitsos ist und ihn motivierte, doch bei imago einmal auszustellen. Den Faden nahm dann auch Laudatorin Dr. Carmen Putschky aus Hannover auf, die den Zuhörern die Begeisterung von Kitsos über den Ausstellungsraum vermittelte. Die Stahlstützen als senkrechte und die Bänke als waagerechte Komponenten würden sich in den Bildern widerspiegeln. Sodann ging Putschky auf die fünf Mal-Genren ein, die Historien-Malerei, die Landschaft, Portrait, Genre und dann eben auch das Stillleben, dem sich Kitsos verschrieben hat. Dann portraitierte sie einfühlungsvoll den Künstler Georgios Kitsos. Vor allem auch die Fähigkeit, die zugehörigen Rahmen, die er natürlich selbst herstellt, als Kunstwerk zu begreifen, denn diese Arbeit rutscht dann doch oft in den Hintergrund beim Betrachten von Bildern. Vor allem fand sie die Auflockerung der Bildobjekte mit den Marmor-Objekten von Jürgen Friede sehr wirkungsvoll. Nach dieser Einführung stand der Künstler den Anwesenden für Gespräche zur Verfügung, während die imago-Aktivisten für einen Umtrunk sorgten.  Hier eine Bilderserie.   Wer mehr über Georgios Kitsos wissen will, wird  hier  fündig.

PartnerkomiteePartnerkomitee17.2.: Partnerschaftskomitee Roye / Gislaved trifft sich mit Vereinen: 33 Vertreter von Vereinen und anderen Gruppierungen hatten sich im Bürgerhaus getroffen, um sich gegenseitig vorzustellen und zu überlegen, mit welcher der beiden Partnerstädte und wie sowie mit welchen Aktivitäten man die Städtepartnerschaft anreichern kann. Susanne Brakelmann bedankte sich bei ihrer Einführung auch bei der Verwaltung für die Bereitstellung und den Service im Bürgerhaus. Sie berichtete dann über den Besuch einer kleinen Delegation im Herbst in Schweden, wo anfänglich ja nur der Austausch von Wirtschaftsbeziehungen geplant war, man hatte in Gislaved den umfangreichen Austausch von Vereins-Aktivitäten wie mit Roye gar nicht auf dem Schirm und muss sich erst darauf einstellen. Es gibt dort noch kein Komitee wie in Roye, derzeit läuft alles über den Bürgermeister und die Verwaltung. Brakelmann betonte auch, dass das Komitee nur für den gegenseitigen Kenntnis- und Kontaktaustausch zuständig ist, nicht jedoch für die Intensivierung der direkten Partnergruppen, wie z.B. Schützenverein hier mit Schützenverein Gislaved, diese Pflege wird den interessierten Gruppierungen selbst überlassen. Das hiesige Komitee fährt vom 17.-19.4. nach Roye und will unbedingt die Terminwünsche unserer Vereine/Gruppen mitnehmen, die einen Besuch in Frankreich machen wollen, um einen Terminkalender zu erstellen. Dies soll verhindern, dass zeitgleich Besuche arrangiert werden und sowohl Unterkunfts- wie Sprachprobleme (evtl.Dolmetscher) auftreten könnten. Für das "Programm" sind die jeweiligen Gastgeber sowohl in Roye als auch in Gislaved zuständig. Einige Fakten zu den Partnerstädten: Gislaved hat ca. 30000 Einwohner, die aber auf einer Fläche etwa so groß wie die Region Hannover leben, mit der zentralen Stadt und drumherum recht dünn besiedelt, Roye selbst hat 6000 Einwohner, ist städtisch, hat mit dem Umland aber 18000 Einwohner. In Gislaved kann man sich gemischt englisch-deutsch verständigen, in Roye ist manchmal mehr der Einsatz von Händen und Füßen notwendig, durch die bereits seit 30 Jahren bestehende Freundschaft geht aber alles ziemlich problemlos, die Jugend parliert dann notfalls auf Englisch. Fahren: Mit dem Bus nach Gislaved etwa 11 Stunden, nach Roye um die 7 Stunden. Ansprechpartner hier: Susanne Brakelmann Tel. 8203 und die langjährigen Komittee-Mitglieder, die über die Verwaltung bei Julia Weber Tel. 581-287, die das Wedemark-Komitee betreut, zu erfahren sind. Liste der interessierten Vereine/Gruppen  hier

KapsalisKapsalisKapsalisKapsalis27.11.: Drittes (und noch nicht letztes) imago-Klappstuhlkonzert: Zu Gast war heute Andreas Kapsalis, der weltbekannt Gitarrist mit dem 10-Finger-System. Das neue Kulturformat von imago entwickelt sich zum Dauerbrenner. Beim letzten Klappstuhlkonzert mit Carrie Clark and the lonesome lovers wünschten sich über 60 begeisterte Zuhörer "mehr davon". Dieser Wunsch ging heute in Erfüllung und wieder konnten sich ca. 60 Musikfans auf ein Ereignis der besonderen Art freuen und füllten gerne den später herumgereichten Chapeau claque für das Honorar.
Andreas Kapsalis wuchs als Kind griechischer Einwanderer in einer Vorstadt von Chicago auf. Musikalisch inspiriert haben ihn gleichermaßen die zahlreichen griechischen Schallplatten seiner Mutter und der klassische Geigenunterricht seines Vaters. Andreas beherrscht von Jazz bis Klassik alle Musikstile und formte daraus seinen eigenen, den Kapsalis-Stil. Das Spiel seiner virtuosen Finger einmal life zu erleben, ist ein Genuss für Ohren und Augen gleichermaßen.  Dave Brubeck sagte über ihn: “Ich bin begeistert zu hören, was Andreas mit der Gitarre aus meinem Stück „Blue Rondo a la Turk“ gemacht hat, welches ich für ein Piano geschrieben habe. Es ist schon erstaunlich, meine eigene Musik von einem großen Instrumentalisten zu hören!“ Den ersten Satzteil von Brubeck "ich bin begeistert zu hören, was Andreas mit der Gitarre macht" konnten alle Zuhörer nachvollziehen beim virtuosen Spiel dieses Musikers.

Hensel-LesungHensel-LesungHensel-Lesung12.11.: Autorenlesung an ungewöhnlichen Orten: Bücher am Markt stellt bei Hensel-Zimmertüren den Krimi-Autor Jörg von Bargen mit seinem neuesten Werk "Der Gutachter" vor. von Bargen, 65, in Buchholz in der Nordheide wohnend, hat erst "nach seinem richtigen Arbeitsleben" als Pressesprecher bei American Tobacco und dann freier Unternehmensberater mit 49 Jahren das Schreiben angefangen. Daneben baut er aber auch noch Häuser als Bauträger, zusammen mit seinem Freund. Ja, der "Gutachter" ist nun sein viertes Hamburg-Werk. Was passiert? Sein Standard-Kommissar Fabian Hilpert wird in diesem Werk mit einem Milieu bekannt gemacht, das nicht üblicherweise das Umfeld von Mord und Totschlag ist: Es geht um Kunst und bei Kunst geht es immer um hohe Summen. Diese aber muss ja irgendwer festlegen und das sind die "Gutachter". Und wer fälscht, muss einen Gutachter kennen oder sich im Milieu "besorgen", der "das richtige Gutachten" schreibt. Da kann  es durchaus einmal vorkommen, dass ein Gutachter -hier ein Kunsthistoriker- plötzlich tot aufgefunden wird. Aber auch diesmal wird Fabian Hilpert am Ende die Akte zuklappen mit dem Vermerk "Fall gelöst", nachdem ihm anläßlich eines Erholungsurlaubs nach einem Messerangriff plötzlich das berühmte "Licht aufging", um den Fall abzuschließen.
Bisher hat von Bargen vier Krimis der "Hamburg-Reihe" geschrieben: Rattenpack, Alsterrausch, Elbtrauma und eben Der Gutachter, den nächsten hat er gerade heute fertiggestellt und das wird nicht der letzte sein, sofern ihm Frau und Kinder in der Küche weiterhin anteiligen Arbeitsplatz überlassen.
Bereits 2012 hatte Bücher am Markt bei Hensel im Rahmen der Ungarn-Wochen eine Lesung organisiert, die letzten Autorenlesungen waren allerdings in den letzten Zeiten im Bürgerhaus gewesen (Schlüter, Brüsemeister). Erfreulicherweise hatten heute gut 20 "Krimi-Leseratten" den Weg zu Hensel gefunden, um aus Autoren-Munde 8 Episoden seines Werkes zu hören. Der Abend klang aus mit dem Signieren der gekauften Bücher.

Winterausstellung9.11.: Eröffnung der Winterausstellung bei imago-Kunstverein: Der Ausstellungsraum konnte kurz nach 12 Uhr kaum noch weitere Besucher aufnehmen, so voll war es schon lange nicht mehr. Hanne Fahnemann musste die erkrankte Ute Loewener vertreten und begrüßte die Gäste und die sieben ausstellenden Künstler. Wieder einmal hatte Fahnemann ihre Verbindungen zur Musikschule Wedemark ausgespielt, um drei jungen Musikschülerinnen mit der Flöte die Gelegenheit zu geben, solistisch vor größerem Publikum zu spielen. So wurden von Kirsten Höhlein, Rebecca Braund und Malin Bösler Stücke von Scherer und Heger den Gästen zu Ohr gebracht, wofür sie ordentlich Beifall kassierten. Für die Laudatio zu allen sieben Ausstellungs-Künstlern hatte imago dann Vera Burmester gewonnen, die von Ecke zu Ecke wechselte, um die verschiedenen Künstler zu portraitieren, bevor den Anwesenden Gelegenheit geboten wurde, sich genauer mit den Kunstwerken zu beschäftigen. Alle KünstlerInnen - Margitta Abels, Iris Albrecht, Karl-Heinz Bethmann, Tomasz Paczewski,  Gerd Piepenhagen, Jochen Weise und Elke A.Wiechmann- hatten sich schon vor Jahren (zwischen 2003 und 2006) mit Einzelausstellungen bei imago vorgestellt und daher war die große Frage, wie hatten sich die Akteure bis heute anders oder weiter entwickelt, hat sich ihr Kunstschaffen verändert? Das sollte auch der Untertitel der Einladung herausstellen mit den Worten ........was machen heute.....? 
Finissage der Ausstellung ist am 14.Dezember   Hier eine kleine Bilderserie der Eröffnung.

CarrieClarkCarrieClarkCarrieClarkCarrieClarkCarrieClark29.10.: Zweites imago-Klappstuhlkonzert: ....und tatsächlich kamen eine Reihe Besucher, die ihren Klappstuhl mitbrachten!! Wieder einmal war es "proppevoll" im imago-Ausstellungsraum, geschätzt so um die 50 Besucher, die die Gruppe aus Seattle (die Stadt mit der weltbekannten "Needle") "Carrie Clark and the Lonesome Lovers" hören wollten. Nachdem Ute Loewener die Gruppe begrüßt hatte, ließ sich das Trio auch nicht lange bitten und fing an mit "How could I", "I´m a Lark", dem "Long black Coat", "Sweet Betty Blue", "Home is" und "Fade Away" im ersten Konzertabschnitt folgten. Nach einer Pause gings mit "Another Day", Forgotten Time", "Just for Tonight" und "Adeline" weiter. Carrie konnte mit sowohl kraftvioller wie auch subtiler Stimme das Auditorium begeistern und der Beifall war wohlverdient.

CobyGrantCobyGrantCobyGrantCobyGrantCobyGrant18.9.: Erstes Klappstuhlkonzert bei imago-Kunstverein mit der Künstlerin Coby Grant: Ute Loewener hatte bei der Presse-Vorschau gesagt "Wir wollen in der Wedemark kleine, improvisierte Konzerte mit Musikern „ auf der Durchreise“ veranstalten. Die Idee ist simpel – ein Musiker, z.B. aus den USA, tourt durch Deutschland, hat in Hannover einen Auftritt mit fester Gage und spielt einen Tag vorher bei imago ohne feste Gage – wobei freiwillige Spenden natürlich sehr erwünscht sind (ein Hut wird herumgereicht, pro Person werden 5 – 15 Euro gegeben). Durch Verbindung zu Claudia Schuh, die schon mehrfach solche "Wohnzimmer-Konzerte" organisiert hat, wird die Australierin Coby Grant unser erster Gast bei dieser Art Aufführung sein."
Und so hatten sich etwa 60 Zuhörer eingefunden, um bei gesponserten Getränken von der Sparkasse und Laugengebäck von Bosselmann  eine tolle und auch attraktive Künstlerin mit ebenso toller Stimme zu erleben.
Ob Young Love, I know that I´ll know, Heartbeat, Never let me go, A song about me, I was young oder Jump, die Künstlerin hatte ein dankbares Auditorium, welches nicht mit Beifall hinterm Berg hielt. Coby Grants neuestes Album ist "I was young" . Morgen ist sie in Oberhausen, dann zwei Auftritte in Holland und wieder in Duisburg. Die Europatour ist auf jeden Fall voll!
Textauszug aus www.mgm-cologne.de: Auf ihrer European-Tour u.a. in Prag, Berlin, Stuttgart, Stockholm, London, Dublin, Hamburg und vielen weiteren Städten wurde Sie frenetisch gefeiert. Das Phänomen Coby Grant ist leicht zu erklären: Eine Gitarre, eine hübsche Frau mit kraftvoller Stimme und selbstgeschriebenen Songs sowie Texten die einem aus dem Herzen sprechen. Sanfter Pop, manchmal träumerisch veranlagt, dann wieder grooviger Sound zum mitswingen. Coby spielt mit ihrer klaren, gefühlvollen Stimme, füllt den Raum mit ihren Gedanken und ihrer Musik. Coby Grant live erleben ist immer ein Konzert der besonderen Art.
Wer mehr zu Coby Grant wissen will, wird  hier  fündig. Tipp: Website wird bei Firefox abgelehnt, besser über InternetExplorer öffnen.

LindberghLindberghLindberghLindberghLindberghLindbergh14.9.: Neue Ausstellung bei imago-Kunstverein: "Lindbergh" von Torben Kuhlmann über eine Maus, die sich traut !
"Lindbergh" ist u.a. ausgezeichnet worden von der Stiftung Buchkunst als eines der schönsten deutschen Bücher 2014. Und so hatten sich wieder die imago-Freunde zu dieser Vernissage eingefunden, um einem jungen Autor und Illustrator zu zeigen, wie willkommen er in Bissendorf ist. Mehr zu Torben Kuhlmann, weiteren Arbeiten sowie einer speziellen Lindbergh-Bilderserie mit ausdrücklicher Genehmigung und Copyright von Torben Kuhlmann/NordSüd Verlag AG

Ina ZIna ZIna ZIna ZIna Z3.9.: "Rumgekommen" bis ins Bissendorfer Bürgerhaus.....ist Ina Z mit ihren Liedern "von unterwegs" und die etwa 60 Besucher waren hin und weg von Ina!
Aber der Reihe nach: Ina Z , Clownin und Diseuse, hatte einen Abstecher nach Fuhrberg zu ihren Eltern gemacht und die hatten im Vorfeld nichts unversucht gelassen, für die Freunde und deren Freunde und wieder deren Freunde einen Auftritt zu arrangieren. Da bot sich das Bürgerhaus in Bissendorf an und dank der Tatsache, dass Mona Achterberg dieses Konzert in das "Bündnis für Familie" einbauen konnte, "passte es sich!" Die 60 Besucher aus Fuhrberg, Burgwedel, Isernhagen und Hannover waren eben die große Familie von Ina Z! Normalerweise lebt Ina in Tübingen und hat ein etwas bewegteres Leben hinter sich, davon mehr in ihrer Vita. Nachdem sich die Zuhörer alle mit einem Glas Wein versorgt hatten, begrüßte Mona Achterberg kurz die Gäste und erklärte, warum das "Bündnis für Familie" hier Gastgeber sei und nicht die Kulturabteilung und gab dann das Mikrofon frei für die Künstlerin, die sofort hemmungslos mit dem "Gauklerliedchen" loslegt und schon mit diesem Start ersten frenetischen Beifall einheimste. Es ging dann etwas subtiler mit dem "Fluchtversuch" und den Kirschen im Bett weiter, bevor es noch leiser wurde mit "und musst du weinen". Insgesamt hatten die Anwesenden einen wahrhaft grandiosen Liederabend und die Künstlerin einen "echten" Beifall nach dem anderen.
Etwas zur Vita: Ina hat ihre Wurzeln in der Berliner Kleinkunstszene, war als fahrende Gauklerin unterwegs und besitzt eine klassische Clownsausbildung. Sie ist eine wilde Mischung aus Gesang, Clownerie, Schauspiel, Tanz und Artistik und man kann sie für "feine Feiern" oder Kindertheater buchen. Wer mehr wissen will: www.ina-z.de

Mor MusikDa war noch etwas nachzutragen vom 19.7. - urlaubsbedingt
MORE MUSIC MEETS MOVIE
Es war ein außergewöhnliches Konzert, das der Chor ,,More Music" auf die Bühne brachte.
"Fantastisch! Einfach toll! Große Klasse! Sehr einfühlsam! Stimmgewaltig! Ihr habt neue Fans...!“ begeisterten sich viele Zuhörer.  Schon die ersten französischen Klänge, mit denen die Sängerinnen in die Kirche zogen, zeigten die Flexibilität ihrer Stimmen, anfangs nur ganz zart zu hören, am Schluss aber stimmgewaltig und ausdrucksstark. So manchem Zuschauer stellten sich die Härchen auf. Man merkte den Sängerinnen bei jedem weiteren Stück die Freude am Singen und Darbieten an, sie durften mit ihrem Chorleiter Hermann Waltsgott begeisterten Beifall genießen.
Das Programm war abwechslungsreich, afrikanische Klänge aus dem Film ,,König der Löwen", Melodien aus dem ,,Zauberer von Oz", ,,Pulp Fiction", ,,Nachricht von Sam". Alte Erinnerungen weckten die Stücke aus dem Film ,,Frühstück bei Tiffany" oder aus dem Kultmusical der 60er,  ,,Hair" -alles wurde sensibel und einfühlsam interpretiert und von Dara Navrodska begleitet. Zu jedem Lied erschien ein Bild aus dem jeweiligen Film auf einer großen Leinwand, was manchen Zuhörern die Erinnerung  erleichterte.
Die Welt des Films, die der Chor musikalisch erstehen ließ, wurde auch bei der Dekoration sichtbar, nicht zuletzt durch den roten Teppich mit goldenen Sternen, auf denen die Namen der Sängerinnen standen.
Die eingeladenen Männer des MGV Schneeren erheiterten das Publikum mit dem Lied von den ,, Alten Säcken", das ironisch den Probenalltag eines Männerchores beschrieb. Die folgende Schlagerrunde regte manches Bein zum Mitwippen an. Nach einem Zyklus ,,Zwischen Wolga und Don" schloss ein Medley des mitgereisten Akkordeon-Begleitensembles den Gästeteil ab und man ging in die Pause, um Getränke und Selbstgebackenes zu genießen.
,,Gabriellas Song" eröffnete den zweiten Teil des Konzerts und irritierte die Zuschauer: die Sängerinnen standen mit dem Rücken zum Publikum! Eine ungewöhnliche Maßnahme, doch der Klang der Kleingruppe des Chores war stimmig und rund. Nach ,,Hallelujah" aus dem Film Shrek und dem Titelsong aus dem neuesten James Bond ,,Skyfall" (mit dem Solo von Antje Brinkmann) endete der mitreißende Abend damit, dass beide Chöre mit einem gemeinsamen Lied die Kirche verließen um draußen die Zuschauer mit einem singenden und swingenden Spalier in einen schönen Sommerabend zu verabschieden.

29.7.: Förderung der Kulturellen Bildung: Region stellt Insgesamt 78.000 Euro für Kulturelle Bildung in den Sparten Literatur, Musik, Film, Fotografie, Museum, Darstellende und Bildende Kunst zur Verfügung.
Bis zum 31. März waren 22 Anträge eingegangen, 14 Anträge konnten bewilligt werden, u.a.für die Gemeinde Wedemark mit 5.000 Euro für den Videofilmdreh für das Richard-Brandt-Heimatmuseum (Film, Medien, Museum).
„Die Region Hannover hat ein neues Förderinstrument ins Leben gerufen, das nachhaltige Kooperationen,  interdisziplinäre Zusammenhänge und besondere Jahresprogramme von Kultureinrichtungen und Kulturakteuren in der Region fördert, die über ein einzelnes Projekt hinausgehen“, sagt Uwe Kalwar, Leiter des Teams Kultur bei der Region. „Ich freue mich, dass für den ersten Förderzeitraum so viele Anträge eingegangen sind und ermuntere die Kulturschaffenden in der Region, auch künftig von der Förderung der Kulturellen Bildung Gebrauch zu machen.“

HolzhäuserHolzh.Holzhäuser25.5.: Wahlsonntag brachte Vorteil für die neue Imago-Ausstellung "Licht-Bilder" von Karl Martin Holzhäuser: Die etwas späteren Wahlgänger konnten sich, nachdem sie im Bürgersaal beim Wahlbezirk 6 ihre Stimme abgegeben hatten, direkt in die imago-Räume "verlaufen", um die ausdrucksvollen und faszinierenden "Licht-Bilder" von Holzhäuser auf sich wirken zu lassen. Das war eine echte Alternative zum Ankreuzen auf den beiden Stimmzetteln. Nach einer kurzen Begrüßung durch die imago-Vorsitzende Ute Loewener, die besonders Teunis Tuit aus Mellendorf begrüßte, der durch seine Beratung und Ausführung die neue Lichtgeneration durch LED-Licht bei imago eingeführt hatte, durften sich die Gäste mit einem musikalischen Vorspiel von Annika McGuigan und Gerrit Neuenschwander auf das Hauptereignis einführen lassen. Nach dem kräftigen Beifall für die jungen Musikschule Wedemark-Schüler übernahm  die Laudatio Prof. Jörg Boström aus Berlin, ein alter Freund von Holzhäuser. Der Künstler "fotografiert" nicht, wie man das bei dem Titel vermuten könnte, er malt mit Licht in der Dunkelkammer auf hochempfindlichem fotografischem Material mit Hilfe von Lichtgriffeln, Lichtpinseln und eigens für seine Zwecke geformten Lampen.
Wer mehr über Holzhäuser wissen will, über seine Arbeit, seine Vita, wird auf der imago-website  oder  unter  www.kmholzhaeuser.com  fündig. Die Ausstellung geht bis zum 6.Juli.  Hier eine Bilderserie der Vernissage.

Schreiber23.3.: Eröffnung der neuen imago-Ausstellung "Polyflore Mikrofauna" von Marina Schreiber: Kurz nach 12 Uhr konnte die imago-Vorsitzende ein wirklich volles Haus an Besuchern begrüßen und die Künstlerin vorstellen. Zur musikalischen Untermalung hatte sie die jüngsten Künstler engagiert, die jemals bei imago aufgetreten waren: Halka (10) und Vincent (9) aus Brelingen, die in die Musikschule Wedemark gehen,  spielten  etwas von Debussy und Burgmüller und wurden mit großem Applaus entlassen, bevor Michael Stoeber aus Hannover die Laudatio hielt. Hier konnte wirklich wieder einmal eine Diashow angehangen werden, um die tollen Objekte zu zeigen, die Marina Schreiber in den Räumen von imago ausgestellt hat. Schreiber, 1958 in Hannover geboren, lebt und arbeitet heute in Betzin bei Fehrbellin in Brandenburg, verwendet für ihre Arbeiten, die sie „biomorphe Abstraktionen“ nennt, die unterschiedlichsten Materialien. So biegt und formt sie aus elektronischen Bauteilen, wie Widerständen und Transistoren, aus Perlen und Pailletten faszinierende organisch anmutende Drahtskulpturen. Diese transparenten Formen erinnern den Betrachter unmittelbar an natürliche ozeanische Gebilde und bleiben dennoch unbenennbar abstrakt. Ihre Anregungen nimmt die Künstlerin aus der Formenwelt der mikrokosmischen Flora und Fauna, dem Kleinuniversum der Unterwasserwelten und dem, was für uns nur unter dem Mikroskop sichtbar wird, dem, was mit dem „inneren Blick“ Wassily Kandinskys gesehen wird. „Er geht durch die äußere Form hindurch und macht das innere Pulsieren der Dinge für sämtliche Sinne wahrnehmbar. (Übernommen von der imago-website). Ich als Betrachter hatte bei einem Objekt den Gedanken "da kann man mal sehen, was man alles aus Lockenwicklern machen kann". Es waren aber dann doch keine Lockenwickler, sondern ebenfalls diese wunderbaren Gebilde aus den Microtransistoren. Alles in allem wirklich sehenswert !  Hier eine Bilderserie

HV201417.3.: Mitgliederversammlung bei imago-Kunstverein: Die Vorsitzende konnte neben dem kompletten Vorstand noch 15 Mitglieder begrüßen, die der Einladung gefolgt waren und sich den Rechenschafts- und Kassenbericht anhören wollten. Bei 189 Einzel- oder Familienmitgliedschaften und 8 Firmenmitgliedschaften ist das gleiche Verhältnis beim Besuch der Hauptversammlung festzustellen, wie in einem Verein, etwa 10%.
Im Bericht der Vorsitzenden Ute Loewener kam ganz besonders der Dank an die Ausstellungsbetreuerinnen zum Ausdruck, eine kleine verschworene Truppe, die im vergangenen Jahr ganze 1100 Stunden Aufsicht in den Ausstellungsräumen absolvierten, denn es waren 5 Ausstellungen zu je 6 Wochen, die 2013 abgewickelt wurden und den Verein 13.000 € kosteten. 4 Einzel- und 1 Gruppenausstellung sahen sich etwa 2000 Besucher an, dazu gab es drei Reisen zur Kunst. Der Versuch, mehr Geld in die Vereinskasse zu bekommen durch die Sonderaktion zum Weihnachtsmarkt, dem Verkauf von Original-Weihnachtsstollen, Printen und Lebkuchen, die drei Mitglieder organisiert hatten, war wirtschaftlich fehlgeschlagen, ebenso die Kooperation mit Christoph Knorr und unterschiedlichen musikalischen Akteuren. Dafür hatte man eigentlich eine 70:30-Regel gefunden, wie das eingespielte Eintrittsgeld verteilt werden sollte. Die Besucherresonanz hätte doppelt so hoch sein müssen, um ein gerechtes Honorar zu erwirtschaften, war aber nun mal nicht und so hat der Verein das gesamte Eintrittsgeld den Künstlern zur Verfügung gestellt. Wolfgang Menzels Literaturkreis hat sich wieder etabliert und seine "Sauf- und Lachgeschichtehn" zum Beaujolais Primeur wird jeder noch im Kopf haben. Nachteilig wirkt sich natürlich auch aus, dass die Gemeinde ihren eigenen Kulturbeitrag im Bürgerhaus - ein reines Zuschussgeschäft - so stark ausgeweitet hat und damit den kleinen Kunstvereinen die Atemluft nimmt.
Als weiterer negativer Umstand kommt zum Tragen, dass Bahls Kaffeehus nunmehr 2 volle Tage in der Woche geschlossen ist und somit auch weniger Besucher ins Bürgerhaus kommen. Ein weiterer Tiefschlag war die Sanierung des Fußbodens, dem die bekannte, rote Friede-Plastik zum Opfer fiel. Sie durfte nicht wieder aufgestellt werden, obwohl sich viele Menschen und auch die Presse vehement dafür eingesetzt hatten. Die Begründung konnte nicht nachvollzogen werden, weder was die Bodenbelastung anging noch der Sicherheitsaspekt. Die Verwaltung wollte einfach "das Ding" nicht wieder im Foyer des Bürgerhauses haben, wo es bis dato das einzige Schmuckstück war. Inzwischen gibt es zwar die Zusage, wieder eine Plastik aufstellen zu dürfen, aber die Gemeindeverwaltung hat sich bisher keine Gedanken gemacht, welche Voraussetzungen sie an diese Genehmigung zu knüpfen gedenkt. Ab 23.3.- 4.5. gibt es die neue imago-Ausstellung mit Marina Schreiber mit " Polyflore Mikrofauna", auf die man sich nun konzentriert. Der dann folgende Kassenbericht von Wolfgang Jansen war ausgeglichen, so dass dem Vorstand "Absolution" erteilt wurde.

BednarBednar26.1.: Neue imago-Ausstellung "Ralf Bednar - Leichtes Stretching": Kurz nach 12 Uhr konnte Ute Loewener trotz widrigen Winterwetters wieder zahlreiche Gäste zu der Eröffnung der neuen Ausstellung begrüßen. Vera Burmester, Künstlerkollegin von Bednar aus Hannover, hielt eine erfrischende Einführungsrede und machte die Anwesenden insbesonders mit dem in nahezu allen Bildern versteckten Humor des Künstlers aufmerksam. Bednar hat sich in vielfältiger Weise mit Kunst verschrieben, er malt, macht Collagen und Scherenschnitte und vieles mehr. Ralf Bednar, 1969 in Temeschburg in Rumänien geboren, wuchs in Freiburg auf und besuchte dort die freie Hochschule für Grafik, Design und Kunst, bevor er nach Hannover wechselte, wo er als Meisterschüler 2005 seinen Abschluss machte und seitdem als freischaffender Künstler tätig ist. Mit reichlich Augenzwinkern und doppeltem Boden bieten Bednars figurative, erzählerische Malerei, seine Scherenschnitte und Collagen schöne Gemeinheiten und hintersinnige Absurditäten. Hier eine kleine Bilderserie der Vernissage.