EreigniswaldDer Ereigniswald    chronologische Ereignisfolge beginnt weiter unten, aktuellste Meldungen immer oben          
Wie , wo, was, warum ???? Fragen über Fragen und hier sind die Antworten:   hier der Pflanztag 2013
Ein neuer Wald muss her, dachte sich Heidemarie Heinzelmann, selbst im Ortsteil Wietze wohnend, Anfang des neuen Jahrtausends.
"Hier wachsen doch genug Bäume", hörte sie von Leuten, mit denen sie ihren Plan besprechen wollte. Aber ihr Gegenargument, daß für jedes neue Haus auf dem Baugrund oft viele Bäume gefällt werden müssen, berührte die Gesprächspartner recht wenig.
Aber Heidemarie ließ nicht locker, denn es sollte ja nicht ein "popeliger" Wald 08/15 werden, der sich als Plan in ihrem Kopf manifestiert hatte, sondern ein ganz spezieller Wald, wo jedes Jahr im Spätherbst Bürger, die einen besonderen Anlass feiern durften im Laufe des Jahres, als Zeichen der Dankbarkeit einen Baum ihrer Wahl bestellen und dann in einer gemeinsamen Pflanzaktion pflanzen können.
Aber wo könnte ein solcher Wald entstehen? Nach langjährigem "unter-dem-Herzen-tragen" des Planes sah Heidemarie endlich Licht am Ende des Tunnels: In einer Ortsratssitzung verkündete die Ortsbürgermeisterin Annemarie Döpke, dass sie und damit ihre Familie ein Grundstück am Ortsausgang Richtung Bissendorf-Wietze zur Verfügung stellen wollten. Das Eis war gebrochen und nun galt es, eine Baumschule zu finden, die zu einem Festpreis die Bäume lieferte. In der Baumschule Ernst Schmidt aus Mellendorf wurde schnell der richtige Partner gefunden, der eine Auswahlliste erstellte, aus der der Wunschbaum bestellt werden konnte.
Aber ganz ohne Formalien ging nun doch nicht alles einfach "mal eben so", es musste ein Verein gegründet werden, was nicht allzu schwierig gewesen wäre, denn im Verschönerungs- und Naturschutzverein Bissendorf fand sich der richtige Schrittmacher. Aber statt eines eigenen Vereins wurde einfach die Satzung des VNV um den Punkt "Ereigniswald" ergänzt, Heinzelmann wurde Mitglied und damit war das Kind geboren.
Überall wurden Flugblätter ausgelegt (neudeutsch: Flyer), die den Bürgern zeigen sollten, was ab sofort möglich war. Und natürlich wegen Spendengeldern! Ohne die läuft bekanntlich nahezu gar nichts.
Ein weiteres Problem: Bäume, noch zumal frisch gepflanzte, brauchen nun einmal Wasser, um überleben zu können. Wasser auf dem freien Feld ???
Schon Toyota wirbt seit Jahren mit dem Slogan "nichts ist unmöglich" und das traf jetzt auch auf die Wasserstelle im Ereigniswald (2003 noch eine Wiese) zu, denn die "üblichen bekannten Macher in Sachen Gemeinsinn" halfen auch hier: Bernd Depping mit Brunnenstein und Pflasterung drumherum (und in 2011 mit der Herrichtung des Eingangsbereiches von der Straße aus), Herbert Heinzelmann (gest.2010) schmiedete den Schriftzug "Born" und sorgte alljährlich für Auf- und Abbau der aus Spendengeldern gekauften Schwengelpumpen. Und die Feuerwehr Bissendorf hilft bei besonderen Trockenzeiten, die Bäume vor dem Verdursten zu retten. Herbert Voss fertigte ein Holzschild an "Gebet des Waldes", welches bei der ersten Pflanzung von 29 Bäumen am 25.10.2003 von der Grundstücksbesitzerin und damaligen Ortsbürgermeisterin Annemarie Döpke feierlich enthüllt wurde.
So ist seitdem jedes Jahr im Oktober oder November wieder Pflanztermin. Bisher stehen 185 Bäume und jedes Jahr sollen weitere Bäume aufgrund dankbarer Ereignisse gepflanzt werden. Ereignisse gibt es genug im Laufe eines Jahres, ganz besondere Ereignisse kann man an den Schildchen der Bäume ablesen: Geburten, Silber- oder Goldhochzeiten, Eheschließungen, runde Geburtstage, ein Neubau, jedes Ereignis ist einen Baum wert !
Und die gemeinsame Pflanzaktion ist immer ein besonderes Ereignis (man sieht, "Ereigniswald" ist schon der richtige Ausdruck!!): Man trifft Freunde, man klönt über zurückliegende Pflanzungen, es ist für Kaffee und Kuchen  gesorgt - es ist einfach etwas los !
Machen Sie mit beim Ereigniswald, das richtige Ereignis steht immer vor der Türe.
Hier eine Liste der Bäume, die gepflanzt wurden und gepflanzt werden können, einschließlich Obstbäumen für die Streuobstwiese, blättern Sie durch die 4 Seiten.

Pflanztag2018Pflanztag2018Pflanztag2018Pflanztag201820.10.2018: Pflanztag im Ereigniswald: Auch 2018 gab es vom VNV wieder einen Pflanztag, den unsere neue "Ereigniswald-Mutter", Kristin Haberland, im Team mit dem restlichen Vorstand vorbereitet hatte. Daniel Michel von der Baumschule Schmidt hatte in bewährter Weise die Bestellungen auf den Ereigniswald 2 gebracht und so waren die 12 Neu-Pflanzer mit Kind und Kegel –insgesamt waren 30 Leute zu zählen- sowie Vierbeinern um 10 Uhr angetreten, das Werk zu vollenden. Daniel Michel zeigte wieder, wie das Pflanzloch vorbereitet und wie der Baum angepflockt wird.
Es war von den Teilnehmern selbst gebackener Kuchen und natürlich auch Sekt in alter Heinzelmann-Manier mitgebracht worden. Und dann kam auch der Moment, wo Heidemarie Heinzelmann, die trotz ihrer Krankheit dabei war, mit dem Pflanzen einer Eberesche für ihre Idee „Ereigniswald“ und langjährige Betreuung geehrt wurde. Das ging dann doch etwas unter die Haut, aber in Kristin Haberland hat der VNV ja eine neue „Ereigniswald-Mutter“, die gerne das Erbe von Heinzelmann übernommen hat. Zwischen den Pflanzaktionen und Erklärungen von Daniel Michel zu Grund- und Erhaltungsschnitt wurde immer mal wieder mit einem Glas auf das Gelingen angestoßen. Leider ist auch dieser Wald jetzt schon "voll" und es muss an Erweiterung gedacht werden. Die Idee jedoch, zu einem besonderen Ereignis einen Baum zu pflanzen, soll in jedem Falle weiter einen hohen Stellenwert im Programm des VNV haben. Im Ereigniswald 1 wird es dann demnächst für die abgestorbenen Bäume eine Ersatzpflanzung geben.

SchildNeuerWaldNeuerWaldNeuerWaldNeuerWaldNeuerWaldNeuerWald24.10.: Erster Pflanztag im neuen Ereigniswald: Bekanntlich konnte der alte Ereigniswald, inzwischen mit 190 Bäumen der unterschiedlichsten Art gefüllt, nicht mehr weiter bepflanzt werden. Daher war es ein Glücksfall, dass Cord Knibbe als alter Bissendorfer und Mitglied im Verschönerungsverein, noch ein Stück Brachland nahe dem Klärwerk hatte. Dieses Grundstück stellte er dem Verschönerungsverein und damit Heidemarie Heinzelmann als "Mutter des Waldes" für den neuen Ereigniswald zur Verfügung, nachdem er Wilfried Brockmann, der ein angrenzendes Landstück hatte, überzeugen konnte, sich mit seinem Grundstück zu beteiligen. So konnten denn heute die ersten 4 Pflanzer (ein Nachzügler ist eingerechnet) der tollen Beschilderung von Rainer Gerth ebenso problemlos zum neuen Pflanzplatz folgen wie Daniel Michel von der Baumschule Schmidt. Michel zeigte den Neupflanzern, wie ein Baum richtig eingesetzt wird, der Haltepfosten eingeschlagen und der Baum solide mit einem Halteseil gesichert wird. Natürlich muss auch ein ordentlicher Gießrand angelegt werden, jedenfalls konnte Sina-Konstanze Gauert das ihrer Tochter Smilla unter Anleitung vom Opa genau erklären und zeigen. Leider dürfen hier keine Obstbäume gepflanzt werden, das war die Auflage der Waldbehörde für die Genehmigung der Umwandlung von Brachland in Wald. Dafür mussten alle anwesenden Hunde das gute Werk am Ende hundegerecht bewässern.

SchildSchild17.10.: Beschilderung zum neuen Ereigniswald ist angebracht! Wenn am 24.10. Heidemarie Heinzelmann den Start für die erste Pflanzaktion im neuen Ereigniswald freigibt, ist für alle Beteiligten der Weg bestens ausgeschildert: Es geht wieder den Isernhägener Damm runter und dann heißt es nur noch ab Höhe Northe, der Beschilderung zu folgen. Dank der großzügigen Spende von Dr. Kim Redecker, der in Bissendorf wohnt und ein langjähriges Mitglied im Verschönerungsverein ist, seine Praxis in Langenhagen hat, konnten diese beiden Schilder bestellt und deutlich sichtbar angebracht werden.

Am 2.9. und 3.9. jeweils ab 14 Uhr ist Putztag im Ereigniswald. Mitzubringen sind Hacke und Arbeitshandschuhe. Kaffee und Kuchen steht bereit.

Heide pumpt19.6.: Bäume dürsten im Ereigniswald - Bewässerungsaktion: Auch wenn der eine oder andere Baumbesitzer oder -besitzerin vielleicht an "seinen (ihren) Ereignisbaum" denken mag, die Vielzahl der ehemaligen Pflanzer haben eher den eigenen Garten beim Wässern im Auge als den Ereigniswald. Also mußte die "Mutter des Ereigniswaldes" -Heidemarie Heinzelmann- wieder ihre Dauer-Aktivisten anklingeln, um mit Motorpumpe und auch Gießkanne insbesonders den Bäumen der letzten Pflanzjahre das dringend benötigte Nass zu verschaffen. Bei der Gelegenheit konnten dann auch diese ehrenamtlichen Helfer sehen, was in "unserem Ereigniswald" blindwütige Mitmenschen angerichtet haben, siehe Beitrag hierunter.

MüllBaumfrevel18.6.2015: Große Sauerei im Ereigniswald: Unbekannte haben doch immerhin 3 Wagenladungen Bauschutt und Sperrmüll im Ereigniswanld abgeladen. Zeitgleich wurde ein Bergahorn, der etwa um 2008 gepflanz worden war, geköpft, ein Baumfrevel ohne Sinn. Bissendorfer, haltet die Augen offen, es könnte jederzeit jeden treffen.

201420142014201425.10.2014: Letzte Pflanzaktion im Ereigniswald: Mit 188 Bäumen ist der Ereigniswald bei der heutigen 12.Pflanzaktion voll "befüllt", wie Heidi Heinzelmann in ihrer Ansprache ausführte, und es gibt keine weiteren Pflanzungen bis auf Ersatz für eingegangene Bäume. Heute wurden 3 Neu- und 4 Ersatzpflanzungen gemacht. Daniel Michel von der Baumschule Schmidt zeigte wieder wie die Jahre zuvor auch den Neupflanzern, wie es gemacht wird und demonstrierte es an einem Musterbaum. Helmut Dohnke vom VNV hatte reichlich Krokuszwiebel mitgebracht, die um die frisch gepflanzten Bäume herum mit eingesetzt wurden, um im Frühjahr schöne bunte Krokuskissen zu generieren. Leider ist eine Erweiterung des von Familie Döpke zur Verfügung gestellten Geländes aus mehreren Gründen nicht möglich: Das angrenzende Gelände wurde einerseits verpachtet, der andere Grund ist die Tatsache, dass Uta Döpke in ihrer Tierarztpraxis schon mehrfach unflätig beschimpft wurde, was denn die Pferde auf dem Gelände zu suchen hätten. Das ist ein nicht tolerierbares Verhalten! Der Verschönerungsverein und Heidemarie Heinzelmann als Mutter des Waldes sind entsetzt, wie sie vor Ort erklärten und bitten auch namens aller wirklich aktiven Pfleger um Entschuldigung für diese Ungeheurlichkeit, schließlich sind Döpkes die Eigentümer des Grundstücks!  " Wir lieben diesen Wald, denn er zeugt mit vielen Geschichten von den unterschiedlichsten Ereignissen, die zum Pflanzen eines Baumes führten" sagte Heinzelmann

Putztag5.9.: Putztag im Ereigniswald brachte leider nur 12 Baumbesitzer auf die Beine: Obwohl in der Presse angekündigt und das Wetter diesmal voll mitspielte, hatte der persönliche Auf- und Anruf von Heidemarie Heinzelmann nur 12 Baumbesitzer in den Ereigniswald getrieben. Aber diese zwölf "Arbeiter" haben hervorragendes geleistet und gut die Hälfte aller Baumscheiben (derzeit rund 180 Bäume) von Gras und Unkraut befreit. Damit werden die natürlichen oder künstlichen Wassergaben wieder den Bäumen und weniger dem wuchernden Unkraut zugute kommen. Großen Dank an Heide und alle Helfer !!!

Pflanztag19.10.2013: 11.Pflanztag im Ereigniswald: 13 neue Bäume und einige Ersatzpflanzungen waren bei Heidemarie Heinzelmann angemeldet worden und so fanden sich in einem großen Familienkreis alte und neue Pflanzer samt Kindern, Eltern, Großeltern, Freunden um 10 Uhr ein, um von der "Mutter des Ereigniswaldes" begrüßt und zu munterem Arbeiten angeregt zu werden. Natürlich durfte der Hinweis nicht fehlen, dass außer Pflanzen auch Pflegen des Baumes angesagt ist. Daniel Michel von der Baumschule Ernst Schmidt hatte alle Bäume bereits ausgelegt, Haltepfosten, Haltestrick, Verbissschutz und jeweils einige Schaufeln Mutterboden zu jedem (späteren) Pflanzloch verbracht, konnte dann allen eine einmalige Vorführung zuteil werden lassen, aber letztendlich musste jeder selbst ran. Am oberen Platzende bei den Sitzbänken hatten inzwischen gute Geister für die "Zeit danach" bereits das zweite Frühstück vorbereitet, bei dem alle gerne nach getaner Arbeit zugriffen. Das war auch die beste Gelegenheit für Rainer Gerth, an Helmut Dohnke als Chef des Verschönerungsvereins, der ja sozusagen Schirmherr des Ereigniswaldes ist, eine CD zu übergeben, die die gesamte Historie des VNV von 1963 bis 2013 in Zeitungsartikeln und Bildern enthielt. Diese Unterlagen hatten die jeweiligen Vorsitzenden immer gesammelt, waren erstmalig in diesem Umfang bei der 50-Jahr-Feier im März und am letzten Bissendorfer Sonntag der Bevölkerung auf breiter Ebene zugänglich gemacht worden und werden nunmehr, nachdem Gerth alles digitalisiert hat, demnächst innerhalb der "Wedemark-Chroniken" jederzeit nachlesbar sein. Hier die Bilderserie

Wasser marsch25.7.: Große Freude über neue Pumpe im Ereigniswald: Klaus Pieper und Rainer Gerth haben heute die neue Doppelkolbenpumpe im Ereigniswald montiert, ausprobiert und weil alles so gut lief, auch direkt eine Reihe Jungbäume gewässert. Aber der Reihe nach: Nachdem am Dienstag die Bewässerung mit bis zu 100 m 3/4"-Schlauch doch sehr mühselig war, hatte Gerth im Namen des VNV Bissendorf bei Bernhard Reichelt, Vertriebsleiter der GWE, früher Pumpen-Boese, kurzfristig eine neue Doppelkolbenpumpe bestellt, die dieser noch am gleichen Tage mitbrachte. Mittwoch Montage der Ansaugleitung mit den verschiedenen Ventilen, Fahrt zu Metz-Feuerschutz in Garbsen, Kauf eines Adapters für Feuerwehrschläuche, die von der Bissendorfer Wehr ausrangiert worden waren und bei Heinrich Dedeke lagen. Heute mit einem Stromaggregat von Heinrich in den Ereigniswald, zwei neue Löcher in den "Born"-Stein gebohrt zur Befestigung der neuen Pumpe. Und dann kam der spannende Moment: Würde alles vormontierte funktionieren? Ja, das Wasser lief und lief. Dann wurden die alten Feuerwehrschläuche angeschlossen und es war eine reine Freude zu sehen, wie in wenigen Sekunden der Gießring eines Baumes gefüllt war. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten, und es waren doch einige, nicht gerechnet die ganzen Wegezeiten mit dem Wagen, von Dienstag-Nachmittag bis heute- Donnerstag-Mittag- zeigt: Es klappt, wenn alle an einem Strang ziehen , dann kommt richtig Freude auf !!!

Bewässerung23.7.: Immerhin 15 "Ereignis-Wäldler" bemühten sich heute nach dem umfangreichen Bericht in der Nordhannoverschen um Schadensbegrenzung im Ereigniswald. Alle  Bäume wurden wenigstens grob von auflaufendem Unkraut befreit, eine kleine Gießrinne erstellt, so dass die "Schlauch-Bevollmächtigten" ihres Amtes walten konnten. Für die alte Doppelkolbenpumpe, die nur noch über einen Kolben förderte, ist vom Verschönerungs- und Naturschutzverein Ersatz bestellt und somit kann -wenn bis Sonnabend kein Regen fällt- mithilfe der neuen Pumpe dann auch im oberen, ersten Pflanzungsteil mit der Pumpe bewässert werden. Ansonsten ist für Sonnabend um 9:30 wieder ein "Arbeitseinsatz" angesetzt.

BewässerungLeer20.7.: Bäume im Ereigniswald haben Durst - wurden am 20. und 21.7. gewässert: Es ist nicht die Aufgabe von Heidemarie Heinzelmann und ihren Helfern Klaus Pieper und Rainer Gerth, für die Bewässerung der Bäume im Ereigniswald zu sorgen, das haben die Pflanzer bei den Pflanzterminen eindeutig gesagt bekommen. Jeder ist für seinen Baum selbst verantwortlich ! Über die Wochen war es jedoch inzwischen so schlecht bestellt um viele Bäume, dass Heidi ihre Mannen zusammentrommelte und dann wurde die Benzinpumpe montiert und die unteren Reihen konnten bewässert werden. Leider langt der Schlauch nicht für die Bäume der ersten Jahre und so muss am morgigen Sonntag die Mannschaft erneut ran, um mit Hilfe weiterer geliehener 3/4"-Schläuche auch die "oberen" älteren Bäume so gut wie möglich mit Wasser zu versorgen. Heidemarie Heinzelmann ist zwar die "Mutter des Ereigniswaldes", aber nicht die Putzfrau und Wasserträgerin des Waldes. Jeder, der einen Baum dort gepflanzt hat, ist aufgerufen, Hand an den Pumpenschwengel zu legen und seinen Baum zu bewässern. An die eigene Kehle wird für gewöhnlich viel intensiver gedacht.  Und da gibt es bei der Gelegenheit noch eine Pille zu schlucken: Gießkannen und Bottiche sind fast immer leer. Auch das Wiederbefüllen dieser Gefäße ist nicht das Privileg einiger Weniger, jeder hat die Pflicht, die gerade entleerte Gießkanne wieder zu befüllen. Nur so ist der Solidaritätsgedanke zu verstehen. Hier ein ausführlicher Bericht der Nordhannoverschen dazu

EreigniswaldEreigniswald-Pumpen5.5.2013: Wasser marsch im Ereigniswald - Heidemarie Heinzelmann freut sich darüber, dass sie mit Hilfe von Rainer Gerth die Pumpen montiert bekam und somit den Baumbesitzern zurufen kann: Es kann wieder gewässert werden - was ja aufgrund der Trockenheit wirklich notwendig ist. Die zuletzt gepflanzten Bäume haben das Ergebnis der Funktionstüchtigkeitsprüfung eiskalt mitbekommen - frisches Grundwasser. Nun dürfen wieder die Baumscheiben vom Unkraut befreit werden und --- Wasser marsch!!